2023/AKTIV.173 15.08.2023

Öfter 'mal nachgefragt: Macht der TVE einen "Gewinn" mit den 60plus-Freizeitaktivitäten?

Die Anwort lautet: nein, im Gegenteil!
Die "Bilanz" der 60plus-Aktivitäten aus den Jahren 2019 und 2022  - die Corona-Jahre sind nicht relevant - zeigt es:
            Einnahmen    Ausgaben     "Verlust":
2018:   14.996,00 €  18.264,92 €  -3.268,92 € 
2019:   13.975,00 €  16.729,87 €   -2.754,87 €
2022:     1.843,67 €    4.047,00 €   -2.203,33 €
Ursächlich für den Verlust (=TVE-Zuschuss) sind natürlich die Mitarbeiterkostenanteile für die Planung, das Anmeldungs-, Bestätigungs- und Abbuchungsverfahren sowie für Nachfragen und Beratung im TVE-Büro.
Der TVE zeigt mit seiner "Subventionierung" der 60plus-Freizeitaktivitäten, wie wichtig ihm dieses Freizeitangebot mit seinem Einfluss auf das Wohlbefinden der älteren, junggebliebenen Mitglieder ist.

Gerhard Spengler

2023/AKTIV.173 14.08.2023

Die Adress-Etikette auf der Titelseite der AKTIV.:
Nicht schön, aber unvermeidbar

Wir werden immer 'mal wieder auf die Platzierung der Adress-Etikette "mitten im schönen Foto" angesprochen. Leider ist es so, dass die Post für den Postversand nicht nur vorschreibt, wie die Etikette zu bedrucken ist, sondern auch auf den Millimeter genau (sowohl vertikal als auch horizontal) wo sie - auf der Vor- oder Rückseite - aufgeklebt werden muss. Die Rückseite ist attraktiv für (bezahlte!) Werbeanzeigen und scheidet für die Etikettenanbringung deshalb aus.
In der Vergangenheit haben wir es "versuchsweise" einmal nicht so genau genommen ... und mussten prompt Strafgebühren zahlen (,weil die Etiketten nicht maschinenlesbar waren und somit von Hand sortiert werden mussten).
Nun wäre die Etikette auf dem Titelseitenfoto ertragbar, wenn sie sich trotz guter Haftung und Bedruckbarkeit von den Empfänger*innen der AKTIV. leicht abziehen ließe. Wir haben deshalb diese Ausgabe mit einem anderen Produkt etikettiert.
Dass die Etikettenvorschrift der Post von uns auch für die Exemplare der Vereinszeitschrift eingehalten wird, die von unseren fleißigen Verteiler*innen in die Briefkästen der Mitglieder und Kursteilnehmer*innen eingeworfen werden, hat organisatorische Gründe.
Prinzipiell haben wir aber auch immer genug Exemplare, so dass auch gerne`mal eine zusätzliche Zeitung aus dem AKTIV PUNKT mitgenommen werden darf.
Georg und Gerhard Spengler

2023/AKTIV.173 13.08.2023

60plus-Erlebnis in der Gesenkschmiede Hendrichs

Für eine scharfe Sache machte sich die 60plus-Gruppe am 13.06.2023 auf den Weg nach Solingen-Merscheid. Beim Besuch der Gesenkschmiede Hendrichs wurde ihr anschaulich nähergebracht, wie die Solinger Schneidwarenindustrie eine führende Position auf dem Weltmarkt erlangte. Öffentliche Verkehrsmittel brachten unsere Gruppe direkt bis zum Werkstor des heutigen LVR-Industriemuseums.
In der Gesenkschmiede Hendrichs wurden in der Zeit von 1886 bis 1986 Scherenrohlinge für die Welt geschmiedet und teilweise weiterverarbeitet. Alle Maschinen, die Fallhämmer, Pressen und Fräsmaschinen, alle Werkzeuge und die Werkbänke für Werkzeugmacher sind noch komplett vorhanden. Selbst der Umkleideraum mit den alten Spinden, der Waschraum mit der langen Reihe drehbarer Waschschüsseln, das Maschinenhaus oder das Kontor mit der klappernden Schreibmaschine wurden erhalten.

In der Spalterei wurde uns gezeigt, wie das Rohmaterial, schmale Stahlstreifen von vier bis sechs Meter Länge, an schweren Pressen auf Maß geschnitten wurden.
Richtig laut wurde es in der Schmiede, in der die Rohlinge im Gesenk geschlagen wurden und dabei ihre Form erhielten.
Eine weitere Fertigungstation war die Schneiderei, in der anschließend das überflüssige Material –der Flügel– abgetrennt wurde.
In der Werkzeugmacherei wurden die Werkzeuge zum Schmieden und Entgraten hergestellt. Die gesamte Maschinerie wurde über Transmission betrieben, deshalb wurden ein Kesselhaus und ein Maschinenhaus für die Dampfmaschine benötigt. 1956 wurde diese durch einen Dieselmotor ersetzt. 
Nach einer schweren Krankheit des letzten Firmeninhabers sowie durch zunehmenden Konkurrenzdruck musste der Betrieb 1986 eingestellt werden.

Zu Mittag ließen wir uns im Museumsrestaurant unter altem Baumbestand auf dem früheren Werksgelände verwöhnen.

In unmittelbarer Nähe zu den Betriebsstätten steht noch heute die herrschaftliche Firmenvilla der Fabrikantenfamilie. Es ist ein schmuckes Gebäude aus dem Jahr 1896, durch das wir nach unserer Einkehr geführt wurden. Hier konnten wir einen Einblick in das bürgerliche Leben der Familie Hendrichs bekommen. Alle Wohnräume sowie ein Sitzungssaal sind noch heute eingerichtet und versetzen die Besucher in die vergangene Zeit zurück. Typische Möbel- und Einrichtungsstile der Zeit, die Beschäftigung von Dienstmädchen und die Einstellung des Bürgertums zur Familie wurden uns von unserer engagierten Museumsführerin näher gebracht.

Gunnar Trittel

2023/AKTIV.173 13.08.2023

TVE-Rhönradturnerinnen beim Kettwig-Cup

Am Samstag, den 10. Juni fand der 28. Kettwig-Cup, ein Ranglistenwettkampf zur Qualifikation zum Deutschland-Cup, mit 137 Rhönradturner*innen aus 14 Vereinen statt.
Aufgrund von Urlaub, Krankheit und anderen Terminen konnte die Rhönradgruppe des TVE Burgaltendorf in diesem Jahr nur mit einer kleinen Anzahl an Turnerinnen an den Start gehen. 
Lea Schmidt erreicht im sehr großen Teilnehmerfeld der AK L 13/14 den 13. Platz im Sprung und den 23. Platz im Geradeturnen. 
Charlotte Quick und Mona Schönmeier gingen in der AK L25-29 an den Start. Im Sprung durfte sich Charlotte über den undankbaren 4. Platz freuen. Im Geradeturnen lief es für beide etwas holprig, sodass sie nicht über Platz 12 und 14 hinauskamen.
Die Rhönrad-Saison 2023 hat noch viel zu bieten, und wir hoffen, bei den nächsten Wettkämpfen wieder mit einer größeren Zahl an Turnerinnen vertreten zu sein:
•    Herbstpokal am 24. September in Jüchen
•    Seniorenturnier am 28. Oktober in Leverkusen
•    Stadtmeisterschaften 2023 am 29. Oktober in Essen-Kettwig
•    Stadtmeisterschaften 2024 am 2. März ebenfalls in Essen-Kettwig

Am Rhönradturnen Interessierte kommen doch einfach 'mal in unseren Sportstunden vorbei und probieren es aus!
Katharina von Ostrowski

2023/AKTIV.173 12.08.2023

10 Jahre Judo beim TVE: In der Abteilung trainieren jetzt über 100 Tobis und Utes!

 „Regelmäßige Bewegung kann nicht schaden und vielleicht gibt es darüber hinaus auch mehr Selbst- und Körperbewusstsein, weitere Sozialkontakte oder andere positive Effekte…“
Diese oder ähnliche Motivationen dürften nicht nur uns bewogen haben, als wir unseren Sohn Ben zum Judo im TVE angemeldet haben. Das ist über zehn Jahre her. Da war er noch Kita-Kind und schnell „Meister der Judorolle“. Alle Kinder hatten viel Spaß, aber regelmäßig kam die Frage auf, wer denn eigentlich „Tobi und Ute“ seien, von denen immer wieder die Rede ist?!
Auflösung: Wenn man beim Judo zu zweit trainiert, dann hat einer die Rolle des Tori (mit „r“) und den Anderen nennt man Uke (mit „k“). Tori ist die/der Angreifende und Uke die/der Verteidigende.
Mit gerade fünf Jahren war unser „Tobi“ aber noch viel zu jung, um allein nach Burgaltendorf zu fahren. So helikopterten wir ihn Woche für Woche, Jahr für Jahr durch die Gegend und immer saß einer von uns mit in der Halle auf der Bank.
In den ersten Jahren fand das Training noch in der großen Sporthalle der Comenius-Schule unter der Obhut des Judotrainers Stefan und seinem ganz eigenen System statt. Mitunter wurde es auch musikalisch untermalt von den Liedern des Eltern/Kind-Turnens, welches parallel hinter dem Trenn-Vorhang stattfand. 
Seitdem hat sich vieles verändert. Als die stillen Gebete erhört wurden, übernahm der emphatische Co-Trainer Berthold die nach Alter gestaffelten Judo-Gruppen und orientierte sich fortan am Programm des Deutschen Judo Bundes. Da diese Gruppen direkt aufeinanderfolgend an verschiedenen Orten trainierten, musste sich Berthold regelmäßig von der Sporthalle Auf dem Loh zur Turnhalle Holteyer Straße beamen. Als irgendwann die Turnhalle neben dem AKTIV PUNKT das Zuhause aller Judo-Gruppen wurde, entspannte sich die Situation.
Und weil was für Kinder gut ist, für Erwachsene erst recht billig sein sollte, rief Berthold 2018 eine Judo-Gruppe für die alternden Eltern ins Leben. Unter dem Motto „Bewegt älter werden“ treffen sich ein- bis zweimal wöchentlich fünf bis zehn Frauen und Männer zum gemeinsamen Training. Darunter Neulinge, Wiedereinsteiger*innen – und ich. Sich dem zu entziehen, fiel insofern schwer, wo man doch zuvor mit vielfältigen Argumenten dem Nachwuchs die Teilnahme nahegelegt hatte. Also runter vom Sofa, rein in Jogging-Klamotten und ein paar Wochen probeweise selbst auf die Matten legen. 
Viele Hundert Male hatte ich von der Bank die einzelnen Übungen beobachtet und öfter nur knapp dem Drang widerstanden, den Kindern mal vorzumachen, wie es richtig geht. Schließlich sah das alles von der Bank nicht wirklich schwer aus. Auf der Matte war es tatsächlich auch nicht allzu schwer – aber ganz sooo einfach dann eben auch wieder nicht! Vor allem zeigte sich, dass die Kinder so ziemlich fast alles besser konnten als der alte Judo-Neuling. Also Judoanzug besorgen und ran an die Arbeit! Mit über 50 muss man für Koordination und Kondition schließlich etwas tun. 
Dabei gab es zu Beginn auch Schwund. Aber immer alles im Rahmen: Schweiß wird vorausgesetzt, Blut tunlichst vermieden. Als erstes will Fallen gelernt sein, denn wenn mangels Körperspannung eigene Knochen auf andere eigene Knochen treffen, dann kann das auch mal kurz weh tun. Wenn das passiert, muss ich an das Gruppen-Motto denken: „Bewegt älter werden!“. Älter als die anderen Eltern bin ich sowieso schon – jetzt muss ich nur dafür sorgen, dass das auch so bleibt: „Älter werden trotz Judo!“ lautete insofern meine trotzige Übersetzung! Und als Berthold in diesem Jahr stolz verkündete „Jetzt sind wir erstmals über 100!“, fragte ich mich noch, wie man sich darüber freuen kann, bis ich verstand, dass er damit die Anzahl der Mitglieder der Judo-Abteilung meinte – nicht das beim Koordinations-Training gefühlte Alter ebenjener …
Aber nehmen Sie das alles nicht allzu ernst, denn gerade beim Erwachsenen-Training verwendet Berthold noch mehr Zeit auf Aufwärmen, Dehnen und Konditionsaufbau. Ich mag die schöne Mischung aus Bootcamp, Yoga und Judo wirklich. Bei regelmäßiger Teilnahme merkt man deutlich den Unterschied, ob man nur ein- oder gar zweimal in der Woche trainiert. Tatsächlich erreichen die Hände aus dem Stand irgendwann den Boden, auf einem Bein stehen fällt leichter, und das trockene Knacken und Knirschen beim Hinknien wurde etwas leiser… Sprich: Ich wurde fitter! Genau darum geht es mir: Fitness in entspannter Atmosphäre. Und ganz leise unter uns: Es liegt mir sehr fern, jemals einen Meister-Gurt zu erreichen. Wenngleich die Teilnehmer*innen der Gruppe auch unterschiedlich ambitioniert sein mögen, so strebt von den Eltern meines Wissens niemand ernsthaft an, echte Judo-Wettkämpfe zu bestreiten. Das gemeinsame Training in lockerer Runde jedenfalls eint alle.
Die ehemaligen Kleinen werden immer größer und ihre Gürtel nach einigen Prüfungen immer dunkler - und als die ihrer Eltern ohnehin. Als Jugendliche rücken sie nach und nach in die Erwachsenengruppe und trainieren teils mit ihren Eltern. Auch Ben und ich sind nicht selten gegenseitig Tobi und Ute. Das ist gemeinsame, aktive Freizeitgestaltung mit dem Nachwuchs – noch ein schöner Effekt, der im Teenageralter durchaus nicht selbstverständlich ist!
Wenn das für Sie das fehlende Argument war, um auch einmal vorbeizuschauen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Berthold Werth und werden künftig in 1,5 Stunden mehrfach von Tobi zu Ute zu Tobi…
Willkommen beim Erwachsenen-Judo!
Michael Bergfeld

2023/AKTIV.173 11.08.2023

SUMMER-PARTY des TVE-Mitarbeiterteams

Nach vielen Jahren war es wieder so weit, dass das TVE-Mitarbeiterteam zusammenkam: Die Initiatorin, Isabell Bertenhoff, hatte auch gleich die Umsetzung ihrer Idee, eine "Summer-Party" auf dem Rasenplatz neben dem AKTIV PUNKT, mit Kreativität und viel Engagement übernommen.
Für mich war es die erste Feier mit den vielen TVE-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen .... und bestimmt nicht die letzte. Sehr hilfreich war die Begrüßung mit der Vergabe von Namensschildern,  einer Cocktailmarke und AUTAN-Spray.
Beim Cocktailwagen war zunächst etwas Geduld angesagt, aber in der Schlange kam man ins Gespräch.
Einige kennen sich seit Jahren. Ich aber musste durch viele: „Wer bist du, was machst du? Ach ja Yoga… und, und, und...“ durch.
Endlich bekamen Namen Gesichter! Lockere Atmosphäre, die Cocktails und der laue Sommerabend halfen dabei.
Einige Worte des Vorstands und schon wurde das Buffet eröffnet!! (Von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit Liebe zubereitet, vielfältig, fast nur vegetarisch … trendy!!)
Vorspeisen, Dips, Hauptspeisen… Nachtische. Lecker!!
Stressfreies Zusammenkommen, sich kennlernen, miteinander sprechen…, das funkionierte vortrefflich.
Es wurde dunkel, die Lichterketten und Kerzen brachten eine sehr gemütliche Atmosphäre, auch die Mücken haben sich gefreut. Trotzdem haben die Hartnäckigen weiter auf der Wiese getanzt… bis nach Mitternacht die ersten Blitze kamen. Es wurde schnell aufgeräumt. Gott sei Dank war alles mit dem Fallen der ersten Regentropfen erledigt!
Eine schöne Party… 
Danke an und an Isabell für die Organisation und alle, die mitgeholfen haben.
Ich freue mich schon auf die 2024iger Ausgabe!

Valérie

2023/AKTIV.173 11.08.2023

60plus-Fahrt zum Botanischen Garten in Bochum mit neuer Erfahrung

Die Abfahrt ab Burgaltendorf begann um 9:35 h. Mit Bus, Bahn und U-Bahn  erreichten wir die Universität Bochum und nach einem kleinen Fußmarsch pünktlich das Tropenhaus-Foyer des Botanischen Gartens. Unsere Führerin führte uns zunächst in das wichtigste Gebäude des Gartens: das Tropenhaus.
Auf einer Fläche von 713 m² und einer Höhe von 17 Metern  konnten wir hier Nutzpflanzen aus warmen Ländern sehen sowie  Bäume und Kräuter der tropischen Regenwälder sowie  Mangroven-, Sumpf- und Wasserpflanzen. Im dichten Dschungeldickicht  sahen wir auch einen Tukan und frei laufende Hühner.
Dort machte unsere Führerin uns auf eine hängende, seltene Pflanze aufmerksam, die in Symbiose mit einem Ameisenvolk lebt.
Anschließend besichtigten wir noch die Savannenhäuser und das Wüstenhaus, bevor wir bei einem Rundgang noch den Tertiärteich und den Arzneigarten kennenlernten.
Abschließend nahmen wir in der Mensa der Uni Bochum unser Mittagessen ein. Dort mussten wir noch eine neue Erfahrung machen: In der Mensa konnte man nicht mit Bargeld bezahlen. Hier war nur eine Zahlung mit Karte möglich. Um 16.30 h erreichten wir wieder Burgaltendorf.

Hans Busch

2023/AKTIV.173 11.08.2023

"Wir" sind Faustball-Weltmeister!

Der TVE besitzt eine enorme Aktivitätenpalette, er bietet auch Sportarten an, die heute nicht mehr so bekannt sind, z.B. Faustball (montagabends „Gymnastik und Spiel F“ und freitagabends „Fitnesstraining und Spiel“).
Die Kombination von Gymnastik und Ballspiel ist ideal für die Generation 50plus, weil durch die Gymnastik die Beweglichkeit erhalten wird und das Ballspiel die Koordination und das Agieren im Team fördert.
Wer weiß schon, dass es in Deutschland im Faustball eine erste und zweite Bundesliga der Männer gibt, des weiteren deutsche und europäische Meisterschaften und alle vier Jahre sogar Weltmeisterschaften. Die  aktuelle Weltmeisterschaft der Männer sollte Ende Juli 2023 in Mannheim stattfinden, weswegen sich vier tapfere Recken (Rainer Freund, Klaus Koll, Heinz Kolligs, Michael Steczek) aus der TVE-Faustballgruppe auf den langen Weg nach Mannheim begaben.

Ohne unsere Unterstützung hätte das deutsche Team keine Chancen gehabt! Na ja, wir wollen nicht übertreiben. Wieviel Einfluss haben wohl vier begeisterte und kräftig brüllende Sportler bei ebenfalls kräftig mitmischenden knapp 10.000 Zuschauern und Fans in der SAP Arena?
Um die Leistung der Spieler richtig einschätzen zu können, muss man wissen, dass das Spielfeld 50m x 20m misst, eine Leine in 2m Höhe die beiden Felder trennt und die beiden Mannschaften aus nur jeweils fünf Spielern bestehen. Maximal drei verschiedene Spieler dürfen den Ball berühren, dann muss der Ball über die Leine in der gegnerischen Hälfte landen. Die Angabe erfolgt drei Meter vor der Leine, die Top-Angreifer schmettern den Ball mit Tempo 120 km/h! Wenn die Spieler die Flugbahn des Balles nicht ahnen, nützt auch die schnellste Reaktion nichts. In der SAP Arena war ein Naturrasen eingebaut worden, jeder Tennisfan weiß, dass in Wimbledon wegen des Rasens der Ball schnell und flach springt. Die Abwehrspieler hechten ständig spektakulär wie die Fußball-Torwarte von einer Ecke in die andere mit anschließender Rolle.
16 Nationalmannschaften hatten sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Wir hatten darauf vertraut, dass die deutsche Nationalmannschaft das Halbfinale und hoffentlich auch das Finale erreichen wird, schließlich waren sie die amtierenden Weltmeister. Also hatten wir nur den Freitag und Samstag mit der Hotelübernachtung gebucht. Frohgestimmt fuhren wir morgens per Bahn am Freitag, den 28.07.23 nach Mannheim. Die bereits abgeschlossenen Gruppen- und Qualifikationsspiele hatten wir bereits per Internet verfolgt, Deutschland hatte sich für das Halbfinale wirklich qualifiziert.
Das Hotel hatten wir als Touristen betreten, aber als Deutschland Fans in Richtung SAP Arena mit Fahne, Armbändern, Hüten, Luftballons und Schminke in Schwarz-Rot-Gold verlassen. Allein die Fahrt mit der Straßenbahn war schon ein Erlebnis - viel deutsche und ausländische Fans, großes Gedränge und eine Bombenstimmung.
Vier Spiele gab es am Freitag, drei konnten wir genießen: Dänemark gegen Italien, Schweiz gegen Österreich und natürlich Brasilien gegen Deutschland. Vor jedem Spiel gab es eine Lichtshow und das Abspielen der betreffenden Nationalhymnen. Es ist schon ein ergreifender Moment, wenn alle Zuschauer stehen und den Hymnen zuhören oder mitsingen. Österreich und Deutschland gewannen ihre Partien, damit hatten beide das Endspiel um die Weltmeisterschaft erreicht. Und damit hatte sich die Reise nach Mannheim schon gelohnt. Es ist eine wahre Augenweide, die Spieler bei ihrer Ballbehandlung zu beobachten, es sind wahre Artisten. Man glaubt es nicht, man muss es selbst gesehen haben.
Am Samstag spielten Argentinien gegen Chile, Brasilien gegen Schweiz und Deutschland gegen Österreich. Brasilien gewann gegen die Schweiz und damit die Bronzemedaille, Deutschland gewann gegen Österreich und wurde zum vierten mal in Folge Weltmeister!

In welcher Sportart noch kann eine deutsche Nationalmannschaft einen solchen Erfolg vorweisen (außer derzeit im Basketball)? Es muss erwähnt werden, dass die deutsche Mannschaft mit dem 1,99 m großen Patrick Thomas im Angriff einen Ausnahmeathleten besitzt. Er ist der zur Zeit weltbeste Faustballspieler, und es wird sogar gesagt, dass er der beste Spieler aller Zeiten sei.
Von Mannheim selbst haben wir wenig gesehen, es war eine echte Sport-Dienstreise. Anreise, Hotel, SAP Arena, Rückreise. Dabei findet gerade in Mannheim z.B. die sehenswerte Bundesgartenschau statt, aber auf allen Hochzeiten kann man eben nicht tanzen.
PS: Seht Euch doch selbst mal Klasse Faustballspiele an, ganz einfach bei YouTube unter „faustball wm 2023“.

Michael Steczek

2023/AKTIV.172 10.08.2023

Die Ausgabe 172/Sept. 2023 der "AKTIV." ist erschienen!

2023/AKTIV.172 27.07.2023

Editorial zur Ausgabe 172/Sept. '23 der "AKTIV."

Monatsbeitrag x 12 = Wert eines Vereinsmitglieds?
Warum wir unsere Jubilare am 2. Dezember ehren
Unsere langjährigen Mitglieder wissen es: Sie werden für ihre dauerhafte Vereinstreue geehrt.
Sie bilden den Verein, begleiten ihn oft über viele Jahrzehnte, und viele habe ihn auch mit geprägt.

Wir wollen deutlich machen, dass sie für uns mehr sind als ein Eintrag in einer Datei oder in diversen Listen. Und danke sagen für diese Verbundenheit mit dem TVE, die ja eine bilaterale Beziehung darstellt. Mitglieder können -und sollen- mit ihren Anregungen oder Anträgen, beispielsweise in der Mitgliederversammlung, den Verein bewegen und so seine Entwicklung mitgestalten.

Der TVE wiederum versucht über seine Mitarbeitenden, sie fit zu machen oder zu halten und ihre Lebensqualität im Alltag zu optimieren. Das scheint recht gut zu funktionieren, zumindest hören wir immer wieder, dass das so empfunden und geschätzt wird, was wiederum für den Verein wichtig ist, der ja nicht ein anonymer Verwaltungsapparat sein will (und darf). Wir wollen eine Bindung an unsere Sporttreibenden, um auch deren Erwartungen und Wünsche zu erfahren.

Deshalb sind unsere Mitglieder für uns von Wert, und wir wollen ihnen in einer Matinee danken, so wie wir das bis zum Jahr 2019 getan haben. Doch mit Beginn der Pandemie mussten die Ehrungen damals ausgesetzt werden.

Nun lassen wir diese Tradition wieder aufleben. Bei der Ermittlung der in Frage kommenden Personen stellten wir schnell fest, dass aufgrund der Zwangspause eine große Anzahl einzuladen ist, was uns vor das Problem stellte, dass der Kommunikationsraum im AKTIV PUNKT mit seiner Größe für ca. 125 Jubilare mit Begleitung nicht ausreichen würde. Aus der Mitgliederversammlung kam der Vorschlag, ins katholische Gemeindeheim zu wechseln.

Der Mietvertrag ist nun unterzeichnet, und so kann die Ehrung dort am Samstagmorgen, dem 2. Dezember, stattfinden.

Eingeladen werden alle, die vor 25, 50, 65, 70 Jahren und länger ihren Mitgliedsantrag eingereicht haben.

Wir werden in den nächsten Wochen eine erste Mitteilung versenden, damit sich alle Jubilare den Termin notieren können. Später folgt eine offizielle Einladung mit Rückmeldeantwort, die wir für eine gute Planung benötigen.

Neben den Ehrungen wird es auch wieder ein musikalisches Rahmenprogramm geben, dieses Mal gestaltet von MusikLeben. Näheres im nächsten Beitrag.

Es grüßt euch
Eckhard

2023/AKTIV.172 26.07.2023

"MUSIK LEBEN" gestaltet das musikalische Rahmenprogramm der Matinée zur Ehrung langjähriger TVE-Mitglieder am 02.12.2023

Lukas Welticke, Gründer von MUSIK LEBEN, im Interview mit Eckhard Spengler:
Lukas, was werden wir von euch bei der Matinee hören?

Für die Jubilar-Ehrung am 02.12.23 geben wir einen musikalischen Einblick in das  Gitarren-Repertoire von MUSIK LEBEN. Gespielt werden namhafte Pop-Songs, angefangen bei den 60er Jahren.

Viele kennen das Transparent an eurer Location oder haben euch beim Burgfest erlebt. Doch wer und was ist Musik Leben?

Seit gefühlten Ewigkeiten – seit über 20 Jahren – bin ich als leidenschaftlicher Musiker & Gitarren-Coach nicht nur in Essen-Burgaltendorf und auf der Ruhrhalbinsel, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus aktiv. Bald stellte ich fest, dass mir der musikalische Aspekt im Bereich Pop in Burgaltendorf zu kurz kam, und so habe ich mich in 2022 mit MUSIK LEBEN lokal selbständig gemacht.

Welche Ziele verfolgt ihr?

Mein Team und ich haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein LEBEN mit MUSIK vorrangig für Erwachsene Ü50 zu ermöglichen und das Erlernen von Gitarre und E-Gitarre „griffig“ und unkonventionell zu gestalten.

Wenn jetzt beim Lesen dieses Beitrags oder später bei der Jubilarehrung jemand Interesse hat, euch kennenzulernen, wie macht er das und wie findet man euch?

Interessierte können bei MUSIK LEBEN Online-Coaching-Kurse buchen und/oder auch in einer kostenlosen Probestunde vor Ort Instrument & Coach kennenlernen, ihre Musikwünsche festlegen, sich einfach nur inspirieren lassen und gemeinsam einen ganz individuellen Fahrplan für das Erlernen oder Fortführen ihres Instrumentes mit uns besprechen.

Die neue Location von MUSIK LEBEN, die seit Februar 2023 in den alten Räumlichkeiten der „Zur schönen Aussicht“ in Burgaltendorf zu finden ist, bietet absolute Wohlfühlatmosphäre mit Burgaltendorfer Traditionsgeschichte. Wir sind unter Tel: 0178 6919912 oder info@musiklebenlokal.de zu erreichen.

Wir sind gespannt auf euren Auftritt.

Noch eine Ergänzung von mir: Einige unserer Mitglieder nehmen bei euch Unterricht. Auch wir würden uns freuen, euch hier in unserem Verein in den kommenden Jahren einmal für eine lange Mitgliedschaft zu ehren!

Dir und deinem Team alles Gute und viel Erfolg!

Eckhard Spengler

2023/AKTIV.172 25.07.2023

Wir stellen im Interview vor: Dagmar und Jennifer Zedler (Leistungsturnen)

Hallo Daggi, hallo Jenny,

ihr habt gerade wieder eine Turnstunde hinter euch. Bei euch ist Turnen ja tatsächlich noch Gerätturnen, also das, wo unser Verein seinen Ursprung hat.
Welche Disziplinen beinhaltet das Gerätturnen?

Wir turnen an den Geräten Sprung, Reck bzw. Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Bei Wettkämpfen treten wir im Geräte-Vierkampf an, also jede Turnerin turnt alle Geräte. Einzelne Geräte-Finals, wie man sie z.B. aus dem Fernsehen kennt, gibt es auf unserer Ebene nicht.

Daggi, wie bist du zum Turnen gekommen?

Zum Turnen kam ich mit einer Freundin. Wir sind einfach in die Turnhalle Holteyer Straße gegangen, wo damals das Geräteturnen noch bei Frau Voß stattfand. Das war 1974. Die andere Turnhalle gab es ja noch nicht. Da mir das Turnen an den Geräten immer sehr viel Spaß gemacht hat (auch heute noch), kam ich mit ca. 12 Jahren zu Herrn Sprenger zum Leistungsturnen. So verbrachte ich die meiste Zeit meiner Kindheit und Jugend in der Halle.

Und Jenny, wie es bei dir?

Ich wurde von Daggi bereits im Maxi Cosi mit in die Halle genommen und bin somit quasi dort aufgewachsen. Irgendwann kam es dann ganz automatisch dazu, dass auch ich mit dem Turntraining angefangen habe.

Wie geschah bei euch denn der Wechsel zur Trainerinnen-Tätigkeit?

Daggi: Unser damaliger Trainer Jupp Sprenger konnte nach einem schweren Unfall uns nicht weitertrainieren, sodass sich die Frage stellte: Wie geht es mit dem Leistungsturnen weiter? Euer Vater Edi (Spengler) hatte dann Jupp Sprenger gefragt, wer seines Erachtens die Truppe übernehmen könnte. So wurde ich Trainerin. Und jetzt sind schon fast 28 Jahre vergangen, und ich liebe das Turnen immer noch.

Jenny: Im Gegensatz zu Daggi hatte ich auch mal Phasen, in denen mir das eigenständige Turnen weniger Spaß gemacht hat. Und als sich in solch einer Phase die Chance bot, als Helferin einzusteigen und anderen etwas beibringen zu dürfen, habe ich diese sofort ergriffen. Schließlich habe ich ja auch von klein auf bei Daggi die Trainerinnen-Seite miterlebt und war begeistert, wie sie es schafft, die Mädels zu motivieren, zu Erfolgen zu führen und die Gruppe über Jahre hinweg zusammenzuhalten. So sind es auch bei mir inzwischen ca. 15 Jahre, auf die ich als Trainerin zurückblicken kann.

Mutter und Tochter als Übungsleiterinnen, die gemeinsam einmal junge Turnerinnen an das Turnen heranführen und dann aber auch die einzige Leistungsgruppe betreuen, das ist schon besonders. Gibt es da nicht auch manchmal Schwierigkeiten aufgrund der Mutter-Tochter-Konstellation?

Nein, problematischer war da eher die Trainerin-Turnerin-Beziehung, die in früheren Zeiten nicht immer gut funktioniert hat. Als Trainerinnen sind wir einfach nur ein super Team. Wir kennen uns, schätzen die Arbeit der anderen, profitieren und lernen voneinander. Natürlich gibt es hier und da auch mal andere Ansichten, aber das ist vielleicht manchmal gar nicht schlecht und letztendlich ergänzen wir uns einfach gut.

Wer darf denn zu euch in die Stunde kommen?

Unser Trainingsangebot richtet sich an Mädchen ab fünf Jahre, die an einem leistungsorientierten Wettkampftraining interessiert sind. Sie sollten eine gute Körperbeherrschung, Körperspannung, Kraft und eine hohe Konzentrationsfähigkeit sowie Aufmerksamkeit mitbringen. Turnerische Vorkenntnisse sind natürlich immer gerne gesehen und angesichts der gestiegenen Wettkampfanforderung ab einem gewissen Alter auch unabdingbar.

Wie ist die Aufnahmesituation derzeit?

Leider haben wir schon lange unsere Kapazitätsgrenze erreicht und eine extrem lange Warteliste aufgebaut. Durch organisatorische Änderungen wollen wir versuchen, in Kürze wieder ein paar freie Plätze zu schaffen. In einem ersten Schritt werden wir dazu in den Sommerferien ein Sichtungstraining der Warteliste durchführen, um uns einen Überblick zu verschaffen und den Interessentinnen die Möglichkeit zu geben, ins Training reinzuschnuppern, um beurteilen zu können, ob sich das Warten für sie persönlich lohnt.

Turnen ist nun einmal eine anspruchsvolle Sportart. Wie sieht es eigentlich mit der Verletzungshäufigkeit aus?

Glücklicherweise sind wir von schweren Verletzungen in den letzten Jahren größtenteils verschont geblieben, sodass wir nur sehr selten einen Krankenwagen rufen mussten. Häufiger sind dagegen natürlich kleinere Wehwehchen, bei denen der Muskel zwickt, sich jemand „verrenkt“, umknickt oder sich irgendwo stößt und so ein paar Tränchen getrocknet werden müssen.

Wie versucht ihr, das Risiko zu vermindern, ohne den Leistungsgedanken aus den Augen zu verlieren?

Die Sicherheit der Turnerinnen steht bei uns im Vordergrund. Wir versuchen, durch permanente Hilfestellung die Turnerinnen nach und nach an neue Elemente heranzuführen, bis mit zunehmender Sicherheit auf die Hilfestellung verzichtet werden kann, da die selbstständige Ausübung der Elemente schließlich das Ziel ist. Unabhängig davon ist es uns wichtig, dass die Mädels wissen, dass sie uns vertrauen können, und wir bei Unsicherheit im Zweifelsfall auch im Wettkampf eingreifen. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass auch bei eigentlich leichten Elementen immer einmal wieder etwas passieren kann. So müssen auch wir Trainerinnen mit dem Risiko leben, selbst `mal mit einem blauen Auge die Halle zu verlassen.

Hat sich hinsichtlich des Trainings etwas geändert oder sind die Wettkampfvorgaben anders als früher?

Das Training heute ist natürlich anders als damals. Damals herrschte sicherlich noch ein rauerer Ton, jeder musste für sich selber „ackern“ und schauen, wo er bleibt. Da wurde ein freches Kind während des Trainings auch einfach `mal nach Hause geschickt. So etwas macht man heute nicht mehr. Man geht insgesamt behutsamer mit den Mädels um und mehr auf die Bedürfnisse der einzelnen Turnerinnen ein. Das heißt aber nicht, dass wir nicht streng sind oder nicht auch schimpfen. Disziplin ist auch heute für gute Wettkampfergebnisse wichtig. Denn insbesondere von den kleineren Turnerinnen werden heutzutage schon in jüngerem Alter höhere Schwierigkeiten gefordert.

Was macht euch die größte Freude mit euren Turnerinnen?

Auch wenn man viel eigene Zeit investiert und das Training auch mal anstrengend ist, haben wir das Glück, mit vielen tollen Mädels in unserer Gruppe zu arbeiten, die unseren Einsatz schätzen. Am liebsten lachen wir miteinander und freuen uns über gemeinsame Erfolge. Zudem ist es immer wieder schön, Mädels, die mit fünf Jahren bei uns mit dem Turnen angefangen haben, in ihrer Entwicklung zu begleiten. Wenn diese dann im Jugend- und Erwachsenenalter als Kampfrichterinnen oder ebenfalls als Helferinnen etwas zurückgeben, ist das einfach toll.

Jetzt gibt es ja nun nicht immer den erhofften Erfolg bei den Wettkämpfen. Wie geht ihr damit um, und wie baut ihr die Turnerinnen wieder auf?

Wir versuchen den Mädels bereits im Training eine möglichst realistische Selbsteinschätzung zu vermitteln und auch aufzuzeigen, dass nicht nur eine gute Platzierung ein Erfolg ist. So sollen sich die Turnerinnen vor den Wettkämpfen bewusst auch an einzelnen Geräte zusätzliche persönliche Ziele setzen, über die sie sich freuen können. Und sofern etwas doch `mal nicht so gut klappt, versuchen wir, die Enttäuschung in neue Motivation umzuwandeln. Schließlich ist auch das Turnen trotz Leistungsgedanke nur ein Hobby, das einem unseres Erachtens nach die Möglichkeit gibt, ohne Konsequenzen Rückschläge zu erfahren und aus ihnen zu lernen, um später daran zu wachsen.

Worauf arbeitet ihr hin? Was ist euer Ziel, das ihr mit den Teilnehmerinnen eurer Stunden erreichen wollt?

Unser Ziel ist es, die Mädels entsprechend ihres turnerischen Talents dazu zu bringen, das Maximum herauszuholen und persönliche Erfolge zu erreichen. Daneben ist es uns aber auch wichtig, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten. So versuchen wir z.B. schon früh, die Mädels im Training zu animieren, das Aufwärmprogramm vorzumachen und so Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein zu stärken.

Welche Wettkämpfe stehen 2023 noch an?

Voraussichtlich Anfang November werden die Essener Mannschaftsstadtmeisterschaften ausgetragen. Nach den Sommerferien wird somit wieder fleißig trainiert, um dort tolle Platzierungen einzufahren. Zuletzt hat der TVE bei den Einzelstadtmeisterschaften die meisten Turnerinnen aller Vereine gestellt, sodass wir auch jetzt wieder mit vielen Mannschaften angreifen möchten. Neben den tollen Platzierungen macht es uns stolz, eine so große Anzahl an Turnerinnen im TVE zu trainieren und dabei auf ein tolles Trainerinnen- und Kampfrichterteam zurückgreifen zu können.

Danke euch beiden für euer Engagement! Ich wünsche euch und euren Turnerinnen eine erfolgreiche, verletzungsfreie Zeit!

Das Interview führte Eckhard Spengler

2026/AKTIV.182 02.02.2026

Ein Verein schreibt Geschichte – und wir schreiben mit!

125 Jahre TVE Burgaltendorf – ein besonderes Jubiläum, das weit mehr ist als eine Zahl. Es ist ein Stück lebendige Geschichte unseres Stadtteils, geprägt von Menschen, Momenten, Emotionen und unzähligen kleinen und großen Erlebnissen.
Zum Jubiläum möchten wir gemeinsam zurückblicken – und dafür brauchen wir Euch!
Wir suchen Eure Erinnerungen – alte und junge!
Viele von euch begleiten den TVE seit Jahrzehnten. Euer Wissen, Eure persönlichen Momente und Eure Geschichten sind ein wertvoller Schatz, den wir heben möchten. Bestimmt erinnern sich noch viele an das Deutsche Turnfest in Essen (1963), manche waren bei Fahrten nach Grenoble dabei oder beim „Urlaub für junge Leute“. Der schwierige Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg, die alte Turnhalle, Feste und Feiern in allen Jahrzehnten -  ob rührend, lustig, überraschend oder einfach typisch TVE – wir freuen uns über Anekdoten aller Art. 
Dabei lebt der TVE nicht in der Vergangenheit, sondern ist im heute verankert, immer mit einem Blick in die Zukunft. Deshalb sind auch jüngere Mitglieder gefragt. Was bedeutet der TVE für dich? Welche Momente sind dir besonders in Erinnerung geblieben? Welche Begegnungen, Trainingsstunden oder Wettkämpfe haben dich geprägt? Hat dir der TVE vielleicht die ersten Kontakte in Burgaltendorf erleichtert, als du neu hier warst? Oder bist du als Übungsleiterin in die Fußstapfen deiner Großmutter getreten?
Egal ob ein Handyfoto von heute oder eine schwarz-weiß Aufnahme von 1950 – alles ist willkommen! Jedes Jahr seit 1901 bis heute zählt mit zu unserer Vereinsgeschichte.
Gemeinsam Geschichte lebendig halten
Zum Jubiläum wünschen wir uns ein buntes Mosaik aus vielen persönlichen Blickwinkeln – ein Stück Vereinsgeschichte, erzählt von den Menschen, die den TVE ausmachen – seinen Mitglieder.
Teilt eure Erinnerungen!
Egal ob als E-Mail, handschriftliche Notiz, Foto oder Reel. Was ihr uns gebt, entscheidet darüber, was wir daraus machen können. 
Für alles rund um das Jubiläum erreicht ihr uns natürlich im AKTIV PUNKT aber auch unter jubilaeum125@tve-burgaltendorf.de!

Daniela Kilian

Jubiläum 125 Jahre TVE

2026/AKTIV.183 10.03.2026

60plus-Besichtigung des alten Schiffshebewerks Henrichenburg: Eine spannende Erfahrung

Am 10.03.2026 besuchte die Gruppe 60plus das LWL Museum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. Das Museum gehört zur Route der Industriekultur und beschäftigt sich mit der Geschichte der Binnenschifffahrt und der Technik des Schiffshebewerks, das im Jahr 1899 eröffnet  wurde.
Nach unserer Ankunft erhielten wir zunächst eine kurze Einführung durch einen Museumsführer. Das Gelände besteht aus mehreren historischen Gebäuden, darunter das eigentliche Hebewerk, das Maschinenhaus sowie verschiedene Ausstellungsbereiche. Außerdem gibt es mehrere historische Schiffe und Arbeitsgeräte, die früher auf Kanälen eingesetzt wurden. 
Das alte Schiffshebewerk beeindruckte besonders durch seine großen Stahltürme und die massive Konstruktion. Schon von weitem konnten wir erkennen, wie bedeutend dieses Bauwerk für die damalige Zeit gewesen sein muss.
Im Anschluss begann die Führung durch das Museum. Der Museumsführer erklärte zunächst, warum das Hebewerk gebaut wurde. Schiffe konnten an dieser Stelle des Dortmund-Ems-Kanals einen großen Höhenunterschied von zum Dortmunder Hafen im Kanal überwinden. Anstatt mehrere Schleusen zu bauen, entwickelte man das Hebewerk, das wie ein Aufzug für Schiffe funktioniert.
Dabei wird ein großes Wasserbecken, der Trog, mit dem Schiff darin angehoben oder abgesenkt. Durch ein ausgeklügeltes System aus Gegengewichten, Druckbehältern, Wasser und Maschinen konnte das schwere Becken relativ energieeffizient bewegt werden. Schiffe, die damals in kurzen zeitlichen Abständen das Kanalnetz befuhren, konnten innerhalb von ca. 12 Minuten um 14 m angehoben, bzw. abgesenkt werden. Sie transportierten Kohle, Eisenerz oder andere Waren zwischen dem Ruhrgebiet und der deutschen Nordseeküste.
Neben der Technik des Hebewerks gibt es im Museum auch Ausstellungen über Wasserstraßen, die Schifffahrt und die Entwicklung des Transportwesens. Das Museum zeigt, wie wichtig Kanäle früher für die Wirtschaft waren und welche Rolle sie bis heute spielen. 
Der Besuch im Schiffshebewerk Henrichenburg war sehr interessant und lehrreich. Besonders die Erläuterungen des Museumsführers und ein einfach gestaltetes Modell des Hebewerks halfen dabei, die Technik und die Geschichte des Bauwerks besser zu verstehen. Man konnte gut erkennen, wie viel Ingenieurskunst in dem Hebewerk steckt und wie wichtig die Binnenschifffahrt für den Transport von Waren war. Interessant auch, dass Kaiser Wilhelm II es sich nicht nehmen ließ, die in Deutschland fast einzigartigen Anlage zu eröffnen.
Insgesamt war der Museumsbesuch eine spannende Erfahrung und eine gute Möglichkeit, Industriekultur und Technikgeschichte anschaulich kennenzulernen.
Gunnar Trittel

 

2026/AKTIV.183 08.03.2026

50plus-Panorama-Radtour durch`s Niederbergische Land mit schönen Aussichten

Am 08.03. war es soweit. Der Start in die Radsaison 2026 konnte beginnen.
Nach langem Zweifeln, ob die Wetterlage Anfang März passt und ob die Kondition für ca. 70 km schon vorhanden ist, waren am Ende 14 Radler*innen zufrieden mit einer tollen Sonntagstour.
Nach lockerem Anradeln Richtung Baldeneysee bis Haus Scheppen ging es dann durch`s Hespertal erstmal bergauf. Bis wir zur Einkehr in Mettmann ankamen, hatten wir mindestens eine weitere extreme Steigung hinter uns, aber wir wurden dann auch immer wieder durch tolle Plateaus mit viel Weitsicht bei herrlichem Sonnenschein belohnt.
Ein gemütlicher Aufenthalt in Mettmann nach ca. der Hälfte der Strecke gab wieder genug Power für den zweiten Teil der Fahrt. Auch hier konnten wir schöne Aussichten des Niederbergischen Landes über Wülfrath, Heiligenhaus bis Velbert genießen. Als „Belohnung“ für die Steigungen am Vormittag gab es dann noch schöne Abfahrten am Nachmittag, u.a. wieder durch`s Hespertal.
Vielen Dank an den Tourguide Gunnar für Organisation und Durchführung!
Udo Heising

2026/AKTIV.183 02.03.2026

Karnevalistische Sportstunde mit Damengedeck

Am 09. Februar 2026 trafen wir uns in froher Runde in der Sporthalle Auf dem Loh, um uns auf die karnevalistische Zeit einzustimmen.
Wir "Montagsfrauen" kamen dann natürlich kostümiert zur sportlichen Stunde. Für das leibliche und das flüssige Wohl wurde gesorgt. Ob pikant oder süß, der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Und bei unserer „Damensitzung“ durfte natürlich das Damengedeck nicht fehlen - Eierlikör im Schokobecher.

In diesem Sinne „Friede, Freude, Eierlikör“! 
Eure „Fit durch‘s Jahr“ - Gruppe

2026/AKTIV.183 01.03.2026

Montagsgruppe "Fit durch`s Jahr" feierte im "Hüttenzauber"

Zum Ende eines jeden Jahres setzt sich unsere Gruppe gerne zu einer Weihnachtsfeier zusammen, um das Jahr ausklingen zu lassen. 
So auch im vergangenen Jahr. 
Im Hüttenzauber haben wir uns zusammengefunden, um Gerda Enigk, unserer Gruppenleiterin, für das gelungene Sportjahr zu danken und bei leckerem Buffet zusammenzusitzen und uns über Vergangenes sowie Zukünftiges auszutauschen.
Bei dieser Gelegenheit wurden auch dreizehn Teilnehmerinnen geehrt, die ihre Urkunden zum erfolgreich absolvierten Sportabzeichen erhielten.
Das Engagement unserer Sportgruppe macht auch beim Verein nicht halt. Dies zeigt sich beim großen Interesse und der regelmäßigen Teilnahme am ONKO-Lauf, dessen Motto wir jährlich folgen, indem wir „Laufen für das Leben“.
In diesem Sinne … nicht nur „Fit durchs Jahr“, sondern „Fit für die Zukunft und fürs Alter“.
Anne Beckmann-Schlöns / Christine Janscheidt

2026/AKTIV.183 20.02.2026

Der Vorstand tagte ...

am 27.11.2025, 19:00 - 20:30 h, im AKTIV PUNKT, ergänzt um Beschlüsse vom 16.03.2026
Tn.: Eckhard Spengler, Gerhard Spengler, Christiane Spengler, Ursula Kernebeck Beratend: Georg Spengler, Daniela Stemmer-Kilian, Nicole Wrede

Abteilungsbeitrag "Badminton"
Der Abteilungsbeitrag für die Spieler*innen ohne Trainingsleitung (freies Spielen) wird mit Wirkung ab 07/2026 von 6,50 €´auf 4,00 €/Monat gesenkt. 

Einführung eines Abteilungsbeitrags "Tanz (HipHop)"
Die Mitarbeiterkosten sind wegen der Einrichtung weiterer Gruppen und wegen des hohen Aufwands für das Wartelisten-Management mit mehr als 65 Kindern für die inzwischen fünf Gruppen - Stand 02/2026 - deutlich gestiegen, so dass die Einführung eines Abteilungsbeitrags in Höhe von 2,00 € ab 03/2026 notwendig wird. 

Wettkampfbetreuungskosten der Sportgruppen "Rhönradturnen"
Diese sind in Relation zur Anzahl der Wettkampfteilnehmerinnen unverhältnismäßig hoch. Zur Vermeidung einer deutlichen Anhebung des Sportgruppenbeitrags wird daher folgende Regelung ab 2026 beschlossen: "Es wird maximal ein/e Mitarbeiter*in je angefangene fünf zu betreuende Sportler*innen vergütet. Bei einer höheren Anzahl an betreuenden Mitarbeiter*innen sind die geleisteten Betreuungsstunden aufzuteilen.
Als betreuende Mitarbeiter*innen gelten volljährige, vom TVE in den Sportstunden eingesetzte Mitarbeiter*innen. Es ist darauf zu achten, dass nicht mehr betreuende Mitarbeiter*innen eingesetzt werden als nötig."

Materialbedarf für Sportangebote im Bad
Es wird ein neuer Materialwagen (Kosten: ca. 850 €) benötigt sowie Schwimmbretter. 

Neue Krafttrainingsgeräte
Der TVE setzt auch in 2026 den Austausch der inzwischen in die Jahre gekommenen Geräte durch den Kauf von zwei neuen Geräten fort. Die Lieferung wird im April 2026 erfolgen. Die BV VIII wird diese Investition mit 3.000 €, der Essener Sportbund mit 2.900 €, fördern.

Neue Mitarbeiter*innen in der Abt. "Turnen & Spiel für Kinder"
Der TVE hat in letzter Zeit relativ viele Helfer*innen - oft wg. neuer Stundenpläne in den Schulen - verloren, die ersetzt werden mussten (Näheres hierzu siehe "Neues aus dem TVE-Mitarbeiterteam" in der März-Ausgabe der Vereinszeitschrift und auf der Homepage)

Rhönräderschäden 2024 durch unsachgemäßes Umlagern durch Externe
Der Schaden betrug rd. 5.600 €. Eine Versicherungsleistung in Höhe von 2.270 € ging inzwischen ein. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf weitere Erstattungen, was auch durch ein Gespräch mit den Sport- und Bäderbetrieben und dem ESPO deutlich wurde.

125jähriges Vereinsjubiläum des TVE
Der TVE wird am 10.03.2026 125 Jahre alt und wird das Jubiläum am 11.07.2026 feiern. Im Januar 2026 wird die Projektarbeit dazu starten.

Servicevertrag mit der Fa. "IT-Problemlöser" für den TVE-Server
Über eine andere Ausrichtung des Vertragsinhalts und über den Umstieg auf Cloud-Lösungen besteht Gesprächsbedarf.

Jährliche Anpassung der Mitarbeitervergütungen 
Vorstandsbeschluss per eMail am 16.03.2026:
Kursleiter*innen (ein Mitarbeiter im Kurs): 18,25 € -> 20,00 €
REHA-Sport (Herzsport/Krebsnachsorge): 18,25 € -> 20,00 €
Sportlehrer*innen: 16,00 € -> 16,50 €
lizenzierte Übungsleiter*innen B-Lizenz (für Stunden, auf die das Themengebiet der Lizenz Anwendung findet): 14,75 € -> 15,25 €
lizenzierte Übungsleiter C-Lizenz und Mitarbeiter*innen, die eine in Qualität und Umfang vergleichbare Ausbildung vorweisen können: 14,25 € -> 14,75 €
volljährige Helfer*innen mit Erfahrung (3 Kriterien): 12,50 € -> 13,00 €
volljährige Helfer*innen: 11,50 € -> 11,75 €          
minderjährige Helfer*innen: 8,00 € -> 8,25

Vorstand sowie Mitarbeiter*innen Fibu, Mitgliederverwaltung etc.
(differenziert durch Orientierung an den Vergütungen im Sportbetrieb): Anhebung um 0,25 €/Std.

Mitarbeiterfortbildung
Auch in 2026 sollen wieder interne und externe Fortbildungen der Mitarbeitenden organisiert werden.
Dazu zählen bspw.:
- Sicherheit in den Sportstunden
- Erste-Hilfe - Fortbildung Krafttrainingsbetreuende
- Interpersonale Gewalt im Sport

25.03.2026/Gerhard Spengler

2026/AKTIV.183 19.02.2026

Er wächst und wächst ...

Auf zum nächsten Rekord:
Der organisierte Sport in Deutschland zählt erstmals mehr als 29 Millionen Mitgliedschaften in rund 86.000 Sportvereinen, das hat die aktuelle Bestandserhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ergeben. Obwohl die Zahlen schon im Vorjahr ein Allzeithoch erreicht hatten, kamen noch mal rund eine halbe Millionen Mitgliedschaftgen dazu, ein Plus von 2,18 %.

NRW bleibt das mitgliedstärkste der 16 Bundesländer mit insgesamt 5,475 Millionen Mitgliedschaften. Der Zuwachs liegt hier bei 2,89 % sogar noch über dem Bundesschnitt.
(Der TVE Burgaltendorf verzeichnet sogar einen Zuwachs von 5,03 %.)

Die erneuten Rekorde zeigen, wie attraktiv und wichtig der Vereinssport für die Gesellschaft sei, sagt der Präsident des Landessportbunds Stefan Klett: "Sportvereine sind Orte der Gemeinschaft, der Gesundheit und der Lebensfreude - offen für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter und sozialem Status."
Damit das so bleibe, brauche man aber weiter Unterstützung für das Ehrenamt und die Sportinfrastruktur.
(Quelle:  "Wir im Sport", Zeitschrift des LSB NRW)

2026/AKTIV.182 18.02.2026

Die "AKTIV.182/März`26" ist erschienen!

Die Inhalte sind bereits jetzt auf der Homepage zu sehen, und die pdf-Version steht zum Download bereit:

AKTIV.182 pdf-Download
Das Sportkursprogramm 1. Hj. 2026
Die 60plus-Freizeitaktivitäten April  bis Juni
Die 50plus-Radeltouren April bis Juli
Die Termine 2026 der Gruppe "Spazieren gehen"

2026/AKTIV.182 02.02.2026

... zur Ausgabe 182/März'26 der "AKTIV.": Wir sind 125 Jahre alt!  Wir feiern uns gemeinsam!

Am 10. März 1901 wurde der TVE geboren. Das bedeutet 125 Jahre gemeinsames Sporttreiben, Sich-Abmühen und Anstrengen, aber auch gemeinsames Erleben, Geselligkeit, Spaß.

Plötzlich und unerwartet steht da ein Jubiläum an!
Wie begehen wir das?
Um darauf eine Antwort zu finden, haben wir in dieser Zeitung dazu aufgerufen, Ideen einzubringen und in einer Arbeitsgruppe zusammen zu kommen.
Diese trifft sich nun regelmäßig und hat einige Vorschläge gemacht, die zunächst einmal vom üblichen Format abweichen. Es wurde deutlich, dass ein Fest von Mitgliedern für Mitglieder entwickelt werden sollte, das darstellt, welche Fülle an Angeboten der TVE vorhält. Denn diese Gesamtleistung aller Mitarbeitenden dürfte nur wenigen wirklich bekannt sein.
Zunächst der Termin und der Ort:
Samstag, 11. Juli 2026, 11 bis ca 20 Uhr (oder länger), AKTIV PUNKT und angrenzende Sportfläche sowie Turnhalle Holteyer Straße.
Weitere Beschlüsse dieser AG:
Freier Eintritt, externe Gastronomie (damit unsere Mitglieder sich wirklich feiern können und nicht an Ständen gebunden sind), alle Gruppen beteiligen sich mit Vorführungen und/oder Mitmachangeboten, die bestenfalls soweit möglich draußen stattfinden, sonst in der Turnhalle, eventuell auch im AKTIV PUNKT, wobei der Kraftraum an diesem Tag geschlossen bleibt.
Geplant wird auch eine Bühnenfläche (ohne Überdachung).

Bitte beteiligt euch und meldet eure Aktionen und Ideen in dieser Woche per Mail an: jubilaeum125@tve-burgaltendorf.de
Wir werden auch noch ein Team für Transporte, Auf- und Abbau zusammenstellen. Natürlich suchen wir dafür ebenfalls noch Hände.
In der Juni-Ausgabe der Vereinszeitung soll bereits das Programm veröffentlicht werden.

Wir alle sind TVE – also lasst uns das gemeinsam vorbereiten und dann ausgiebig feiern.

Wir zählen auf euch!
Eckhard Spengler

2026/AKTIV.182 31.01.2026

Das neue TVE-Sportangebot "Tischtennis" mit regem Zuspruch

Inzwischen zählt die TT-Abteilung 41 Mitglieder, 27 Erwachsene und 14 Jungen und Mädchen. Weitere fünf Nachwuchsspieler*innen sind noch in der Schnupperphase.

Meisterschaftssaison 2025/26
Unser Verein ist in der laufenden Meisterschaftssaison im Bezirk Rhein-Ruhr mit zwei Mannschaften vertreten.
Die 1. Mannschaft (4er) mit Jan-Oliver Classen, Torben Wagenhals, Tim Tobias Schneider und Karsten Linnemann hat in der letzten Saison den Aufstieg von der 3. Bezirksklasse in die deutlich leistungsstärkere 2. Bezirksliga geschafft. Konnte die Vorrunde noch mit zwei Siegen bei fünf Niederlagen auf dem 6. Tabellenplatz beendet werden, so wartet die Mannschaft in der Rückrunde nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden noch auf eine siegreiche Partie, um sich vom derzeit letzten Tabellenplatz zu lösen. Doch es stehen ja noch vier Begegnungen aus und das Unentschieden gegen RuWa Dellwig (5. Tabellenplatz) lässt hoffen.
Unsere 2. Mannschaft (4er) spielt in wechselnder Zusammensetzung  in der 3. Bezirksklasse mit Thomas Spettmann, Alexander Gahr, Benjamin Hoy, Stephan Elsen, Winfried Boehnke, Jakob Ahle und Jan Hubrig. Hier, in der untersten Spielklasse, weht der Wind nicht so rau. Bei nur einer Niederlage, zwei  Unentschieden und fünf Siegen konnte die Vorrunde auf dem 3. Tabellenplatz beendet werden. Noch besser läuft es bisher in der Rückrunde. Die ersten drei Spiele endeten jeweils siegreich. Damit steht unsere 2. Mannschaft  punktgleich mit dem Tabellenführer TV Horst Eiberg auf dem 2. Tabellenplatz. Das Ziel, Aufstieg in die 2. Bezirksklasse, rückt in greifbare Nähe.  

Hans-Jürgen Schlesinger

2026/AKTIV.182 30.01.2026

Bitte jetzt abstimmen:Olympia bei und mit uns

Abstimmung jetzt!
Einige Gedanken, warum wir jetzt dafür stimmen sollten, dass die olympischen und paralympischen Spiele in unserer Region stattfinden sollen, obwohl das erst 2036, 2040 oder 2044 wäre.

Essen ist eine Sportstadt. Das müssen wir beweisen, denn es geht bei dieser Abstimmung nicht nur um den Spitzensport. Essen muss als eine der beteiligten Städte eine klare Zustimmung zustande bringen, da die erfolgreiche Bewerbung der Region Rhein/Ruhr nur mit Essens Ja möglich ist.
Klar könnte man sagen, dass es ja gar nicht sicher ist, ob Deutschland national und wenn ja, ob unsere Region um Köln überhaupt eine Chance hat.
Der Ratsbürgerentscheid endet am 19. April 2026 und die Abstimmungsunterlagen werden bis zum 31.03. an alle Bürgerinnen und Bürger verschickt – ab dann sollte bestenfalls sofort die Stimme per Briefwahl abgegeben werden. Bei dieser Abstimmung geht es aber um viel mehr, wenn in 17 NRW-Kommunen der Ratsbürgerentscheid ansteht. 
Wenn wir von euch wünschen, die Frage „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Essen an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligt, die entweder im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 stattfinden sollen?“ mit Ja zu beantworten, hat das folgende Gründe:
Wir als Breitensportverein sind wie andere auf eine gute Sportinfrastruktur angewiesen.
Selbst wenn die Stadt in den letzten Jahren erhebliche Summen darin investiert hat, reichen die Mittel nicht aus, um unseren Sport überall so ausüben zu können, wie wir es wollen. Wir brauchen nicht nur erhebliche Unterhaltungsmittel für bestehende Sportstätten, sondern auch eine Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der Anforderungen durch die Sportvereine. Der schon jetzt bestehende Druck auf Hallen und Bäder ist übergroß.
Das kostet Unsummen, die ohne Fremdmittel nicht zu stemmen sind. Und genau da sind wir an dem Punkt, der entscheidend ist.
Sollte Essen sich nicht als sportbegeisterte Stadt zeigen und mit ihrem Votum überzeugen, würden bedeutend weniger finanzielle Mittel für uns alle bereitgestellt. Die Landesregierung NRW hat einige Finanztöpfe bereitgestellt.
So werde in diesem Jahr ein neues Förder­pro­gramm des Landes für die Sanierung von Sport­stätten für den Breitensport im Umfang von 600 Millionen Euro gestartet. Ebenfalls in 2026 werde die Förderung von Trainer*innen im Nachwuchsleistungssport deutlich verbessert. Für Übungsleitun­gen in Sportvereinen soll es kostenlose Aus- und Fortbildungen geben. 
Und die anfallenden Kosten für Opympia:
Laut Landesregierung stehen den Ausgaben in Höhe von 4,8 Milliarden Euro Einnahmen von 5,2 Milliarden Euro gegenüber.
Und für die Stadt Essen:
Da übernimmt das IOC die Infrastrukturkosten, neue Sportstätten nur für Olympia werden nicht gebraucht. Die Stadt Essen trägt aber bspw. die Ausgaben für den zu verstärkenden Nahverkehr oder Maßnahmen der Verkehrsregelung etc.; man rechne aber damit, diese Summen über die Einnahmen durch Gastronomie und Hotellerie wieder auszugleichen. (Quelle: EMG, NRZ v.29.1.26). 
Was für die Region spricht:
Es könnten die „kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele mit Zuschauerrekorden vor Rekordkulissen“ werden, erklärte Ministerpräsident Wüst, denn aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte könnten hier 14 Millionen Tickets verkauft werden – mehr als zuletzt bei Olympia in Paris.

Stimmberechtigt sind alle Essener*innen ab 16 Jahre, die deutsche Staatsbürger*innen oder Bürger*innen eines anderen EU-Mitgliedsstaates sind und mindestens seit drei Monaten in Essen wohnen. 
Die Wahlbenachrichtigungen werden ab Mitte März verschickt; es gibt nur die Briefwahl.  Der ausgefüllte Wahlbogen sollte sofort wieder verschickt werden!!
Mindestens zehn Prozent der 432.000 Essenerinnen und Essener müssen am Ratsbürgerentscheid teilnehmen. Andernfalls ist das Quorum nicht erfüllt, Essen würde aus der Liste der Austragungsorte gestrichen und damit wäre die Region raus. Stimmen mindestens zehn Prozent der Essenerinnen und Essener ab, entscheidet die Mehrheit.

Schaffen wir es, mit einem höheren Stimmanteil als München (66,4%) unseren Sport zu unterstützen!?

Eckhard Spengler

2026/AKTIV.182 20.01.2026

Gemütliche Chorversammlung am 12. Januar 2026

Nachdem die erste Probe 2026 aufgrund der Wetterbedingungen ausfiel, war die geplante Chorversammlung unser erstes Wiedersehen im neuen Jahr. Kein Wunder, dass der Gesprächsbedarf sehr hoch war. Außerdem war das kulinarische Buffet vor unser aller Augen viel zu verlockend, um erst die anstehenden Themen zu besprechen.
Nachdem alle etwas gesättigt waren, konnte der sachliche Teil beginnen. Unsere bereits feststehenden Termine sind:

  • der Neujahrsempfang der Bürgerschaft Kupferdreh am 1. Februar von 11.00 h – 13.00 h und
  • das traditionelle Probenwochenende „Auf dem Hl. Berg“ in Wuppertal am 3. und 4. Oktober.

Für dieses Wochenende soll versucht werden, jemanden für einen Chorpräsentations-Workshop zu engagieren.
Für einen möglichen Auftritt bei der Veranstaltung „Texte und Töne“ sind wir mittlerweile in die Planung aufgenommen.
Beim Aktionstag zum 125-jähriges Bestehen des TVE am 11. Juli wollen wir dem Trend folgend ein Rudelsingen anbieten. Nähere Einzelheiten müssen aber noch geklärt werden.
Des weiteren sind wieder Auftritte im Limbecker Platz und in der Marktkirche beim Adventsingen Ende des Jahres geplant.
2027 besteht der Chor tatsächlich schon 20 Jahre. Ein Jubiläumskonzert eventuell an zwei Tagen in der evangelischen Kirche in Niederwenigern wäre eine Option, dann aber mit Platzkarten, um genügend Sitzplätze zur Verfügung stellen zu können. Nachdem alle Themen und Anregungen abgearbeitet waren, konnte die „Schlacht am kalten Buffet“ gemütlich weitergehen.
Monika Stahl

Neues aus dem TVE-Mitarbeiterteam

2026/AKTIV.182 19.01.2026

Neues aus dem TVE-Mitarbeiterteam

Wir haben zum Jahresende viele Mitarbeiter*innen - insbesondere jugendliche Helfer*innen (z.B. aufgrund neuer Stundenpläne) - verloren, aber auch einige Kursleiter*innen. Deshalb bestand und besteht akuter Handlungsbedarf. Insbesondere fehlen uns Kursleiter*innen zum stark nachgefragten Yoga-Sport.

NEU sind:
Eric Kamarek und Marc Alexander Schulz, die beide im Oktober 2025 die Lehrgänge zur Erlangung der Übungsleiterlizenz erfolgreich abgeschlossen haben. Sie sind in der Abteilung "Badminton" tätig.

Claudia Schlicht, Frank Papenheim, Robert Hingst und Carmen Sowa   sindin der Abteilung "Turnen & Spiel für Kinder" eingesetzt.
Milla Earl hilft in derselben Abteilung, aber auch beim Eltern/Kind-Turnen, ebenso wie Eric Kaczmarek und Clarissa Sliwinski.
In der Abteilung "Judo" helfen Nils Kramme, Laurin Frochte, Theo Schneider und Luisa Theis.
Rebecca Bell und Pia Biallaß sind beim Rhönradturnen tätig, Johanna Schlechter beim Leistungsturnen.
Wir wünschen allen viel Spaß mit unseren MItgliedern in den Sportstunden.

2026/AKTIV.182 19.01.2026

Erweiterte Öffnungszeiten für das Kraftgerätetraining

Wie die meisten Kraftgeräte-Trainierenden schon selbst erlebt haben, erfreuen wir uns aktuell  eines deutlichen  Zuwachses an Mitgliedern, vor allem im Bereich des Kraftgerätetrainings.
Ab Februar werden wir daher zusätzlich auch den Montagmittag anbieten, also mittags zwischen 13.00 und 15.00 h nicht schließen, um so den sehr gut besuchten Montagvormittag ein wenig zu entlasten.
 

Im Laufe der nächsten Wochen werden übrigens bei einigen Geräten die Polster erneuert. Da das außer Haus geschieht, werden wahrscheinlich jeweils wechselnd zwei Geräte nicht benutzbar sein.
Kurzfristig eine Einschränkung, langfristig aber ein Vorteil!
Wir haben zudem auch zwei neue Geräte bestellt, die aber wahrscheinlich erst im Frühsommer (als Ersatz für den Ad- u. Abductor) geliefert werden.

Georg Spengler 

2026/AKTIV.182 18.01.2026

Imke Malburg hat sich in den Ruhestand verabschiedet

... aus gesundheitlichen Gründen -  aber nur als Leiterin von Sportgruppen, denn als Sportlerin bleibt sie weiterhin in ihrer ehemaligen Gruppe aktiv.

Imke trat im September 1989 im Alter von 29 Jahren in den TVE ein. 
1999 wurde sie Helferin in Kinderturngruppen, und ab 2001 bis 2020 hat sie eine Gruppe "Turnen & Spiel + Schwimmen für Kinder" mit verschiedenen Unterstützungen geleitet.
2001 erwarb sie die Übungsleiterlizenz C und bildete sich durch Lehrgänge der Verbände fortlaufend weiter und erwarb auch die Übungsleiter B-Lizenz.
Im Jahr 2005 übernahm sie zusätzlich eine Frauentfitnessgruppe, die sie im Wechsel mit Gerda Enigk bis zum Jahr 2025 trainierte. 
Darüber hinaus leitete sie aber auch Kurse "Wirbelsäulengymnastik" im Rahmen der Sportkursprogramme und engagierte sich bei den Sportabzeichenabnahmen sowie als Radeltourleiterin.
Gern´ gesehen wurde sie auch von der Männer-Sportgruppe "Fit durch's Jahr ab 40 J." in Vertretungseinsätzen, die uns schon echt forderten.
Wir sind Imke für ihre 36jährige, engangierte, verlässliche und immer loyale Mitarbeit dankbar: Probleme irgendwelcher Art gab es in unserer Erinnerung nie. Wir haben also eine "Bilderbuchmitarbeiterin" verloren.

Der Vorstand bedankt sich sehr für die geleistete Arbeit und das große Engagement und wünscht alles Gute!

2026/AKTIV.182 04.01.2026

Der TVE ist weiter gewachsen:

von 2.344  auf 2.462 Mitglieder.
1.586 sind weiblichen, 876 männlichen Geschlechts.
Altersgruppen (in Klammern die Vorjahreszahlen):
Kinder: 706 (669, 615)
Jugendliche: 91 (86, 67)
Volljährige: 1.665 (1.589, 1.469)

2026/AKTIV.182 26.12.2025

Wildes Durcheinander bei der Weihnachtsfeier der Leistungsturnerinnen

Wildes Durcheinander, Weihnachtsmusik und Leckereien – ungefähr so lässt sich das weihnachtliche Training der Leistungsturnerinnen am 16.12.2025 beschreiben. Beim Aufwärmen kam es an diesem Tag nicht auf gerade Arme und Körperspannung, sondern viel mehr auf Schnelligkeit an. Denn verschiedene Fangenspiele brachten unsere Mädels zum Schwitzen und bereiteten eine Menge Spaß. Im Anschluss konnten sich die Mädels austoben und einfach das machen, worauf sie Lust hatten – Schaukeln an den Ringen, Balancieren über die Slag-Linie, Hula Hoop, Klettern an den Tauen oder Saltos vom Trampolin. Es war für jeden etwas dabei. Und zwischendurch konnten sich alle mit ein paar Snacks stärken. 
Zum Abschluss wurde dann gemeinsam ein Weihnachtslied gesungen und zusammen mit einem leckeren TVE-Stutenkerl die im Sommer absolvierten Sportabzeichen überreicht, bevor es für alle in die wohlverdienten Ferien ging. 

Jenny Zedler

2026/AKTIV.182 20.12.2025

Stimmungsvoller Jahresausklang mit den tonARTisten in der Marktkirche

Am 20. Dezember war es wieder soweit. Wir gehörten zu den glücklichen Chören, die am letzten verkaufsoffenen Samstag vor dem 4. Advent beim Adventssingen in der Marktkirche dabei sein durften.
Der Essener Sängerkreis bietet dieses Event jedes Jahr an den vier Adventssamstagen an. Wir waren an diesem Tag die Ersten und wirklich überrascht, schon zu Beginn der Veranstaltung eine Kirche vorzufinden, in der die Sitzplätze nicht ausreichten. Dieses Jahr hatten wir kaum krankheitsbedingte Ausfälle und waren somit nahezu vollständig.
Stimmlich gut trainiert erfüllten wir den Raum mit traditionellem Liedgut, aber auch fröhlichen und schwungvollen amerikanischen Songs und zwei solistischen Beiträgen, die einen besonderen Applaus verdienten. Das Publikum dankte es natürlich uns allen, aber den schönsten Dank bekamen wir von unserem Chorleiter Stefan Glaser. Er hatte uns schon direkt nach dem Auftritt gelobt. Trotzdem schrieb er noch zusätzlich in unsere WhatsApp-Gruppe: „Was für ein toller Auftritt heute in der Marktkirche! Wir haben unser Jahr mit einer wunderbaren Leistung abgeschlossen. Es war beschwingt, freudig und sehr sehr gut intoniert und sauber gesungen. Glückwunsch!“

Das war Weihnachten für die Herzen!!! Danke Stefan!
Monika Stahl

2026/AKTIV.182 17.12.2025

Nordic Walken mit Herz beim WDR2-Weihnachtswunder

Während eines Jahres beginnen wir an zehn verschiedenen Startpunkten unsere unterschiedlichen Walkingrunden. Am 17. Dezember 2025 aber gab es erstmalig einen elften Ausgangspunkt und ein ganz besonderes Ziel: den Burgplatz in Essen.
Infiziert von den positiven Emotionen, die vier Tage Weihnachtswunder bereits ausgelöst hatten, starteten wir am Finaltag dieser unglaublichen Aktion mit unserer Gruppe an der Zornigen Ameise. Die meisten von uns waren überrascht, durch wie viel Grün wir auf dem Weg in die City gehen konnten, obwohl doch die Ruhrallee und die Autobahnen A 52 und A 40 ganz in der Nähe sind. 
Das erste Foto wurde auf dem Willy-Brandt-Platz geschossen, der begehbare Tannenbaum bildete den Hintergrund. Dann gingen wir zum Burgplatz, um die unwahrscheinlich gelöste und freundliche Stimmung aufzusaugen. Hauptzweck des sportlichen Ausfluges war jedoch die Übergabe unseres Spendenumschlages aus der Walking Gruppe an die Aktion Deutschland Hilft / Tafel NRW.
Zugegebenermaßen haben wir uns nicht in die Schlange mit ca. 90 Minuten Wartezeit vor dem Glashaus der Moderatoren eingereiht, sondern haben die Spendenbox des Aktion Deutschland Teams für unseren Fototermin genutzt. So konnten wir uns danach wunderbar frei auf dem Platz bewegen (es war vormittags ja noch nicht so voll wie sonst an jedem Nachmittag und Abend) und die Radiomoderation, die Gäste (u.a. Mirja Boes, Feuerwehr Essen) und den Livestream sehr gut verfolgen und Teil dieses so positiv besetzten Events für Essen werden. 
Auf unserem Rückweg testeten wir das neue, sehr abwechslungsreiche Nahrungsangebot im Königshof und einen heißen Glühwein. Der sportliche Teil zur Zornigen Ameise zurück war mit Gesprächen über das gemeinsam Erlebte sehr kurzweilig. Zu Hause wurde das Geschehen dann von den meisten direkt weiter am Fernseher verfolgt. Das unglaubliche Spendenergebnis hat uns alle begeistert.
Nun sind wir sehr gespannt, welchen Startpunkt wir 2026 wählen müssen, um wieder walkend am Weihnachtswunder teilnehmen zu können.

Berthold Mutschmann 

2026/AKTIV.182 11.12.2025

TVE Frauengruppe engagiert sich

Wieder einmal hat sich die 60plus-Frauengymnastikgruppe E zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier am 11.12. getroffen. Nach dem Essen im Burgfreund an einem durch die Teilnehmerinnen wunderschön dekorierten Tisch begann das Weihnachtssingen - dieses Mal mit sehr vielen Liedern. 
Zudem führten vier verkleidete Turnerinnen, Doris, Roswita, Bärbel und Anne,  die Weihnachtsgeschichte auf.
Doch auch in dieser Feier wurde nicht vergessen, an Menschen zu denken, die besonderer Unterstützung bedürfen.
Roswita schlug vor, für die Behandlung von Marius, einem jungen, schwerstbehinderten Mann aus ihrem Verwandtenkreis, zu sammeln, der an ALS erkrankt ist. Für seine Pflege und Behandlung fallen enorme, fünfstellige Summen an, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.
Im Portal https://gofund.me/1066e2500 wurde ein weltweiter Aufruf zur Hilfe gestartet.
An diesem Abend kamen -nur in dieser Gruppe- 250,00 Euro zusammen!
Roswita bedankte sich im Namen von Marius dafür.

Eckhard Spengler
P.S.: Auch die Frauengymnastikgruppe D spendete, und zwar 135,50 € für die Kindernephrologie der Uniklinik Essen.

2026/AKTIV.182 09.12.2025

Tischtennis-Nachwuchs spielte Kaiserturnier

Für das Nachwuchstraining am 9. Dezember hatte sich unser Trainer Peter Bergmann etwas besondere einfallen lassen, das Kaiserturnier. Hier das Prinzip kurz erklärt:
Die Tischtennistische stehen in Reihe. Der erste Tisch ist der Siegertisch (Kaisertisch), der letzte der Verlierertisch. Ziel ist es, zum Kaisertisch zu gelangen und dort zu bleiben. Das Turnier startet mit dem Stärksten am Verlierertisch und den Schwächsten am Kaisertisch. Jeweils zwei spielen gegeneinander, bis der Trainer abpfeift. Sieger rücken in Richtung Kaisertisch auf, Verlierer in Richtung Verlierertisch ab. Sieger am Kaisertisch sowie Verlierer am Verlierertisch behalten ihre Plätze.
14 Jungen und Mädchen haben an unserem Kaiserturnier teilgenommen. Die vier Besten des Turniers spielten zum Schluss die Plätze 1 bis 3 aus. Für Theo Baudisch (1), Max Stange (2) und Simon Petri (3) gab es zum Schluss Pizza-Gutscheine und Süßigkeiten für alle.

Hans-Jürgen Schlesinger

2026/AKTIV.182 09.12.2025

Genussvoller 60plus-Ausflug nach Aachen: Leckere Printen und atmosphärischer Weihnachtsmarkt

Am 09.12.2025 trafen sich 50 erwatungsvolle Teilnehmer*innen der TVE-Freizeitaktivität "Besuch des Weihnachtsmarkts Aachen mit vorheriger Besichtigung einer Printenbäckerei" am Busbahnhof Burgaltendorf.
Nach dem Regen am Vortag hatten wir mit unserem Ausflug viel Glück, da das Wetter sich beruhigt hatte.
Pünktlich in Aachen angekommen, hat uns Herr Klein von der Printenbäckerei in Empfang genommen. Dort werden in der 4. Generation seit 1912 Printen in qualitativ hochwertiger Handarbeit im Familienbetrieb hergestellt. 
In eine Printe gehören vor allen Dingen schöne Gewürze wie Zimt, Anis, Nelken, Koriander, Zucker, Rübenkraut und dunkles Weizenmehl. In Modeln (Formen) wird dann der der Teig gedrückt. Anschließend wird die Rohware im Ofen rundum gebacken. Natürlich konnte auch von den verschiedenen Printen gekostet und genascht werden.
Nach der Führung ging es auf den Weihnachtsmarkt. Rund um den Dom bis hin zum Rathaus waren die verschiedensten Stände zu bestaunen. Alles erstrahlte in festlichem Licht. Auch hier konnte man Leckereien naschen. Ein Glühwein oder eine Feuerzangenbowle gehörte zum Besuch des Weihnachtsmarktes dazu. 
Am Abend brachte uns unser Busfahrer ohne Stau nach Burgaltendorf zurück, das wir um 21:00 h ereichten.
Der Weihnachtsmarkt in Aachen ist eine Reise wert!                                                        Dorothee Virnich

2026/AKTIV.182 08.12.2025

Mannschaftsmeisterschaften 2025: Gemeinsam zum Erfolg!

Laute Anfeuerungsrufe, gemeinsamer Jubel, gegenseitige Motivation, gutes Zureden, tröstende Worte und Umarmungen – unsere Turnerinnen zeigten bei den Mannschaftsstadtmeisterschaften 2025, dass sie nicht nur tolle Turnerinnen, sondern auch ein tolles Team sind. 
Am Samstag, den 08.11.2025 ging es zunächst mit unseren jüngsten Mädels (Altersklasse 7) sowie unseren zwei Mannschaften in der Altersklassen 13 los. Trotz der Aufregung und Anspannung, die ein Wettkampf mit sich bringt, war die Stimmung insgesamt gelöst und wir hatten aufgrund des tollen Zusammenhalts eine Menge Spaß. Und auch turnerisch klappte bis auf wenige Ausnahmen alles, was zuvor lange geübt wurde. Und so endete der erste Durchgang für den TVE sehr erfolgreich.

Unsere Kleinen (AK 7) erreichten bei ihrem ersten gemeinsamen Mannschaftswettkampf einen super 3. Platz. Etwas mehr erhofft hatte sich die 2. Mannschaft in der AK 13, die bei knappen Ergebnissen letztlich auf dem 7. Platz landete, sich aber trotzdem für ihre Vereinskolleginnen mitfreuen konnten, die einen starken 2. Platz erreichten.
Weiter ging es dann mit unseren Großen in der AK offen. Aufgrund einzelner Ausfälle konnten wir in diesem Jahr leider keine Mannschaft in der AK 15 stellen, sodass wir die Mädels in die AK offen hochgezogen haben und dort ebenfalls mit zwei Mannschaften an den Start gingen. Rückwirkend betrachtet, hätten wir mit einer anderen taktischen Aufstellung noch mehr abräumen können, aber auch so konnte unsere junge Mannschaft stolz auf den 4. Platz sein, während unsere "Alten" ganz souverän und mit sehr großem Abstand den Sieg erturnten.   

Nach einem langen Samstag ging es dann am Sonntag in der Sporthalle Haedekampstraße mit unseren insgesamt vier Mannschaften in der Altersklasse 9 und 11 weiter. Der Start am Boden war eher durchwachsen, da die Konzentration der ein oder anderen unter dem Eindruck der großen Halle und dem vielen Publikum litt und so zu vergessenen Übungen führte. Auch im weiteren Wettkampfverlauf gab es Höhen und Tiefen – einzelne freuten sich über persönliche Erfolge, andere mussten kleinere Misserfolge hinnehmen. Insgesamt haben aber alle wieder an Erfahrung gewonnen – insbesondere auch unsere 2. Mannschaft in der AK 9, denn für die Hälfte der Mädels war es der erste Wettkampf überhaupt. Sie konnten mit ihrem 9. Platz sehr zufrieden sein und können sich – da sie allesamt Jahrgang 2017 sind – auch im kommenden Jahr nochmals in der Altersklasse beweisen.
Die 2. Mannschaft in der AK 11 erreichte einen tollen 5. Platz. Für die beiden 1. Mannschaften ging es jeweils aufs Podest. Während die Mädels der AK 9 die Bronze-Medaille sicherten, erturnten sich unsere 11-Jährigen den 1. Platz. 

Nach dem Wettkampf-Wochenende können wir wieder einmal ein positives Fazit ziehen und uns über tolle Platzierungen sowie den tollen Zusammenhalt in unserem Verein freuen. 
Im neuen Jahr geht es dann wieder voller Motivation ans Training, um auch beim nächsten Einzelwettkampf überzeugen zu können. 

Jenny Zedler

2025/AKTIV.181 24.11.2025

Die AKTIV.181 ist erschienen!

2025/AKTIV.181 10.11.2025

Editorial zur Ausgabe 181/Dez.'25 der "AKTIV."

Der TVE wird 2026 125 Jahre alt: Was für ein Alter!
Zeit für ein Jubiläum?
Euer Jubiläum – eure Ideen und Vorstellungen stehen im Mittelpunkt! 
(Interesse an der Mitwirkung im Planungsteam? Melde dich hier!)

Liebe Vereinsmitglieder,
unser Jubiläum steht an – und ihr entscheidet, wie wir es feiern! 
Was wünschen wir uns dazu von euch: Ein Jubiläum von Mitgliedern für Mitglieder.
Wir hätten gerne eine kleine Gruppe, die sich bereit erklärt, dieses Jubiläum vorzubereiten und zwar absolut ohne die Vorgabe eines Veranstaltungsformates. Es kann für einen Tag oder eine Woche geplant werden, also für einen Abend oder für eine „Fest-“Woche. Oder etwas ganz anderes? Vieles ist möglich!
Schön wäre es, wenn sich jüngere und ältere Mitglieder finden und frei planen. Wir möchten euch die Freiheit geben, eure Wünsche und kreativen Ideen einzubringen.
Das muss jetzt im Herbst beginnen.
Natürlich gewähren wir alle benötigte Unterstützung.

Wie könnt ihr mitmachen?
    • Meldet euch, wenn ihr auf irgendeine Weise mitmachen wollt!
    • Teilt uns eure Ideen mit: Was wünscht ihr euch für das Jubiläum? 
    • Wollt ihr eine Festwoche, einen Tag, oder vielleicht sogar ein Wochenende voller Highlights planen? 
    • Habt ihr Lust, selbst etwas aufzuführen, zu organisieren oder mitzuhelfen? 
      Lasst uns gemeinsam zeigen, was unseren Verein ausmacht. 

Unsere dringende Bitte:  Schnell melden unter 0201/570397 oder sport@tve-burgaltendorf.de oder persönlich im AKTIV PUNKT. 
Alles Weitere dann beim ersten Planungstreffen, das wir organisieren werden.

Wir freuen uns auf euch und eurer Mitwirken!

Es grüßt
Eckhard Spengler

2025/AKTIV.181 08.11.2025

tonARTisten-Herbstkonzert in Wohnzimmeratmosphäre

Eine Kirche, die aus allen Nähten platzt, ein Publikum, das vom ersten Lied an mitgeht, ein langanhaltender Applaus, der zwei Zugaben fordert, eine große Spendenbereitschaft am Ende und dickes Lob von vielen Seiten - das alles sagt uns: „Rythm of life“ war ein voller Erfolg!
Trotz etwas widriger Umstände durch krankheits- und urlaubsbedingte Probenausfälle waren wir am 8. November für unser Konzert in Niederwenigern doch so gut vorbereitet, dass unser Chorleiter Stefan Glaser mit uns zufrieden war. Lampenfieber hatten wir sicher alle, aber davon können sich ja auch Profis nicht freisprechen. Uns war wichtig, dass der Funke zum Publikum direkt beim ersten Lied überspringt. Mit „Barbara Ann“ hatten wir offensichtlich die richtige Auswahl getroffen.
Unser abwechslungsreiches Programm mit Popsongs, Liedern aus bekannten Musicals und Filmen, solistischen und instrumentalen Beiträgen und einer Tanzeinlage aus dem Sportkurs „Cardio Dance“ ließ die Zeit rasend schnell vergehen.
In der Pause konnten sich alle Gäste an einem reichhaltigen Fingerfood-Buffet stärken, das traditionell bei unseren Konzerten angeboten wird. Nach zwei Stunden endete unser Herbstkonzert und die Anspannung wechselte in ein Glücksgefühl.

An dieser Stelle möchte ich noch unserem Gast Nils Bloch danken, der uns am Schlagzeug unterstützt hat. Auch an Christian Pachtes ein herzliches Dankeschön für die Licht- und Tontechnik sowie die Möglichkeit, die evangelische Kirche in Niederwenigern als Konzertraum nutzen zu dürfen. Nicht vergessen möchte ich Stefan, der uns immer wieder positiv verstärkt. Selbst wenn es einmal schwierig wird, egal in welcher Stimme, zaubert er Methoden aus dem Ärmel, so dass am Ende doch alles passt.
Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit ihm als Chorleiter. Übrigens: Alle, die gerne einmal in einer Choprobe schnuppern möchten, sind herzlich willkommen. Wir proben montags, von 19.30 h bis 21.30 h, im Kommunikationsraum im AKTIV PUNKT, Holteyer Straße 29.

Monika Stahl

2025/AKTIV.181 26.10.2025

Bad in der Turnhalle Holteyer Str.: Oberbürgermeister Kufen nimmt Stellung.

Schreiben TVE an OB - Antwort OB an TVE
Das Bad in der Turnhalle Holteyer Str. ist seit dem 29.08. wegen Reparaturarbeiten geschlossen. Der TVE hat sich - unzufrieden mit der städtischen Kommunikation, von den bemühten Sport- und Bäderbetrieben abgesehen - nun mit Schreiben vom 16.10. an Oberbürgermeister Thomas Kufen gewandt, der unverzüglich mit Schreiben vom 19.10. anwortete.

Uns wird Hoffnung auf eine Wiedereröffnung in der zweiten Novemberhälfte gemacht.

(Jubilare*innen mit50/51jähriger Mitgliedschaft)

2025/AKTIV.181 25.10.2025

Matinée zur Ehrung langjähriger Mitglieder: Stilvoll wie immer

Der TVE hatte zum 25. Oktober seine Jubilare und Jubilarinnen, die vor 40/41, 45, 50/51, 60 oder 70 Jahren Vereinsmitglieder geworden sind, in den  Kommunikationsraum des AKTIV PUNKT eingeladen. 
Für den musikalischen Teil war in diesem Jahr Charlotte Kaminski aus Hattingen verpflichtet worden, die mit vier Sets am Piano Melodien der Klassik, aus Popmusik und Kinofilmen präsentierte.
Die Ansprache vor den Ehrungen stellte die Bedeutung langjähriger  Vereinszugehörigkeit für einen Verein dar, um dann in einigen Stichworten zu erläutern, was ein derart großer Verein mit ca. 2.400 Mitgliedern für einen Stadtteil bedeutet, aber auch, welche Verantwortung der TVE übernimmt.
Denn etwa jede(r) fünfte Burgaltendorfer*in ist theoretisch damit Mitglied im TVE. Ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren – der  Verein versucht, mit seinen Kurs- und Übungsleitungen ein Angebot vorzuhalten, das für alle etwas Geeignetes vorhält: vom Turnen über Ballsport oder Krafttraining bis hin zu Tanz, Gymnastik oder Chorsingen.
Dieser hohe Prozentsatz an Vereinsmitgliedern in  Burgaltendorf  bedeutet auch, dass der TVE in dieser Stärke auch die Gesellschaft widerspiegelt. 
Der TVE fühlt sich aber auch zur Übernahme von Verantwortung für seine Mitglieder, für den Stadtteil, für die Gesellschaft verpflichtet.
Er fördert nicht nur den Sport oder die Gemeinschaft seiner Mitglieder, sondern zusammen mit unseren übergeordneten Verbänden wie dem ESPO, der GET, dem LSB, RTB und dem DOSB steht er auch für Werte wie Teamgeist, Fairness und Respekt. Dazu zählt auch das Thema Schutz der Kinder und Jugendlichen vor jeglicher Art von Gewalt. Eine Aufgabe, die mittlerweile in die Satzung aufgenommen wurde und an der stetig weitergearbeitet werden wird.
Bestätigt wurde der Verein in einer Podiumsdiskussion mit der Staatssekretärin Andrea Milz in Essen in diesem Sommer, in der sie betonte, dass das, was der TVE in Burgaltendorf leiste, das erklärte Ziel der Landesregierung sei, dass Sportvereine eben, wie gerade beschrieben, nicht nur für den Sport stehen, sondern für Solidarität, Gemeinschaft, Stadtteilarbeit, Lebensqualität.

Von den eingeladenen Jubilaren und Jubilarinnen erschienen folgende Mitglieder, die neben einer Urkunde zudem mit kleinen Präsenten bedacht wurden:

30-31 jährige Mitgliedschaft:
Edith Gentile. Sina Mausehund,  Annette Peine Carmen Sowa  

40/41 Jahre:
Sorica Gogol, Sylke Hupe, Sigrid Reikat, Annemarie Overdiek, Annegret Rauch, 
Gerlinde Virnich, Ruth Wiechert

45 Jahre:
Veronika Eilenbrock , Barbara Ostermann 

50/51 Jahre:
Peter Böse, Monika Heuer, Reinhard Kernebeck, Helga Pape, Barbara Pieper, Christiane Spengler, Helga Walther 

70 Jahre:
Hildgunde Wissing 
Gabriele Marquaß (wurde im Rahmen einer vorherigen Veranstaltung ebenfalls für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt.)

Zum Abschluss wurde noch zum Mittagsimbiss einladen.
Danke Birgit und Uschi für die große Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung! 

Eckhard Spengler

2025/AKTIV.181 18.10.2025

Wir stellen im Interview vor: Daniela Kilian
Mitarbeiterin für die Betreuung der Vereinssportgruppen

Hallo Daniela, kannst du dich kurz vorstellen?
Sehr gerne. Mein Name ist Daniela Kilian. Vor 15 Jahren zog ich gemeinsam mit meinem Mann von Überruhr nach Burgaltendorf. Obwohl wir seit fünf Jahren wieder in Überruhr leben, fühlen wir uns dem Dorf und vielen Freunden weiterhin sehr verbunden. Unsere Kinder besuchten hier sowohl den Kindergarten als auch die Grundschule. Den TVE habe ich, wie viele andere auch, durch das Eltern-Kind-Turnen bei Heidi Schrade kennen- und schätzen gelernt.

Du bist jetzt seit September mit fünf Stunden pro Woche für den TVE tätig. Hast du bereits einen Einblick in die diversen Tätigkeitsfelder des Vereins erlangt?
Da der Verein mir bereits vertraut war, kannte ich einen Großteil des vielfältigen Angebot bereits. Besonders beeindruckt hat mich jedoch die große Zahl engagierter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie das hohe Engagement in der Verwaltung und im Service für die Mitglieder. Sicherlich gibt es noch einige Aufgabenbereiche, die ich erst noch entdecken werde.

Du hast von dir aus Kontakt zum TVE aufgenommen. Bist du jemand, der gerne die Initiative ergreift?
Ja, mir ist es wichtig, nicht nur abzuwarten, sondern aktiv nach Wegen zu suchen, wie ich mich sinnvoll einbringen kann. In diesem Fall habe ich mich initiativ beworben, da ich gerne ein paar Stunden in meinem Umfeld arbeiten und eine Ergänzung zu meinen bisherigen Tätigkeiten finden wollte.

Wie sieht denn dein bisheriger beruflicher Werdegang aus?
Auf den ersten Blick scheint mein Hintergrund nicht ganz zu einem Sportverein zu passen: „Von Haus aus“ bin ich Historikerin und habe nach meinem Studium und den ersten Berufsjahren ein Museum in Duisburg geleitet und im Eventmanagement gearbeitet. Doch als unsere Kinder kamen, stand für uns schnell fest, dass ich meinen Fokus auf unsere Familie legen will. Nach einer längeren Pause bin ich wieder als Historikerin eingestiegen – diesmal freiberuflich und von zu Hause aus. Für Unternehmen und Familien recherchiere ich deren Geschichte in Archiven und bereite sie beispielsweise als gedruckten Chroniken oder kleine Filme auf. Da diese Arbeit mitunter recht abstrakt ist, wollte ich für ein paar Stunden in der Woche noch etwas anderes machen. Ich bin gerne in Kontakt mit Menschen und mag administrative Tätigkeiten. So kommt es, dass ich beim TVE gelandet bin – einem Verein mit fast 125jähriger Geschichte – es passt also doch zusammen.

Was interessiert dich an der Arbeit in einem Sportverein, die sich von deinem bisherigen beruflichen Tätigkeiten unterscheiden dürfte?
Inhaltlich ist es tatsächlich etwas völlig anderes, aber genau das gefällt mir – neue Themen und andere Strukturen. Ich gebe auch gerne etwas in die Gemeinschaft zurück. Beim TVE haben unsere Kinder ihre ersten sportlichen Erfahrungen gesammelt, auf denen sie nun aufbauen können. Im Verein haben wir Kontakte geknüpft, die über das Elter-Kind-Turnen hinaus bestehen geblieben sind. Besonders gefällt mir, dass beim TVE alle Generationen aktiv sind und für jedes Alter passende Angebote existieren. Langweilig wird es dabei beim TVE nicht, das habe ich schon gelernt.

Womit beschäftigst du dich momentan im Verein?
Zurzeit lerne ich die vielfältigen Aufgaben im AKTIV PUNKT kennen und unterstütze vor allem bei der Organisation der Sportangebote.

Du triffst im TVE auf relativ feste Strukturen, weil die meisten Mitarbeiter*innen schon recht lang ihre Aufgaben wahrnehmen. War das Sich-Einarbeiten schwer?
Ich mag klare und feste Strukturen. Außerdem sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sehr hilfsbereit und aufgeschlossen, so dass ich mich gleich willkommen gefühlt habe. Natürlich muss ich noch häufig nachfragen, wie Abläufe genau funktionieren. Doch das stößt auf Verständnis – sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Mitgliedern. Ich bin ja noch in der Einarbeitungsphase und freue mich darauf, im Laufe der Zeit immer mehr TVEler kennenzulernen. 

Bist du selbst sportlich aktiv und wenn ja, welche Sportarten betreibst du selbst?
Schwimmen ist meine liebste Sportart. Wandern gehe ich auch gerne – allerdings beschränkt es sich momentan leider auf nur wenige Wochenenden im Jahr und den Urlaub. Ich versuche, möglichst viel Bewegung in den Alltag einzubauen, indem ich oft zu Fuß gehe oder das Fahrrad nutze.

Und deine sonstigen Hobbys außerhalb des Sports?
Gemeinsam mit der Familie unterwegs zu sein, macht mir viel Freude. Bei uns zuhause wird oft gebastelt, gewerkelt oder getüftelt, denn wir lieben es, wenn eine Idee Gestalt annimmt. Natürlich sind Museen mein Steckenpferd und im Urlaub kann ich kaum an einer Kirche vorbei gehen, ohne hinein zuschauen.

Danke für das Interview. Wir wünschen dir eine gute Zeit im TVE.

Das Interview führte Eckhard Spengler

2025/AKTIV.181 18.10.2025

Tischtennis-Training der Kinder und Jugendlichen hervorragend etabliert

Tischtennis, eine der schnellsten Sportarten der Welt!
Wer einmal die Faszination dieser rasanten Sportart selbst erlebt hat, der kommt so schnell nicht von ihr los. Sagte kein geringerer als Timo Boll, der deutsche Superstar, der mehr als 20 Jahre lang in der Welt-Elite mitspielte. Der Ausnahmespieler hat unter anderem seine visuell-konzentrativen Fähigkeiten so weit trainiert, dass er die Rotation des Zelluloidballs beim Aufschlag an der Drehung des aufgedruckten Stempels wahrnehmen konnte - unglaublich!
Nun, solche Ausnahmespieler sind ein absoluter Glücksfall für den TT-Sport aber wer weiß…? Auch ein Timo Boll hat einmal „ganz klein“ mit dem Training begonnen. 
Nach einem halben Jahr Tischtennis-Jugendtraining im TVE haben nun einige Mädchen und Jungen die Besonderheiten der interessanten Life-Time-Sportart „erschnuppern“ können und auch die Faszination gelingender Schmetterbälle und Top-Spin-Varianten erfahren. Es hat sich jetzt eine essentielle Gruppe von acht bis zehn Jungen und zwei bis vier Mädchen herauskristallisiert und man kann sagen: Alle sind mit großer Motivation und viel Spaß regelmäßig beim Training und verbessern ständig ihre Fähigkeiten hinsichtlich ihrer Beweglichkeit, Schnelligkeit, Koordination, Wahrnehmung und Konzentration. Den Mädels der Trainingsabende könnte der kürzlich errungene, zehnte Europameistertitel der deutschen Tischtennis-Damenmannschaft (!) ein Ansporn sein, sich weiter für das rasante Tischtennis-Spiel zu begeistern! 
Besonders in den Zeiten des allgegenwärtigen „digitalen Social-Media-Konsums“ (nicht nur der Jugend), sehe ich hier das TT-Spiel im Allgemeinen - und somit auch das Engagement des TVE - als eine besonders positiv hervorzuhebende Freizeit-Alternative an! So kann es auch auf den Spuren des Ausnahmespielers Timo Boll weitergehen! 
Mit sportlichen Ping-Pong-Grüßen, 
Peter Bergmann   

2025/AKTIV.181 15.10.2025

Feierstunde zum 75. Geburtstag und zur Ehrung für 70jährige Vereinsmitgliedschaft von Gabriele Marquaß

Eine Gruppe von TVE-Mitgliedern aus früheren, von Gabi geleiteten Sportgruppen hatte zu ihrem 75. Geburtstag eine Feierstunde im AKTIV PUNKT mit Kaffee, selbst gebackenem Kuchen, Gitarrespiel und Gesang organisiert. Eine gute Gelegenheit, auch gleich die anstehende Ehrung für 70jährige Vereinsmitgliedschaft vorzunehmen. Eine längere Vereinszugehörigkeit kann kein anderes Mitglied der rund 2.400 aktuellen TVE-Mitglieder vorweisen!

Gabi, am 10.08.1950 geboren, wurde schon zum 01.01.1954 Mitglied. Bereits im Alter von 14 Jahren begann ihre Laufbahn als TVE-Mitarbeiterin: Sie wurde Helferin beim Kinderturnen. Später erwarb sie die Übungsleiterlizenz und übernahm "altersbedingt" Frauenfitnessgruppen. Gabi achtete konsequent auf ihre Weiterbildung: Sie ist eine der Übungsleiterinnen mit der höchsten Anzahl an Lehrgangsteilnahmen. Und das merkte man ihren großartig geleiteten Sportstunden an. "Nebenbei" erfreute sie sich großer Beliebtheit wegen ihrer freundlichen, lieben Art im Umgang mit den Sportlerinnen.
Auch in der außersportlichen Júgendarbeit engagierte sie sich: Die TVE-Jugend besuchte regelmäßig in jedem Monat eine Veranstaltung des Theaterrings der Stadt Essen. Gabi organsierte diese Besuche einige Jahre lang. 
1973 wurde sie als Jugendwartin Mitglied des TVE-Vorstands, später dort Sportleiterin des Vereins.

In ihrer Jugendzeit war sie sowohl eine gute Turnerin, Leichtathletin als auch .... Fußballspielerin! Zu dieser Zeit bestritt nämlich eine Mannschaft aus den besten Fußballspielern*innen des TVE gern 'mal Spiele gegen Hobby-Mannschaften anderer Vereine, aber auch z.B. gegen die 1. Frauenmannschaft von Rot-Weiß Essen. Und Gabi gehörte als einziges Frau, und zwar als Außenverteidigerin, zu dieser TVE-Mannschaft. 

Gerhard Spengler

2025/AKTIV.181 09.10.2025

50plus-Radeltour Runde über Heven, Langendreer, Witten und Herbede: Eine schöne Runde war es!

Für Donnerstag, den 9. Oktober, hatten sich zehn Teilnehmer*innen zu einer herbstlichen Runde über ca. 60 km angemeldet. Es sollte die letzte 50plus- Radeltour in diesem Jahr sein. Gut gelaunt fuhren wir zuerst bei besten Wetterbedingungen auf dem bekannten Streckenabschnitt über den Ruhtalradweg von Burgaltendorf bis zum Hafen Heveney am Kemnader See. Der darauf folgende Streckenabschnitt führte uns über eher weniger bekannte aber umso interessantere Wege (Ausnahme: Rheinischer Esel) durch Heven, Langendreer (schöne Fußgängerzone) und nach 38 Kilometern in Witten zum "Cafe del sol" zur Einkehr. 
Die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu Radtouren und interessanten Erlebnissen in der nun bald endenden Saison wurde von allen intensiv genutzt. Auch das passende Speisenangebot trug zur allgemein entspannten Stimmung bei. 
Auf der anderen Ruhrseite radelten wir weiter bis zur Burg Hardenstein. Von hier an gings ordentlich bergauf. Wir erreichten so die höchstgelegenen Bereiche der Ruhrhöhen und wurden mit einer herrlichen Aussicht auf Bochum, Essen und Hattingen belohnt. Über kleine, eher verträumte Sträßchen mit kleinen Kotten etc. ging es dann weiter meist bergab bis Herbede, das auch eine schöne kleine Fußgängerzone zu bieten hat. Etliche Teilnehmer der Runde erlebten diesen Abschnitt der Tour zum ersten Mal. In Höhe des Wehrs kehrten wir zurück an den Kemnader See. Von hier aus ging es über Stiepel und Bochum Linden zurück nach Burgaltendorf. Eine schöne Runde war`s!

Georg Hedwig

2025/AKTIV.181 07.10.2025

60plus-Besuch der Jahrhunderthalle Bochum: Symbol für erfolgreichen Strukturwandel

Am 07.10.2025 nahm unsere Gruppe an einer Führung durch die Jahrhunderthalle Bochum teil. Sie wurde von einem fachkundigen Mitarbeiter von Bochum Marketing geleitet. Er erklärte uns anschaulich die Geschichte und Entwicklung des Gebäudes.
Die Jahrhunderthalle wurde 1902 ursprünglich für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung errichtet. Nach deren Ende wurde sie demontiert, nach Bochum transportiert und als Gebläsemaschinenhalle des Bochumer Vereins wieder aufgebaut. Über Jahrzehnte diente sie der Stahlproduktion und wurde mehrfach erweitert. Nach der Stilllegung der Werke in den 1980er-Jahren drohte der Verfall, bis Anfang der 2000er-Jahre eine umfassende Sanierung erfolgte.
Besonderes Augenmerk der fast zweistündigen Führung lag auf dem Umbau zur modernen Veranstaltungsstätte. Dabei blieb die historische Stahlkonstruktion weitgehend erhalten. Heute ist die Jahrhunderthalle ein zentraler Spielort der Ruhrtriennale und Schauplatz zahlreicher Konzerte, Theaterproduktionen und Messen. Der Kontrast zwischen industrieller Vergangenheit und kultureller Gegenwart wurde während der Besichtigung eindrucksvoll deutlich.
Die gewaltigen Dimensionen und das Zusammenspiel von Stahl, Glas und Licht verleihen der Halle eine eindrucksvolle Atmosphäre. Besonders eindrucksvoll war, wie gelungen die Verbindung von alter Industriearchitektur und moderner Nutzung umgesetzt wurde.
Mit der Erkenntnis, dass die Jahrhunderthalle nicht nur ein bedeutendes Industriedenkmal, sondern auch ein Symbol für den erfolgreichen Strukturwandel Bochums ist, machte sich die Gruppe gut informiert und hungrig auf den Weg zur Einkehr in der Bochumer Innenstadt.
Gunnar Trittel

 

2025/AKTIV.181 06.10.2025

Neues aus dem TVE-Mitarbeiterteam

Mit DANIELA KILIAN haben wir eine neue Mitarbeiterin für die Betreuung der TVE-Sportgruppen als Nachfolgerin der nicht mehr zur Verfügung stehenden Sina Mausehund gefunden. Daniela arbeitet als Minijobberin mit zunächst 5,25 Std./pro Woche TVE-Büro oder im Home Office. Wir stellen sie an anderer Stelle in dieser Ausgabe der Vereinszeitschrift im Interview vor.

2025/AKTIV.181 07.09.2025

50plus-September-Radeltour für Hartgesottene

Von Burgaltendorf aus ging es über die Grugatrasse durchs Hexbachtal zur Tausendfüsslerbrücke, wo wir nach 30 Kilometern unsere erste Pause einlegten. Anschließend fuhren wir am Gasometer Oberhausen auf den Jakobi-Radweg, vorbei am Olgapark. Nach einem Stopp an der Zeche Haniel sind wir am Fuß der Halde Haniel bis zum Heidesee in Kirchhellen geradelt.
Von dort verlief der Radweg ausschließlich durch einen Wald bis zum Pfingstsee. In Grafenwald haben wir dann unser wohlverdientes Mittagessen genossen. Zurück führte die Tour entlang der Boye, vorbei an der Mottbruchhalde zur Zeche Nordstern, wo noch einmal etwas Energie für die letzte Etappe getankt wurde.
Über die Erzbahntrasse zur Veltenbahntrasse fuhren wir wieder bis nach Burgaltendorf zurück. Nach 90 Kilometern in zügigem Tempo, aber durch sehr viel Grün, sind wir geschafft aber glücklich wieder am AKTIV PUNKT gelandet.

Jörg Ziemer

2025/AKTIV.181 06.09.2025

Onkolauf 2025 im Grugapark: 46 TVE-Mitglieder liefen für das Leben

Die Thematik ist seit zwei Jahrzehnten bekannt: 
Die Startgelder (ca. 13 € pro Teilnehmer*in) gehen in voller Höhe an die Essener Krebsberatung. Insofern nehmen Läufer*innen aus Vereinen, Firmen und Schulen in hoher Zahl an den einzelnen Läufen teil. Den Startschuss gibt immer der Essener Oberbürgermeister.

Der TVE sieht sich im Rahmen seines sozialen Engagements in der Pflicht, dieses Projekt zu fördern und übernimmt die Startkosten für seine teilnehmenden Mitglieder.
Nur: Laufen müssen die TVE-Mitglieder schon selber, und das funktioniert in den letzten Jahren nicht mehr wirklich gut. Verzeichnete der TVE in der Vor-Corona-Zeit Teilnehmerzahlen von über 100, so waren es  in diesem Jahr - trotz perfekten Wetters -  nur 46 Läufer*innen. Die hatten allerdings bei der tradtionell guten Stimmung dieses Events viel Spaß: Es ist doch einfach schön, auf einer bildschönen Strecke sich sportlich zu betätigen - und das für einen guten Zweck.

Insofern darf die Frage gestellt werden: Wieso erreichen wir keine dreistellige Teilnehmerzahl mehr? Sicherlich ist der September ein beliebter Urlaubsmonat, nur daran  allein kann es nicht gelegen haben!
Es muss ja nicht die Teilnahme am "leistungsorientierten" Hauptlauf sein aber  2,5 km in beliebigem Tempo zu walken, sollten mehr als 47 von 2.400 Mitglieder schaffen können, ohne ihr Leben auf's Spiel zu setzen.

Die Werbung in den 95 TVE-Sport- und Kursgruppen und die Motvierung der Gruppen durch die Übungs- und Kursleiter*inenn scheint nicht zu funktionieren. Daran werden wir arbeiten müssen.

Beim Walking-Lauf starteten 37 TVE-Mitglieder, am Hauptlauf 9 TVE-Mitglieder.
Diese liefen die 5 km-Strecke in:

21:5 Min.. Gerrit Lehnhard (Männer)
23:0 Min. Marco König Männer ab 30 J.)
23:3 Min. Johannes Mintrop (Männer ab 60 J.)
24:0 Min. Nicole Wrede (Frauen ab 45 J.)
24:1 Min. Jörg Backschues (Männer ab 50 J.)
24:4 Min. Dirk Gaßner (Männer ab 55 J.)
26.0 Min. Carl Philipp Gaßner (Jugend)
27:2 Min. Bernd Schneider (Männer ab 65 J.)
28:3 Min. Franz-Josef Kernebeck (Männer ab 65 J.)

Und 2026 sind wir mit einer hoffentlich viel größeren Gruppe wieder dabei.

Gerhard Spengler
 

2025/AKTIV.181 26.08.2025

50plus-Radeltour: Eine gelungene Mischung aus Industriekultur, Natur und sportlicher Aktivität

Wasserwege und Industriekultur im Ruhrgebiet

Fünf motivierte Radfahrer*innen starteten am 23.08.2025 ihre Tour in Dortmund, an der Zeche Zollern, einem der schönsten Zechengebäude des Ruhrgebiets. Von dort führte der Weg zunächst zur ehemaligen Naturhindernis-Pferderennbahn in Castrop-Rauxel. Das weitläufige, geschichtsträchtige Reitsportgelände wird heute als Freizeitpark genutzt.
Vorbei an grünen Abschnitten ging es weiter zum bekannten "Sprung über die Emscher", einer imposanten Brückenkonstruktion mit schönem Ausblick auf die Emscher, den Rhein-Herne-Kanal und den umliegenden Erlebnispark Emscherland. 
Nach Betrachtung dieser besonderen Ingenieurbaukunst radelte die Gruppe zum historischen Schiffshebewerk Henrichenburg. Zu bestaunen war hier ein technisches Denkmal aus dem Jahr 1899. 70 Jahre lang wurden von dieser beeindruckenden Anlage Schiffe bis 70 m Länge zwischen verschiedenen Kanalebenen gehoben und abgesenkt.
Weiter ging es über Waltrop, einem charmanten Städtchen im nördlichen Ruhrgebiet, zur Zeche Minister Achenbach in Lünen. Viele bis heute sehr gut erhaltene Betriebseinrichtungen der Zeche erinnern an die traditionsreiche Bergbaugeschichte der Region. 
Nach wohlverdienter Mittagspause, bei Einkehr am Marktplatz in Lünen, nahmen die Radler*innen Kurs auf den Dortmund-Ems-Kanal. Hier besuchte die Gruppe das Olympia-Leistungszentrum für Rudersport in Dortmund, die Schmiede u.a. des früher so erfolgreichen Deutschland-Achters.

Nicht weit entfernt liegt der Dortmunder Hafen, der einen noch nicht abgeschlossenen Strukturwandel erlebt. An den Hafenbecken soll ein neues Quartier mit Schwerpunkt auf Büro, Digitalwirtschaft sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen entstehen.
Vor dem Ziel nahmen die Teilnehmer*innen noch verschiedene Eindrücke vom Revierpark Wischlingen mit. Ein beliebtes Naherholungsgebiet mit viel Grün und Wasserflächen. 
Nach einer abwechslungsreichen und erlebnisreichen Tour von knapp 70 km Länge kehrten alle wohlbehalten zur Zeche Zollern zurück. Die Strecke bot eine gelungene Mischung aus Industriekultur, Natur und sportlicher Aktivität und war für die fünfköpfige Radelgruppe ein rundum gelungenes Erlebnis.

Radfahren in der Gruppe macht Spaß und hält fit.
Gunnar Trittel

2025/AKTIV.181 24.08.2025

Eine kurze Sommer-Radeltour zu den "Grummer Teichen"

Eine kurze Sommertour am 03.08.2025 zu den Grummer Teichen in Bochum hat uns bei gutem Wetter viel Spaß gemacht.
Nach dem Start am AKTIV PUNKT sind wir über die Veltenbahntrasse auf die Erzbahntrasse gefahren. Am legendären Kiosk am Abzweig zur Jahrhunderthalle machten wir unseren ersten Stopp.
Weiter ging es Richtung Jahrhunderthalle, aber schon in Hordel verließen wir die Trasse. Durch Wohngebiete und Parks erreichten wir die Grummer Teiche. Bis zur Einkehr in Altenbochum war es dann nicht mehr weit. Das Wetter ließ es zu, dass wir draußen essen konnten.
Nach einer gemütlichen Stunde haben wir dann letztendlich über den Springorumradweg, mit kurzem Aufenthalt an Schloss Weitmar, unseren Startpunkt in Burgaltendorf wieder erreicht.

Jörg Ziemer

2025/AKTIV.181 24.08.2025

TVE-Badmintonspieler*innen mit starken Platzierungen bei der Stadtmeisterschaften

Am 5. und 6. Juli hat die Abteilung Badminton an den einmal jährlich stattfindenden Stadtmeisterschaften teilgenommen und konnte große Erfolge erzielen.
In spannenden Einzel-, Doppel- und Mixed-Spielen wurden folgende Plätze erkämpft: 
Den dritten Platz belegten Lea (U15, Einzel), Simon (U17, Einzel), Eric und Emma (U17, Mixed) und Simon und Marc (U19, Doppel).
Den zweiten Platz konnten sich Marleen (U11, Einzel), Maja (U13, Einzel), Julian (U17, Einzel) und Eric und Antoine (U17, Doppel) sichern.

Wir sind zuversichtlich, dass im nächsten Jahr einige Spieler*innen ganz oben auf dem Treppchen stehen werden. 

Insgesamt hat der TVE somit den 3. Platz in der Gesamtwertung der diesjährigen Stadtmeisterschaften belegt. Wir freuen uns, dass das Team sehr abwechslungsreiche und faire Spiele gezeigt hat und sich stark durchsetzen konnte.

2025/AKTIV.181 24.08.2025

HipHop-Gruppen mit stimmungsvoller Show beim Jubiläumsfest von Mintrops Landhotel

Die vier HipHop-Gruppen des TVE traten bei herrlichem Wetter erstmalig beim Jubiläumsfest von Mintrops Landhotel auf. Dass die Bühne für unsere großen Gruppen etwas zu klein war, war kein Problem: Als Plan B wurde schnell der Platz vor der Bühne freigemacht.
Die stimmungsvolle Show brachte wieder viel Applaus und Jubel. 

Während der Ferienzeit waren die Trainingseinheiten wegen der Urlaube zwar schwieriger zu koordinieren als sonst, aber das Ergebnis war ´mal wieder ein gelungener Tag mit guter Laune für die Tänzer*innen und Gäste der Veranstaltung.
Die Gruppen und ihre Trainerin Meli bedanken sich beim Veranstalter für die Auftrittsmöglichkeit; bei solchen besonderen Anlässen und kommen wir gerne wieder! 
Danke auch an REWE-Stilleke für die Unterstütung bei der Vereinskleidung.

Weitere Auftritte bei verschiedenen Veranstaltungen werden noch dieses Jahr folgen. 

Melina Stobba

2025/AKTIV.180 23.08.2025

Die "AKTIV.180/Sept. 2025" ist erschienen!

Die Artikel sind nachfolgend auch hier auf der Homepage zu finden. Weitere Inhalte werden u.a. sein:
> das Sportkursprogramm 2. Halbjahr 2025 
> die 60plus-Freizeitaktivitäten November und Dezember 2025

2025/AKTIV.180 22.08.2025

Ein sportlicher Tag für ALLE Mitglieder des TVE:
Der 21. Onkolauf im Grugapark am Sa., 06. September 2025

Anmelden hier!
Ab sofort könnt ihr euch wieder für den diesjährigen Onkolauf anmelden! 
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für den TVE (und hoffentlich auch für dich) wie immer eine Selbstverständlichkeit.
Seit 2003 findet der gemeinnützige Lauf zu Gunsten der Essener Krebsberatung nun statt. 
Seit Jahren hat sich der TVE die Aufgabe gestellt, als teilnehmerstärkster Verein aufzutreten, hat jedoch nach dem coronabedingten Ausfall etwas Anlaufschwierigkeiten gehabt.
Aber vielleicht schaffen wir es ja dieses Jahr wieder mir einer dreistelligen Teilnehmerzahl? 
Für uns Mitglieder ist es jedes Mal eine schöne Möglichkeit, den TVE (idealerweise im roten Vereinsshirt) zu repräsentieren; für den Veranstalter eine große Hilfe, das Spendenkonto zu füllen.
Der Verein übernimmt die Startgebühren und du das Laufen!
Es geht dabei am wenigsten um Geschwindigkeit, sondern in erster Linie um das Dabeisein.
Man darf walken (auch mit Stöcken) oder rennen, Minimum für Erwachsene sind 2,5 km; es dürfen aber auch nach Lust u. Laune mehr sein.
Los geht es am Samstag um 10.00 h für die (Nordic) Walker, hier kann die Anzahl der 2,5 km-Runden (bis max. 11.30 h) frei gewählt werden.
Der Zeitplan:
09:30 Uhr – Begrüßung der Teilnehmer*innen
10:00 Uhr – Walking und Nordic Walking freie Wahl der Streckenlänge
11:30 Uhr – Ende des Walkingwettbewerbs
12:00 Uhr – 300 m Bambinilauf (Jg. 2019)
12:05 Uhr – 300 m Bambinilauf (Jg. 2020)
12:10 Uhr – 300 m Bambinilauf (Jg. 2021)
12:15 Uhr – 300 m Bambinilauf (Jg. 2022)
12:20 Uhr – 300 m Bambinilauf (Jg. 2023)
12:30 Uhr – Urkunden und Medaillen für die Bambinis
13:00 Uhr – 1 km AOK-Schülerlauf w. (Jg. 2014 bis 2018)
13:15 Uhr – 1 km AOK-Schülerlauf m. (Jg. 2014 bis 2018)
13:30 Uhr – 1 km AOK-Schülerlauf (Jg. 2010 bis 2013)
13:45 Uhr – Siegerehrung Schülerläufe
14:00 Uhr – 2,5 km Firmen- und Teamlauf (3 Läufer pro Team)
14:00 Uhr – 2,5 km Jedermannlauf (ohne AK-Wertung)
15:00 Uhr – 5 km Hauptlauf (mit AK-Wertung)
Achtung:
Der Eintritt in den Grugapark (reduziert auf 1,00 € pro Person / Kinder unter 6 Jahren sind frei), muss selbst an der Kasse gezahlt werden!
Wir freuen uns über jede Anmeldung, erwarten dann aber auch die Teilnahme.
ANMELDEMÖGLICHKEITEN (unter Angabe der Disziplin):
siehe roter Button oben!

Bitte die Hinweise des Veranstalters beachten:
Datenschutz (Kurzfassung):
Die Daten der Teilnehmer werden im Sinne des Datenschutzgesetzes gespeichert und genutzt. Veröffentlicht werden Daten wie z. B. Name, Geschlecht, Jahrgang, Vereinszugehörigkeit, Ergebnis und gemeldeter Lauf. Die aufgenommenen Daten werden an den Leichtathletikverband-Nordrhein weitergleitet. Es wird der Zahlungsdienstleister Raceresult mit der Speicherung der Daten und des Bankeinzugs beauftragt.
Persönlichkeitsrecht:
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass von Ihnen während der Veranstaltung Gruppenfotos (mehr als 5 Personen auf einem Bild; keine Portraitaufnahmen!) zu Werbezwecken und zur Veröffentlichung in der Presse genutzt werden können.
Wir machen von den einzelnen Teilnehmern Aufnahmen beim Start und an der Lauf-Strecke, die sie über unsere Webseite downloaden können.
Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass durch die Verbindung zwischen den veröffentlichten Ergebnislisten und den Startnummern auf den Fotos, Personen identifiziert werden können!

Georg Spengler

2025/AKTIV.180 20.08.2025

Sommerferienende: Altersbedingter Wechsel der Sportgruppen von zwei- bis zehnjährigen Kindern

Nach den Sommerferien wechseln viele Kinder altersbedingt die Sportgruppe im TVE. Dabei gibt es viele Alternativen, die ohne Anmeldung ausprobiert werden können. Hier die Übersicht (Grafik zur Vergrößerung anklicken!).
Details zu den in Frage kommenden Sportangeboten auf der Homepage oder über die  App "TVE Burgaltendorf"
Wir wünschen beim Schnuppern viel Spaß!

2025/AKTIV.180 04.08.2025

Editorial zur Ausgabe 180/Sept.'25 der "AKTIV."

Vorankündigung: Jubilarehrung am 25. Oktober

Unsere langjährigen Mitglieder wissen es: Sie werden für ihre dauerhafte Vereinstreue geehrt, mit der sie den Verein oft über viele Jahrzehnte begleiten und oft auch mitprägen.
Der TVE will Danke sagen für diese Verbundenheit, die ja eine bilaterale Beziehung darstellt. Mitglieder können -und sollen-  mit ihren Anregungen den Verein bewegen und so seine Entwicklung mitgestalten. Und der Verein schafft die Bedingungen für eine Umgebung, in der Sport und Geselligkeit erlebt werden, um die Lebensqualität im Alltag zu optimieren.

Da wir unsere Mitglieder wertschätzen, wollen wir ihnen in einer Matinee danken, so wie wir das zuletzt im Dezember 2023 getan haben. 

Eingeladen werden alle, die vor  40, 50, 60, 70 Jahren und länger ihren Mitgliedsantrag eingereicht haben. Da wir 2024  keine Ehrung hatten, berücksichtigen wir folglich die Jahre 2024 und 2025.
Wir werden in den nächsten Wochen eine Einladung versenden, damit sich alle Jubilare/Jubilarinnen den Termin notieren und uns eine Rückantwort zukommen lassen können, die wir für eine gute Planung benötigen.
Neben den Ehrungen wird es auch wieder ein musikalisches Rahmenprogramm und natürlich wieder einen Mittagsimbiss geben.

Es grüßt euch
Eckhard

2025/AKTIV.180 03.08.2025

60plus-Besichtigung der Nato Air Base Geilenkirchen und des Tagebaus Garzweiler

Am 07.08.2025 war es soweit. Um 7:00 h ging es mit unserem angemieteten Bus und 45 Teilnehmern*innen zur Nato Air Base Geilenkirchen. 
Dort angekommen, bekamen wir in einem Briefing zunächst die Struktur der Nato und die Aufgaben des Stützpunktes erklärt. In Geilenkirchen sind 19 Nationen stationiert. Hauptaufgabe des Stützpunktes ist die Luftraumüberwachung und  ~koordination. In Zeiten wie den gegenwärtigen bekommt der Stützpunkt eine besondere Bedeutung.
Nach dem Briefing ging es zum Höhepunkt des Tages: Die Besichtigung eines AWACS-Flugzeugs stand an. Die Maschine basiert auf einer Boeing 707 und ist mit einem großen, rotierenden  Radaraufsatz ausgestattet. 70 t Kerosin benötigt solch ein Flugzeug. Es kann während des Fluges aufgetankt werden und so bis zu 20 Stunden in der Luft bleiben. An Bord konnten wir das Cockpit und die Radar- und Kommunikationsarbeitsplätze in Augenschein nehmen. 
Fazit: Der Aufenthalt bot einen faszinierenden Einblick in die Arbeit der NATO und die strategische Bedeutung des Stützpunktes.
Nach einem Mittagessen in einem guten, chinesischen Restaurant ging es weiter nach Garzweiler in den Tagebau.
Hier wurden wir von einem RWE-Mitarbeiter erwartet. Drei Stunden ging es mit dem Bus durch das Abraumgebiet, vorbei an dem größten Bagger der Welt, der leider gerade nicht in Betrieb war. Alles, was der Bagger aus der Erde holt, wird separiert und in Deponien aufbewahrt und anschließend auf die Böden aufgebracht. So können die Bauern rund um den Hambacher Forst Ackerbau betreiben, was vorher nicht möglich war. Durch die Renaturierung haben sich hunderte von Tieren neu angesiedelt. Über 30 Jahre lang wird demnächst Wasser aus dem Rhein langsam in die Gruben laufen. So wird eine Gegend mit vielen Seen und Grün  entstehen: Aus der „Mondlandschaft“ werden Freizeit- und Ausflugsgebiete.
Es war ein langer, interessanter Tag mit vielen Höhenpunkten.

Dorothee Virnich

2025/AKTIV.180 22.07.2025

Die neue Abteilung "Tischtennis" entwickelt sich

In die vor einem Jahr gegründete TT-Abteilung des TVE sind 16 ehemalige Mitglieder der aufgelösten Tisch-Tennis-Vereinigung Burgaltendorf eingetreten. Mit den 9 hinzugekommenen TT-Freunden*innen, davon sechs neue TVE-Vereinsmitglieder, ist die Zahl der erwachsenen Mitglieder der TT-Abteilung auf 25 gestiegen. Aus dem Nachwuchsbereich sind inzwischen sieben Jungen Abteilungsmitglied. Damit hat die TT-Abteilung aktuell 32 eingetragene Mitglieder.

Tischtennis für den Nachwuchs

Seit dem 29. April 2025 wird dienstags Tischtennis für Jungen und Mädchen von 10 bis 17 Jahren unter der Leitung des erfahrenen Trainers Peter Bergmann angeboten. Das Interesse an diesem Angebot ist erfreulich groß. Bisher haben 27 Jungen und Mädchen die Gelegenheit zum Testen genutzt. In der Spitze kamen an einem Trainingsabend 16 Jungen und Mädchen. Inzwischen hat sich die durchschnittliche Teilnehmerzahl bei etwa 10 eingependelt.

Dienstags geänderte Trainingszeiten für Senioren und Nachwuchs!
Da dienstags auch die Senioren trainieren, führt das bisher parallele Training mit dem Nachwuchs zu einer Konkurrenzsituation um freie Platten und auch zu größerer Unruhe in der Halle. Mit dem TVE-Vorstand und dem TT-Trainer wurde daher nach Möglichkeiten einer Entzerrung und Entspannung der Trainingssituation gesucht. Ferner war zu klären, wie an Dienstagen mit Heimspielen der 1. Mannschaft mit dem Training verfahren werden soll, da an diesen Tagen die hintere Hallenhälfte für das Meisterschaftsspiel reserviert ist. Da keine zusätzlichen Hallenzeiten verfügbar sind, war der Spielraum für Veränderungen minimal. Das Ergebnis sind geänderte Trainingszeiten an den Dienstagen für Senioren und den Nachwuchs:

  • Das Nachwuchstraining am Dienstag beginnt künftig eine halbe Stunde früher, also um  18:00 h.
    Da die Vorgruppe die Halle bis 18:00 h belegt und erst danach mit dem Plattenaufbau begonnen werden kann, endet das Nachwuchstraining wie bisher um 20:00 h.
  • Das Seniorentraining am Dienstag beginnt künftig eine halbe Stunde später, also um 19:00 h.
    Bis 19:00 h stehen dem Nachwuchs alle 6 Platten zur Verfügung, danach 3 Platten in der hinteren Hallenhälfte.
  • An Dienstagen mit Meisterschaftsspiel trainiert eine Nachwuchsauswahl in der vorderen Hallenhälfte an max. 3 Platten, ab 19:00 h an max. 2 Platten. Das Nachwuchstraining endet mit dem Beginn des Meisterschaftsspiels um 19:30 h. Danach besteht die Möglichkeit, den Meisterschaftsspielen zuzuschauen.
  • Die neuen Trainingszeiten gelten ab Dienstag, dem 02.09.2025 
    Die Trainingszeiten donnerstags bleiben unverändert bei 18:30 bis 22:00 h.
    Hans-Jürgen Schlesinger
2025/AKTIV.180 21.07.2025

Leistungsturnerinnen freuen sich über einen neuen Barren

„Nein, das geht noch, der Riss ist noch nicht so groß!“, sagten wir lange Zeit. Aus Angst, dass die Holme brechen könnten, war dann aber irgendwann der Punkt gekommen, an dem wir alle einsehen mussten, dass unser alter Barren neue Holme benötigt.     
Daraufhin wurde recherchiert, welche Holme wir brauchen und welche kostengünstig zu erwerben sind.                
Da aber Gerhard und Eckard Spengler montags immer nach unserem Training zu ihrem Training in die Halle kommen, haben sie mitbekommen, dass gerade unsere größeren Turnerinnen sich einen neuen Stufenbarren wünschen, da unser alter  nicht mehr den vorgeschriebenen Wettkampfmaßen entspricht.
Und bald wurde unser neuer Barren bestellt. Wir konnten es kaum fassen und unsere Vorfreude war riesig. Bereits nach zwei und nicht wie angekündigt nach vier Wochen wurde der Stufenbarren schließlich zur Halle geliefert.
Die Aufregung und Freude war bei allen groß. Jetzt hieß es nur noch: aufbauen. Aus sehr vielen Paketen und vielen Einzelteilen mussten wir das Gerät selber zusammensetzen..         
Noch bevor wir in die Halle kamen, hörte man bereits laute Geräusche, denn Martin Gerste, der Vater einer unserer Turnerinnen, hatte sich dazu bereit erklärt, uns zu helfen, den Stufenbarren aufzubauen. Er war noch vor uns in der Halle und hatte alles bereits an Ort und Stelle gelegt und mit dem Aufbauen begonnen. Daher möchten wir ihm an dieser Stelle noch einmal einen großen Dank aussprechen.
Der Aufbau gestaltete sich dann doch schneller als gedacht. Bereits nach einer Dreiviertelstunde war der Barren zusammengeschraubt.
Dann kam jedoch das eigentliche Problem. Wie stellen wir den Barren richtig auf, ohne dass er umfällt? Unser alter Barren war deutlich niedriger, leichter und nur 245cm hoch. Unser neuer Barren ist jedoch deutlich schwerer und hat eine Spannweite von 180 cm und eine Höhe von 255 cm oben und 175 cm unten. Nach einigem Hin und Her und mit der Hilfe von großen Kästen und einer Portion Teamwork hat es dann schließlich geklappt und die ersten Turnerinnen durften den neuen Barren ausprobieren.
Und wir können nichts anderes sagen, als dass das Turnen an dem neuen Stufenbarren wahnsinnig viel Spaß macht. Jetzt können wir neue und schwierigere Elemente üben, da die Dynamik dieses Barrens eine deutlich bessere Qualität aufweist als unser alter Barren. Da wir nun die vorgeschriebene Höhe und Weite des Barrens erfüllen können, haben vor allem unsere größeren Turnerinnen sehr viel Spaß und es fällt ihnen leichter, die Übungen zu turnen. Für die kleineren Turnerinnen ist es zwar verständlicherweise immer noch eine Herausforderung, mit den neuen Höhen zurechtzukommen, aber auch hier wurden bereits Fortschritte erzielt. Besonders der Rückwärtssalto als Abgang wird momentan von vielen unserer Turnerinnen trainiert.

Ein großer Dank noch einmal an den TVE-Vorstand und alle, die sich um die Bestellung des neuen Stufenbarrens gekümmert haben! 

Johanna Schlechter

2025/AKTIV.180 21.07.2025

Chorprobe im Garten: Es regnet, es regnet nicht, es regnet, es regnet nicht

... das war die spannende Frage. Aber dann entschieden Sabine und Heinz: Wir ziehen es durch! So trafen wir uns in ihrem Garten, wie es schon fast Tradition ist zu Beginn der Sommerferien. Das typische tonARTisten-Mitbringbuffet ließ auch in diesem Jahr keine Wünsche offen. Für Grillwürstchen und Getränke sorgten die Gastgeber. In gemütlicher Runde konnten wir unseren Hunger stillen. Doch der Blick zum Himmel ließ nichts Gutes ahnen. Und tatsächlich, die ersten Regentropfen fielen. Sportlich, wie wir sind, packten alle die Bänke und Tische an und schnell gab es trockene Sitzgelegenheiten in der Garage oder Stehplätze unter dem Vordach. Zum Glück war es nur ein kurzer Schauer und Stefan konnte sein Keyboard aus dem Auto holen. Singend unter‘m Regenboden endete unsere „Gartenprobe“.

An dieser Stelle bedanken wir uns wieder bei Sabine und Heinz, die alles perfekt organisiert hatten. Abschließend noch der Hinweis auf unser Konzert „Rhythm of life“ am 8. November, um 17.30 h, in der evangelischen Kirche in Niederwenigern. Über zahlreiche alte und neue, zuhörende Fans würden wir uns sehr freuen.

Monika Stahl

2025/AKTIV.180 18.07.2025

Tischtennis-Mannschaft schaffte Aufstieg

Unsere 1. Herrenmannschaft hat in der zurückliegenden Saison 2024/25 in der 1. Bezirksklasse Gruppe 5 Rhein-Ruhr Platz 2 von 12 Mannschaften erkämpft und damit den Aufstieg in die 2. Bezirksliga geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Die Saison 2025/26 startet für unsere 1. Herrenmannschaft in der 2. Bezirksklasse Gruppe 5 mit einem Auswärtsspiel gegen ESV GW Essen am 29. August.
Unsere in der Rückrunde der Saison 2024/25 gestartete 2. Herrenmannschaft hat mit Jakob Ahle einen jugendlichen Zuwachs bekommen und spielt in der neuen Saison in der 3. Bezirksklasse Gruppe 6.

Alle Heimspiele finden in der Turnhalle Holteyer Straße statt. Zuschauer sind willkommen!

2025/AKTIV.180 17.07.2025

Radtour zum Kursende der Kurses "Rückenfitness für Paare"

In diesem Jahr hatte Gerda wieder einmal eine tolle Idee für den Abschluss unseres Kurses vor der Sommerpause.  Und zwar sollte es eine Aktivität außerhalb des üblichen Kursraumes im AKTIV PUNKT sein.
So haben sich zehn Teilnehmeri*innen bei schönstem Wetter mit den Fahrrädern an der Genossenschaft in Burgaltendorf getroffen, um gemeinsam eine kleine Radtour zu machen, bevor wir zum gemütlichen Teil mit weiteren Kurs-Mitgliedern im Haus Großjung an der Ruhr eingekehrt sind. Die 14,5 km lange Radtour führte uns von der Genossenschaft in Burgaltendorf an der Ruhr entlang nach Steele, dort wechselten wir die Ruhrseite und der Weg führte uns weiter nach Freisenbruch und Eiberg. Es ging zwischen Wiesen und Feldern und durch Waldstücke sowie an verschiedene Reitställen vorbei Richtung Bochum-Dahlhausen. Wir querten die Ruhr erneut am Eisenbahnmuseum, um dann letztendlich an der blauen Brücke nochmal auf das nördliche Ruhrufer zu wechseln.
Im Biergarten bei Haus Großjung angekommen, konnten wir im Freien unter den schattenspendenden Bäumen sitzen. Dort kamen weitere Teilnehmer*innen unseres Kurses hinzu. So saßen wir bei leckerem Essen, Getränken und guten Gesprächen noch ein Weilchen beisammen.

Vielen Dank an Gerda für die Idee und Umsetzung, denn nicht nur deine Sportstunden sind spitze - auch das Gesellige kommt nicht zu kurz.

Helga & Hermann Pape

Kontakt

TVE BURGALTENDORF

AKTIV PUNKT
Holteyer Str. 29
45289 Essen

Telefon: +49 201 570397
Telefax: +49 201 5718628
E-Mail: sport@tve-burgaltendorf.de