Jahr 2019 | 27.09.2019

60plus-Mitglieder erlebten einzigartiges Spektakel.

Wir fuhren um 17.00 h mit dem Reisebus ab Burgaltendorf nach Bredevoort. Hier nahmen wir in einem kleinen historischen Städtchen in Achterhoek an einem einzigartigen Spektakel teil, wobei Licht, Musik und Romantik im Mittelpunkt standen. Diese Attraktion wurde nun noch professioneller ausgerichtet, als ich das noch vor ca. 15 Jahren erlebte:

Wo einst eine Tribüne war, um von dort die vorbeifahrenden, beleuchteten Schiffe zu bestaunen, stand nun eine riesige Stereoanlage. Dort wurde überwiegend moderne Musik mit einer Laserschau angeboten. Statt der Schiffe fuhren nun mit vielen Lichtern ausgestattete Wagen, begleitet von Fußtruppen, durch die schmalen, mittelalterlichen Straßen der Stadt. Die öffentlichen Straßenlaternen waren dazu ausgeschaltet und von Teelichtern in Glasbehältern ersetzt worden.

An verschiedenen historischen Plätzen wurden Lichtszenen dargestellt. Musik- und Show-Bands streiften durch die Stadt und versuchten, das Publikum zu animieren. Von der beleuchteten Windmühle aus hatte man einen schönen Überblick über die ganze Stadt. An verschieden Orten wurden Schauspiele und Musicals angeboten. In der Kirche wurden Orgelkonzerte und Chorauftritte angeboten. Auch Straßentanz bei Live-Musik konnte man sich bei einem gemütlichen Bier ansehen,... oder auch mittanzen. Bei einem Woodo-Auftritt konnte man sich verzaubern lassen. Ein Höhepunkt fand gegen 21.30 h statt: Ein großartiges, farbenprächtiges Feuerwerk, das sich in der Gracht spiegelte.

Es war für jeden etwas dabei. Man konnte es sich aussuchen, erfahren und genießen. Beeindruckt von dem Abend, traten wir die Rückfahrt von Bredevoort um 23.00 h an, so dass wir gegen 0.30 h wieder in Burgaltendorf eintrafen.

Hans Busch

Jahr 2019 | 21.09.2019

Emma und der Onkolauf 2019

Nun war ich mit meinen 4 1/2 Jahren schon das 2. Mal beim Onkolauf dabei. Auch diese Mal vorab die spannende Frage: Als was werde ich an den Start gehen? Als Hase, als Igel? Und wer von den vielen Kindern wird wohl mit mir laufen?

 Eins wird bald klar: Leider keines der Kinder, die ich vom Turnen, Schwimmen und Tanzen beim TVE kenne, denn davon nimmt leider außer mir niemand Teil.

Ob die das vielleicht alle gar nicht wissen? Egal, Oma und Opa sind da, die Sonne scheint und die Strecke kenn' ich auch schon. Oma hält schon meine Hasenstartnummer bereit! Also ab auf die Tribüne, ein gemeinsames Foto mit den vielen Kindern machen und schon geht es für die Igel hinter die Startlinie.

Der Mann mit dem Fahrrad ist auch wieder da und fährt vorne weg, der hat wohl Angst es kommt ein Igel abhanden. Ui, die flitzen aber ganz schön ins Ziel... Na ja, jetzt sind die Hasen und somit ich dran, Opa feuert mich am Start an und Papa steht als Unterstützung in der ersten Kurve, nun noch wie der Blitz an der langen Wiese entlang und schon sehe ich Mama und Oma im Ziel.

Das macht so viel Spaß und das Tollste ist, jedes Kind bekommt eine Medaille, eine Urkunde und - am allerbesten - einen Eisgutschein! Mama sagt, das Laufen sei für einen guten Zweck, für Erwachsene und Kinder, die nicht so gesund sind wie ich. Keine Ahnung, was das heißt, aber mir macht es unglaublich viel Spaß und noch mehr würde ich mich freuen, wenn ihr nächstes Jahr mit mir um die Wette lauft!

Eure Emma

ÜBRIGENS:
Von den rund 1.800 Teilnehmer/-innen waren 75 Starter/-innen vom TVE (61 Walker/-innen, 11 5km-Läufer/-innen, je ein/e Jedermann-, Schüler- und Bambini-Teilnehmer/-in)
Damit kommen wir zwar lange nicht an unseren alten Rekord (125 Teilnehmer/-nnen) ran, konnten uns aber doch als teilnehmerstärkster Verein durchsetzen. Schön auch, dass von den angemeldeten Vereinsmitgliedern nur zwei gefehlt haben.
Mit dem Onkolauf konnte ein Betrag von 15.000 Euro eingenommen und der Krebsberatung übergeben werden; auch dieses Jahr kamen dabei etwa 5% vom TVE.
Der nächste Onkolauf wird am 19.09.2020 stattfinden.

Georg Spengler

Jahr 2019 | 07.09.2019

50plus-Radelwochenende: Sauerlandring, Wetter-App und Regenradar

Schon länger hatte ich vor, mal das Radeln im Sauerland auszuprobieren. Aber da war immer die Frage: Wie ist das denn eigentlich mit den Steigungen dort? Kann ich mir das zutrauen?
Dann kam der entscheidende Impuls: „Zweitagestour Sauerlandring“ stand da im Wurfspiess, ca. 120 km, hügelig, Übernachtung im „Forellenhof“, Samstag 7.9. bis Sonntag 8.9.! Hügel kannte ich ja schon und so meldeten Irmgard und ich uns an. Bei anderen Radeltouren mit dem TVE erfuhr ich dann, dass zumindest ein Hügel bei dieser Tour eher bergigen Charakter hat. Mal sehen, es wird viel erzählt….

Dann ging’s los. Start in Finnentrop. Wir hatten das erste herbstliche Wochenende erwischt, Niederschläge waren angekündigt.
Ich war schnell begeistert von der Streckenführung. Uli und Imke führten uns auf fast durchgängig separat geführten Radwegen auf perfektem Belag durch eine tolle und abwechslungsreiche Landschaft. Große Abschnitte wurden an beiden Tagen auf Bahntrassen mit geringer Steigung zurückgelegt. Wann würde denn wohl der bergige Hügel kommen?
Am ersten Tag kam er jedenfalls nicht. Was aber kam, war Sonnenschein am Hennesee, eine weiterhin traumhafte Streckenführung und gute Stimmung am Abend im „Forellenhof“ in Eslohe.

Ach ja, da war noch etwas….das Wetter….genauer gesagt die Wettervorhersage. Zum aktiven Radeln gehört heute bekanntlich nicht nur gute Fahrradtechnik, sondern auch eine gute Wetter-App. Und so waren in unserer Gruppe mindestens zwei unterschiedliche Wetter-Apps und eine Regenradar App am Start. Natürlich sind das gute Apps, was diese allerdings nicht davon abhielt, unterschiedliche Vorhersagen zu machen. Um es kurz zu machen: Wir hatten wirklich viel Spaß, wenn der von App 1 vorhergesagte Schauer 94 Minuten später eintrat, was die Regenradar-App natürlich schon vorher wusste.

Der zweite Tag führte uns dann über Fredeburg, Altenhundem etc. zurück nach Finnentrop. Wieder viel tolle, abwechslungsreiche Landschaftseindrücke auf Bahntrassen und schönen Radtrassen (Empfehlenswerter Stopp im Bahnhof Altenhundem!).

Fazit:

Eine lohnende Radtour, mit wunderschönen Ausblicken auf die Berglandschaft! Gute Stimmung…nette Truppe! Dank an Imke und Uli!
Fast hätte ich es vergessen: Der anfangs erwähnte „bergige Hügel“ hatte es wirklich in sich: Seine Steigung betrug gefühlt 30% und traf uns hinter einer Kurve völlig überraschend. Schieben war unausweichlich. Zur Wahrheit gehört aber auch: Er war maximal 50 Meter lang!
Hier gibt’s mehr Informationen: www.sauerlandradring.de

Georg Hedwig 

Jahr 2019 | 04.09.2019

Der Vorstand tagte ...

am 04.09.2019, 18.00 - 20.00 h, im AKTIV PUNKT

Teiln.: Eckhard Spengler, Gerhard Spengler, Christiane Spengler, Stephan Semmerling, Ursula Kernebeck, Monika Spengler, Heiner Blum
Verhindert: --
Beratend: --

*AKTIV PUNKT: Erneuerung der Heizungsanlage mit Erweiterung um eine Solarthermie*

Im Rahmen des Förderprogramms "Moderne Sportstätten 2022" ("300 Mill. zur Sanierung der Vereinssportanlagen") der Landesregierung wird der TVE sich um eine Förderung zur Erneuerung der Heizungsanlage mit Erweiterung um eine Solarthermie bemühen (Gesamtkosten: ca. 20.000 €). Das Förderportal, in dem das gesamte Antrags- und Genehmigungsverfahren abgebildet werden wird, wird am 01.10.2019 freigeschaltet.

*AKTIV PUNKT: Barrierefreier Zugang*

Diese TVE-Maßnahme war alternativ zur Heizungsanlage für das Landesförderprogramm "Moderne Sportstätten 2022" in Erwägung gezogen worden. Es zeigt sich jedoch, dass für die Planung noch erhebliche Zeit benötigen wird. Die Gespräche und Planungen mit Landschaftsplanern und ausführenden Gala-Firmen werden fortgesetzt.

*SPORTSTÄTTEN: Erneute Schließung der Sh Auf dem Loh vom 28.09. bis zum Jahresende 2019*

Nach gegenwärtigem Stand sind nahezu alle Sportgrupppen, deren Sportangebot regulär in der Sh auf dem Loh stattfindet, mit anderen Sportstätten "versorgt". Lösungsbedarfe gibt es noch für das Training der Leistungsturnerinnen und für das Angebot "FreeRunning". Das veränderte Sportprogramm ist in allen TVE-Medien abgebildet.

SPORTSTÄTTEN: Sanierung der Th Holteyer Straße*

Gegenwärtig stehen Sanierungsarbeiten - u.a. in einem zum Bad gehörenden Umkleideraum und das Treppenhaus - an. Aus diesem Grunde ist das gesamte Gebäude unüblicher Weise in den Herbstferien geschlossen. Hallendecke: Hier fehlt seit Jahren die gesamte Innenabdeckung. TVE-seitig sollte nachgefragt werden, ob die Immobilienwirtschaft den Abschluss der diesbezüglichen Arbeiten vergessen hat.

*FINANZWIRTSCHAFT: Geldanlagemöglichkeiten in Zeiten drohender Negativzinsen*

Der Vorstand hatte über die Niederschrift von der letzten Vorstandsbesprechung die Mitglieder um Tipps gebeten. Hierauf ist ein Vorschlag eingegangen. Dieser ist zunächst mit einem Steuerberater zu besprechen.

*ORGANISATION: Kalenderdaten*

Der TVE führt die Daten seiner Sport- und Freizeitangebote, Besprechungen, Raumbelegungen, ....) in verschiedenen Kalender-und Datenbanksystemen sowie Medien. Dieses erfordert einen zu hohen Aufwand, weil die Termine - es handelt sich hierbei um mehr als 5.000 im Jahr - oft mehrfach zu erfassen und zu pflegen sind. Es wird daher seit einigen Wochen getestet, ob die Daten in EINEM System zusammengeführt werden können, so dass Mitglieder und Mitarbeiter/-innen durch Aufruf EINES Systems auf der Homepage oder in der App jederzeit erkennen können, welche TVE-Aktivitäten an einem bestimmten Tag stattfinden, in veränderter Form stattfinden oder ausfallen.

*JUDO-TRAINING: Zusammenführung der Judo-Trainingseinheiten in EINER Halle*
(Sachverhalt siehe vorausgegangene Vorstandsbesprechung)

Stehan Semmerling (Sportleiter) und Berthold Werth (Abteilungsleiter) haben zwischenzeitlich eine Idee entwickelt, wie alle Judo-Sportangebote zukünftig in der Sh Auf dem Loh stattfinden könnten. Dazu müsste allerdings das Angebot "Sportmix" in die Th Holteyer Str. verlegt werden und die Badmintonabteilung sich an zwei Tagen mit dem 2/3-Teil der Sh Auf dem Loh begnügen. Diesbezügliche Gespräche müssen noch geführt werden.

*SPORTKURSPROGRAMM: KURSGEBÜHR FÜR an Kursen teilnehmende KURS-/ÜBUNGSLEITER/-INNEN*

Es ist der Vorschlag gemacht worden, Kursleiter- und Übungsleiter/-innen im Fall einer Teilnahme an einem Kurs eine verminderte Kursgebühr einzuräumen. Damit soll erreicht werden, dass Kursleiter/- und Übungsleiter/-innen die Inhalte anderer Kurse kennenlernen und somit möglicherweise ihre Bereitschaft zu Vertretungsstunden gefördert wird. Der Vorstand entscheidet sich nach Diskussion gegen diesen Vorschlag, weil das Gebührenberechnungsprocedere weiter verkompliziert werden würde und der finanzielle Verlust durch Anhebung der Kursgebühren ausgeglichen werden müsste. Weiter sprechen rechtliche Gesichtspunkte dagegen. Eine Hospitation von Übungsstunden nach Absprache der Kursleiter/- und Übungsleiter/-innen untereinander wird aber empfohlen.

*PRÜFUNG DER TVE-BUCHHALTUNG GESCHÄFTSJAHR 2018*

Die Buchhaltung des Geschäftsjahres 2018, die aus gesundheitlichen Gründen des Buchprüfers noch nicht stattgefunden hatte, wurde inzwischen nachgeholt. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Die Geschäftsjahre 2019-2022 werden von der neu gewählten Buchprüferin Ulrike Ahrens geprüft.

 *SPORTKURSPROGRAMM: Anmeldungsbestätigungen*

Wie in der vorausgegangene Vorstandsbesprechung festgelegt, werden Kursanmeldungsbestätigungen per eMail versandt oder notfalls als Ausdruck über die Kursleiter/-innen zur Aushändigung an die Teilnehmer/-innen in die Kurse gegeben. In das "Kursregelement" ist aufzunehmen, dass keine Bestätigungen mehr per konventioneller Post zugesandt werden. Sollte ein Kursabsage erteilt werden müssen, werden die entsprechenden Anmelder/-innen vom TVE kontaktiert.

*FREIZEITAKTIVITÄTEN: Boulespiel*

Der zweite Bouleplatz (mit drei Spielfeldern) ist in den Sommerferien fertiggestellt worden. Da das Verhalten der Aufbauschichten noch nicht zufrieden stellt, werden noch Gespräche zu deren Optimierung geführt. Da beobachtet wurde, dass die Bouleflächen auch zu anderen Zwecken betreten und befahren werden, soll bei den Bouleplätzen ein Schild aufgestellt werden mit der textlichen Bitte, die Bouleplätze ausschließlich zum Boulespielen zu betreten.

*Abt. 208 JUDO: Spendenaktion zur Finanzierung weiterer Judomatten*
(siehe Niederschrift von der Vorstandsbesprechung vom 22.05.2019)

Der Spendenaufruf zur Finanzierung weiterer Judomatten (2.500 €) ist mit großartigem Ergebnis abgeschlossen worden. 16 Spender/-innen aus der Judoabteilung spendeten insgesamt 1.485 €. Den Spendern und Spenderinnen wird vorab schon einmal auf diesem Wege herzlich gedankt. Da auch der Landessportbund über das Förderprojekt "1.000 mal 1.000 €" voraussichtlich einen Zuschuss in Höhe von 1.000 € gewähren wird, ist die Finanzierung gesichert, so dass die Judomatten, sobald die Zuschussgenehmigung des LSB vorliegt, beschafft werden können.

*GRÖSSERE TVE-VERANSTALTUNGEN 2020*

Vom 27.06. bis zum 03.07.2020 findet ein "Judo-Sport- & Erlebniswochenende" der TVE-Judoka unter der Leitung von Berthold Werth im Erlebnisdorf der LSB-Sportschule Hachen (Sauerland) statt. Es werden voraussichtlich 24 Mitglieder der Judo-Abteilung teilnehmen. Der TVE wird dem Betreuerteam einen Zuschuss zur Reduzierung ihrer Eigenleistungen gewähren.

Am 06.06.2019, 19.00 h, geben die tonARTisten - wie bereits 2017 - ein eigenes Konzert im Forum des Mariengymnasium in E.-Werden.

 *SATZUNGSÄNDERUNG*

Die analog eines Änderungsantrags des Essener Sportbundes von der TVE-Mitgliederversammlung 2019 beschlossene Satzungsänderung: "Der Vorstand ist ermächtigt, vom Finanzamt oder Amtsgericht/Vereinsregister geforderte, gemeinnützigkeitsrelevante Satzungsänderungen durch Mehrheitsbeschluss des Vorstands vorzunehmen. Die Änderung ist der nächsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben." wurde weder für die ESPO- noch für die TVE-Satzung vom Amtsgericht akzeptiert.

Der ESPO wird einen neuen Formulierungsvorschlag erarbeiten, den der TVE zunächst abwartet.

*MITGLIEDERBETREUUNG: Matinée zur Ehrung langjähriger Mitglieder*

Diese Feier findet nicht am 09.11 - wie zunächst vorgesehen - sondern am Sa., 16.11.2019 (11.00 h, im AKTIV PUNKT) statt. Es stehen rd. 70 Mitglieder zur Ehrung an.

05.09.2019
Gerhard Spengler/Geschäftsführer

Jahr 2019 | 01.09.2019

TVE-Sommerferien-Outdoor-Fitness-Training dieses Jahr einmal unter Wasser

Wie in jedem Jahr, wurde auch dieses Mal das Training im Freien sehr gut angenommen. Das Wetter zeigte sich meistens von seiner trockenen Seite. Zu erwähnen wäre allerdings ein Termin, an dem nur ganz Hartgesottene bis zum Ende durchhielten. Die Wetter App hatte an diesem Tag trotz dunkler Wolken am Himmel keinen Regen vorhergesagt. Leider bewahrheitete sich das nicht. Bereits nach 20 Minuten wurde es nass von oben. Aufgrund des fehlenden Windes blieb die Regenwolke direkt über dem Sportplatz stehen und es goss in Strömen. Durchgeweicht bis auf die Haut, hielten deshalb nur ganz wenige der trainingswilligen Outdoor-Fitness-Motivierten durch.

Ein Kompliment sollten alle Übungsleiter-/innen bekommen, die sehr abwechslungsreich die Trainingsstunden gestalteten. Überlegenswert ist, ob sich im nächsten Jahr eine trainingslose Woche vermeiden lässt. Die Rückmeldungen vieler Teilnehmer-/innen zeigen, dass dies gewünscht wird. (Anm.: Wird 2020 geändert).

Monika Stahl

Jahr 2019 | 10.08.2019

Der TVE besuchte Wien.

Am Sonntag, den 10.8.hieß es für 14 TVE Mitglieder früh aufstehen um rechtzeitig das Procedere des Eincheckens und der Sicherheitskontolle am Flughafen in Düsseldorf zu vollziehen. Doch lief wider Erwarten lief dieses Mal alles ohne das vermutete Chaos ab, so dass wir stressfrei und pünktlich Richtung Wien abheben konnten. Nach einem ruhigen Flug setzte pünktlich um 10.55 h unsere Maschine zur Landung an. Der Transferbus zum Hotel stand auch schon bereit und brachte uns zu unserem Domizil in Wien.

Um 14.00 h startete unser Programm mit einem ausführlichen Stadtrundgang in der historischen Altstadt von Wien, dem 1. Bezirk. Treff- und Endpunkt waren der Stephansplatz, der direkt am Stephansdom liegt. Nicht nur die Hofburg mit ihren riesigen Ausmaßen, sondern auch die anderen Prachtbauten und Gärten vermittelten doch einen guten Eindruck über das prunkvolle Leben der damaligen Zeit. Auf der Fahrt vom Hotel zum Stephansplatz konnten wir erste Erfahrungen mit dem sehr gut funktionierenden System aus U-Bahn, Bus und Trambahn des öffentlichen Nahverkehrs machen. Der Tag fand seinen gelungenen Abschluss mit einem Besuch in Grinzing, wo wir die gemütliche Atmosphäre einer heurigen Gaststätte genießen konnten.

Der zweite Tag war dem Erkunden von Wien auf eigene Faust gewidmet. Fast alle Teilnehmer/-innen starteten diesen Tag mit einem Besuch des Naschmarktes, einer Wiener Spezialität, die man gesehen haben muss. Am späteren Nachmittag stand die Donaufahrt auf dem Programm und anschließend gings dann wieder mit U-Bahn und Bus zum Donauturm, wo unser gemeinsames Abendessen statt fand, und zwar in luftiger Höhe von 160 m in einem Lokal, das sich in einer Stunde um 360 ° dreht, so dass man eine tolle Aussicht über die Stadt Wien, die Donau mit ihren Abzweigen bis hin zum Kahlenberg hat, jenem bekannten Ort, wo Prinz Eugen den Türken auf ihrem Vormarsch nach Europa Einhalt geboten hatte.

Tag drei gehörte vornehmlich dem Besuch von Schloss Schönbrunn. Dank der getroffenen Vorbuchung blieb uns das lange Warten am Eingang erspart, so dass wir zügig mit unserer Besichtigung starten konnten. Die Besichtigung von 22 Räumen ließ doch recht gut erkennen, in welchem Prunk sich das Leben am Hof des Kaisers Franz Josef und seiner Gattin, Elisabeth, bekannt als Sissi, nach den strengen Regeln des spanischen Hofzerimoniel abgespielt hat. Aus den Kommentaren der Führung ergab sich ein etwas anders Bild der Kaiserin Elisabeth, als wir es aus den Sissi-Filmen hatten.

Der Rest des Tages gehörte dann wieder der Entdeckung Wiens auf eigene Initiative. Pünktlich um 17.00 h traf sich die ganze Gruppe wieder am Hotel, um die Heimreise anzutreten.Als Fazit dieser Reise darf man sagen: "Es waren drei schöne Tage und Wien war wirklich eine Reise wert."

Heiner Blum    

Jahr 2019 | 09.08.2019

Bewegt älter werden ...,

 das kann man in unserem Verein sehr gut und auf vielfältiger Weise. In den unterschiedlichen Gruppen oder als freies Training im Kraftgeräteraum. Bewegung ist ein wesentlicher Schlüsselfaktor für Gesundheit und Wohlbefinden bis ins höchste Alter.

Eine Gruppe der Älteren ist "Aktiv im Gehen, Stehen und Sitzen", donnerstags von 16.00 bis 17.00 h. Wir sind in diesem Jahr gewachsen und sind jetzt mit unseren zwei Männern ein gutes Dutzend Aktiver. Die Altersspanne reicht im Moment von 77 bis 93 und unser Durchschnittsalter ist 83,8 Jahre. Soviel zur Statistik.

Es ist schön, dass wir uns nicht nur wöchentlich gemeinsam bewegen und trainieren, sondern auch der Zusammenhalt in der Gruppe darüber hinaus ist bereichernd. Fehlt jemand oder ist krank, so hat bestimmt schon jemand telefoniert und Kontakt gehalten. Wenn unsere Übungsleiterin Barbara in Urlaub fährt oder verhindert ist, wird sie durch Sigrid Reikat (im Juli 85 J. alt geworden) vertreten. Vielen Dank dafür an sie, die sich freut, ab und zu die Gruppe rhythmisch in Schwung zu bringen.

Neue Teilnehmer/-innen sind immer willkommen: Gemeinsam macht Bewegung mehr Spaß und wir motivieren uns gegenseitig. Bewegung hilft den älteren Menschen - und nicht nur diesen -, länger mobil, standfest, geistig fit und selbständig zu bleiben.

Barbara Zimmermann  

Jahr 2019 | 09.08.2019

Erneutes Asyl für die Rhönradgruppe

Wie mittlerweile bekannt ist, ist die Turnhalle der Comeniusschule in Burgaltendorf von Oktober bis zum Jahresende wegen der Erneuerung des Daches noch einmal geschlossen. Das bedeutet für die Rhönradgruppe schon wieder: Asyl.

Glücklicherweise können wir unser Training während der Schließung erneut in die Turnhalle der Waldorfschule verlegen. Aufgrund der kurzen Übergangszeit von nur wenigen Wochen und des großen Organisationsaufwandes werden wir dieses Mal unsere eigenen Räder nicht dorthin transportieren können. Umso schöner ist es, dass wir erneut die Rhönräder der Waldorfschule nutzen dürfen, wofür wir sehr dankbar sind.

Trotz der Hallenschließung darf natürlich eins nicht unter den Tisch fallen: Das Sportabzeichen! Und so treffen wir uns am ersten Trainingstag nach den Sommerferien auf dem Sportplatz in Burgaltendorf und machen gemeinsam das Sportabzeichen. Wer dieses Jahr noch kein Sportabzeichen gemacht hat, kann einfach im AKTIV PUNKT nach den Terminen zur Abnahme fragen. Egal ob jung oder alt, jeder kann mitmachen, damit wir wieder auf eine sportliche Bilanz kommen.

Sandra Kernebeck

Jahr 2019 | 05.08.2019

50plus-Radeltour mit Navi-Unterstützung und vielen Stopps

Am Startpunkt Genossenschaft trafen sich am Montag, den 5.8.2018,17 Teilnehmer/-innen. Ein paar Tage vorher war die Resonanz zu der Tour noch sehr klein gewesen. Kurz vor dem Start bekam ich als Tourenleiter einen Anruf, ob am nächsten Morgen die Tour startet. Da konnte ich nur sagen, dass der Termin im "Wurfspieß" an einer Stelle leider nicht rechtzeitig geändert worden war, sonst hätten wir noch 3 Teilnehmer/-innen mehr gehabt.

Pünktlich um 10 h fuhren wir los. Über Horst, Freisenbruch, Kray erreichten wir die Krayer Wanner Trasse. Die Auffahrt der Halde „Rheinelbe“ bereitete durch die E-Unterstützung keine Anstrengung. Belohnung war eine sehr schöne Rundumsicht.

Im weiteren Verlauf kam die Pausenbude mit Kultcharakter am Eckpunkt zur Erzbahntrasse. Die vielen Brücken der Erzbahntrasse nach Norden begeistern immer wieder. Am Zoom vorbei längs des Rhein-Herne-Kanal radelten wir weiter bis zur Stölting Marina, um dort eine kleine Stärkung zu genießen. Auf der weiteren Strecke verloren wir wegen eines kleinen Problems mit einem Fahrradständer einige Teilnehmer/-innen. Dank Unterstützung konnte der Ständer abgebaut werden. Mit Navi erreichte der Rest der Truppe nach Beseitigung des Problems den Biergarten am Nordsternpark. Jetzt war ein größere Pause angesagt.

Im weiteren Tourenverlauf wurde 2 mal jeweils ein Fahrradschlüssel gesucht. Zum Abschluss fuhren wir über Steele an einer Eisdiele vorbei, um gestärkt den letzten Abschnitt bis Burgaltendorf zu schaffen. Nach einer ca. 50 km langen Tour fuhren alle Teilnehmer/-innen dann individuell nach Hause. Das Wetter zeigte sich im Tagesverlauf immer besser und wärmer. Dank Tourenbegleitung mit Navi am Ende war eine so große Gruppe noch machbar.

Detlef Enigk  

Jahr 2019 | 01.08.2019

Wieder etwas Platz in den Judo-Kindergruppen!

Da in diesem Sommer ungewöhnlich viele Judoka aufgrund ihres Alters die Trainingsgruppen wechseln, sind in beiden Kindergruppen ein paar Plätze frei geworden.

In diesen Gruppen – Jungen und Mädchen von 5 bis 10 Jahre – werden viele Grundfertigkeiten in spielerischer Form trainiert, die nicht nur für den Judosport wichtig sind.
Wer Interesse hat, kann einfach vorbei kommen und mitmachen. Viermal kann das Angebot kostenlos ausprobiert werden. Weitere Fragen könnt ihr mir gerne vor oder nach dem Training in der Halle stellen.

Die Trainingszeiten der Kindergruppen sind:
mittwochs, 16:00 bis 17:30 h und
freitags, 15:30 bis 17:00 h
Beide Angebote finden derzeit in der Turnhalle Holteyer Straße statt.

Turnierankündigungen:
15.09.2019 Kreiseinzelturnier der U10 und U13 – Ausrichter JC Altenessen
07.+ 08.12.2019 Stadtmeisterschaft für alle Altergruppen
grüner Gürtel – Ingo, Marieke und Jannik

ur Spendenaktion "Judomatten":
Wir werden dazu in der Dezemberausgabe der Vereinszeitschrift berichten, da die Spendenaktion noch läuft.

Berthold Werth

Jahr 2019 | 16.07.2019

60plus-Mitglieder im Bunker

Wir fuhren mit dem Bus nach Ahrweiler, um den ehemaligen Regierungsbunker zu besichtigen. Da wir nicht bis zum Eingang fahren konnten, machten wir einen schönen Spaziergang bis zum Bunker und hatten einen wunderschönen Blick auf Ahrweiler.

Dort wurden wir von unseren Führern empfangen. Wir erfuhren, dass im Jahre 1959 der Bunkerausbau begonnen wurde. Als Grundlage für das Tunnelsystem dienten zwei ungenutzte Bahntrassen, die während des Krieges als Rüstungsfabrik, Konzentrationslager und Championzucht benutzt wurden. Das gesamte System bestand aus fünf autarken Abschnitten und hatte mit allen Bereichen eine gesamte Länge von ca. 17 km. Der gesamte Bau unterlag strengsten Geheimhaltungsvorschriften.

Durch zwei Spione der DDR war dem Osten aber die Lage und Ausstattung bekannt. Um die Eingänge des Bunkers hermetisch abzuriegeln, wurden Druckverschlüsse verwand, die das System innerhalb von 10 Sek. dicht verschlossen. In den fünf Bauteilen befanden sich 897 Büro- und 936 Schlafräume sowie fünf Großküchen und Kantinen. Ebenfalls waren abhörsichere Sitzungssäle, Werkstätten, Fernsehstudios und Brunnen vorhanden. Selbst für die höchsten Repräsentanten des Staates waren nur Feldbetten vorgesehen. Der Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes sollte 3.000 Amtsträger/-innen vor einem dritten Weltkrieg mit Atomwaffen für 30 Tage das Überleben sichern. Heute ist die Anlage ein Museum und ist auf nur noch auf 200 m Länge zu besichtigen.

Nach der Führung gingen wir zu Fuß zum Marktplatz von Ahrweiler, wo uns das Mittagessen im Hotel Stern erwartete. Nachdem wir uns mit dem leckeren Mittagstisch gestärkt und somit die nötige Grundlage für die Weinprobe geschaffen hatten, machten wir uns auf den Weg zur Winzergenossenschaft. Hier wurden wir durch den Gärkeller, die Flaschenwaschanlage und die Abfüllstation geführt. Bei einem Rundgang durch den alten Weinkeller sahen wir viele Holzfässer, in denen Wein lagerte. Einige Fässer waren mit geschnitzten Motiven aus der Geschichte der Winzergenossenschaft versehen.

Bei der anschließenden Weinverkostung erhielten wir viele Informationen über die einzelnen Weinsorten. Nachdem wir die Weine verkostet hatten, machten wir uns frohgelaunt und weinseelig auf die Heimfahrt und erreichten gegen 19.00 h wieder Burgaltendorf. Es war nach aller Meinung ein gelungener Ausflug, der uns viel Geschichte und Weinkunde nahe gebracht hat.

Dierk Vienken

Jahr 2019 | 08.07.2019

Landesfinale im Leistungsturnen auf hohem Niveau

Zwölf unserer Turnerinnen hatten sich dieses Jahr den weiten Weg ins Landesfinale am 08.07.2019 erkämpft. Dabei bezieht sich die Weite diesmal nicht nur auf die sportliche Leistung, die man bis hierhin erbringen musste, sondern auch auf die tatsächliche Entfernung, denn wir durften - teilweise bereits um 06.00 h in der Früh - die Fahrt nach Eschweiler aufnehmen. Aber der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm und so vertrat Lena Niekamp erfolgreich die jahrgangsoffenen (18+)-Turnerinnen des TVE Burgaltendorf.  Unter äußerst starker Konkurrenz erturnte sie sich den 3. Platz von 26 Turnerinnen aus ganz NRW. Eva Novotny, Jenny Zedler, Sandra Kernebeck und Jana Schneider hatten sich zwar auch für das Finale qualifiziert, waren jedoch leider verhindert.

Der zweite Durchgang startete dann mit den üblichen Strapazen, denn auf einer langen Fahrt kann viel passieren und so begannen viele Teilnehmerinnen schon auf der Autobahn zu schwitzen – sie standen im Stau. Nichtsdestotrotz schafften es alle zumindest einigermaßen pünktlich in die Sporthalle. Dort angekommen, zeigten sich insbesondere die jüngsten Turnerinnen schnell beeindruckt von dem hohen Niveau, das sich ihnen hier entgegenstellte. Dennoch blieben sie konzentriert und zeigten starke Übungen. Letztendlich reichte es nicht für die vordersten Plätze, doch Marlene Bauer (37.), Paulina Hill (29.) und Anna Benda (27.) sicherten sich durchaus zufrieden stellende Platzierungen in Mitte der 38 Turnerinnen in der AK 8-9.

Auch in der AK 10-11 mussten wir uns nicht verstecken und so errang Luise Beselin den 36., Lena Petrich den 34., Emeli Taravella den 25. und Jana Köhler den 19. Platz von 40 Turnerinnen. An dieser Stelle ist noch einmal explizit zu erwähnen, dass das Landesfinale das Ende einer Serie von Qualifikationswettkämpfen darstellt und hier nur die maximal 40 besten Athleten/-innen des Jahrgangs aller Vereine des Landes teilnehmen dürfen. Allein diesen zuzugehören ist eine außerordentliche Leistung und im Angesicht dieser Konkurrenz können wir alle stolz auf uns sein!

Lena Niekamp und Sylvia Dumm 

Jahr 2019 | 07.07.2019

TVE-Rhönradturnerinnen beim Kettwig-Cup

Nach 5 Jahren Pause hat sich der Kettwig-Cup im Rhönradturnen dieses Jahr endlich wieder zurück gemeldet. Im Juli konnten Anfänger-, Nachwuchs- und Landesklasseturner und -turnerinnen in Essen Kettwig ihr Können zeigen.

Auch wir waren natürlich mit von der Partie und sind mit 7 Turnerinnen an den Start gegangen. Schon beim Einturnen vor dem Wettkampf wurde schnell klar, dass der Fußboden in Kettwig sehr speziell ist. Alles rollt hier etwas langsamer als gewohnt und so mussten sich alle erst mal daran gewöhnen. Doch mit Unterstützung der Trainerinnen Sandra Kernebeck und Mona Schönmeier lief alles glatt.

In der Anfängerklasse starteten Henriette Steffen und Lena Schlede und konnten sich Plätze unter den ersten 10 Turnerinnen sichern. Besonders stolz kann Lena auf ihren ersten Wettkampf und den 3. Platz sein. In der Nachwuchsklasse turnten Pia Biallaß, Leni Witte und Hanna Knipschild gegen insgesamt 16 Turnerinnen. Alle turnten ihre Küren gut durch und landeten ebenfalls unter den ersten 10.

Ab einem Alter von 13 Jahren starten alle in der Landesklasse und so konnte Yara Oberländer auch hier ihre Kür zum Besten geben. Bei den älteren Turnerinnen erzielte Sandra Kernebeck den 2. Platz und verpasste den Sieg nur um 0,4 Punkte.

Ein großes Lob geht an dieser Stelle an die tapferen Turnerinnen, da trotz der erschwerten Bedingungen nicht aufgegeben haben und tolle Leistungen gezeigt haben. Herzlichen Glückwunsch!

Sandra Kernebeck

Jahr 2019 | 03.07.2019

Judo: Kyu-Prüfung im TVE

Am 03.07.2019 fand die bereits vierte Kyu Prüfung in diesem Jahr statt. 16 Kinder und Jugendliche haben sich vorgenommen, die nächst höhere Gürtelstufe zu erreichen. Ein Erwachsener – Ingo - trat zu einer Anerkennungsprüfung an.


Beim Mattenaufbau und Aufwärmen lief laute Musik, so dass Außenstehende den Eindruck gewinnen könnten: Feiern die schon vor der Prüfung?

Der Prüfer Marco konnte nicht wissen, dass das Deipenbecktal gesperrt war und somit hat er sich leider verspätet. Wir überbrückten die Wartezeit mit einigen Spielen. Die Teilnehmer/-innen waren sehr zufrieden, jedoch mussten die zahlreichen Zuschauer und Zuschauerinnen anfangs eine Menge Geduld aufbringen. Später wurden sie dadurch entschädigt, dass an diesem Tag vier verschieden Kyu-Programme vorgeführt wurden – das ist eher selten der Fall.

Die Falltechniken zeigten alle TVE Judoka gewohnt sicher. Hier gab es sogar sieben mal die Höchstwertung. Auch bei den Wurftechniken bekamen sechs Teilnehmer/-innen die Höchstwertung. Allerdings waren bei diesem Prüfungsfach auch einige ungewohnt schwache Leistungen dabei. Mit ein wenig Korrektur konnten aber alle die geforderten Techniken zeigen.

Da Ben und Lewin nach der Prüfung noch zu einer Schulveranstaltung mussten, durften die Beiden beginnen und haben nach der sicheren Vorführung sofort ihre Urkunde und den neuen Gürtel erhalten. So konnten sie noch fast rechtzeitig an ihrer Schule sein. Leider sind die Beiden somit nicht auf dem Gruppenbild abgebildet.

Mit Johan und Paula folgten die beiden jüngsten Teilnehmer/-innen an diesem Prüfungstag. Zudem hatten sie die Schwierigkeit, sich zwei Prüfungsprogramme merken zu müssen, da sie eine unterschiedliche Gürtelstufe anstrebten. Mit einer kleinen Erinnerungshilfe vom Prüfer konnten die Beiden aber alle Techniken richtig gut zeigen. Somit ist Paula die jüngste TVE-Judoka, die einen gelb-orangenen Gürtel erreicht hat.

Von den folgenden Teilnehmerinnen überzeugten mit Höchstwertungen bei den Würfen Lena, Josi, Lea und Corinna.
Ingo konnte bei seiner Anerkennungsprüfung auf ganzer Linie überzeugen. Dass Ingo in der Vorbereitung seine Partner ständig wechseln musste, merkte man kaum. In sehr dynamischer Form hat er alle Prüfungsfächer sehr gekonnt vorgeführt. Im besonderen bei den Bodenaufgaben war er Tagesbester.

Zum Abschluss kamen Jannike und Marieke, die zum ersten Mal in unserem Verein eine reguläre Grüngurt-Prüfung, die nicht als Anerkennungsprüfung ausgelegt ist, durchführten. Sie beeindruckten alle Anwesenden mit ihrer Kata-Vorführung. In gleich bleibend ruhigem Tempo haben sie die Techniken sehr präzise gezeigt. Zudem war ihre Körperhaltung beim Fallen vorbildhaft.

Nachdem alle Judokas sowohl im Stand als auch am Boden mit unterschiedlichen Partnern gekämpft hatten, kam es endlich zur Ehrung und zur Verleihung des neuen Gürtels. Bestanden haben folgende Judoka:
gelber Gürtel: Johan
gelb-orangener Gürtel: Paula, Hannah, Carlotta, Lena, Svea und Amira
orangener Gürtel: Jonas, Ben, Benjamin, Lewin, Josephine, Leandra und Corinna
grüner Gürtel: Ingo, Marieke und Jannike

Berthold Werth 

Jahr 2019 | 30.06.2019

GET-Cup "Kür" am heißesten Juni-Tag aller Zeiten

Auch wenn der 30.06.2019 als der Tag mit der höchsten in Deutschland gemessenen Juni-Temperatur in die Geschichte eingehen wird, war es bei unserem Wettkampf in der Halle zwar warm, aber nicht unerträglich. Der Wettkampf war sogar ganz entspannt, da das Teilnehmerfeld nur aus insgesamt 65 Turnerinnen (verteilt auf zwei Durchgänge) bestand und somit in ruhiger Atmosphäre ohne großen Stress geturnt werden konnte. Zudem sorgten die vielen individuellen und kreativ ansprechenden Kür-Übungen für gute Unterhaltung.

Für Marlene Scholz und Lena Hoffmann war es der erste Kür-Wettkampf. Nachdem sie in den letzten Wochen mit Trainerin Daggi ihre ersten eigenen Kür-Übungen entworfen und eingeübt haben, präsentierten sie diese souverän. Auch die im Training noch kritischen Elemente klappten, so dass sie in ihrer Altersklasse (AK 10/11) von 28 Turnerinnen die Plätze 13 und 18 belegten. In der gleichen Altersklasse zeigten auch Jana Köhler, Emeli Taravella und Lena Petrich gewohnt sichere Übungen und belegten damit die Plätze 2, 4 und 7. Anna Benda (AK 9 und jünger) gehörte an diesem Tag zu den jüngsten Turnerinnen. Sie musste sich nur einer Konkurrentin geschlagen geben und landete folglich auf dem 2. Platz.

Im zweiten Durchgang waren die Älteren an der Reihe. Nachdem Paula Szepannek ihren ersten Flick-Flack bei einem Wettkampf turnte und Sveja Redottée zum ersten Mal einen Handstandüberschlag über den Sprungtisch zeigte, war bereits für persönliche Erfolge gesorgt. Mit den Platzierungen 6 und 7 in der Altersklasse 12/13 konnten sie am Ende ebenfalls zufrieden sein. Bei den über 18-Jährigen glich das Siegerpodest dem der Stadtmeisterschaften: Erneut erreichte eine Turnerin des Tus 84/10 den 2. Platz, während Jana Schneider den Sieg erturnte und Lena Niekamp mit Platz 3 sowie Jenny Zedler auf Platz 4 das Ergebnis abrundeten.

Jenny Zedler

Jahr 2019 | 19.06.2019

Wir waren dabei: 4. NRW-Landesturnfest Hamm 2019

Das Landesturnfest findet, genau wie das Deutsche Turnfest, alle vier Jahre statt. In diesem Jahr war Gastgeberin die Stadt Hamm. Insgesamt hatten sich ca. 6.000 Sportler und Sportlerinnen für das NRW Landesturnfest und die zeitgleich stattfindenden Landesspiele Special Olympics NRW angemeldet. Es geht um Geräteturnen, aber auch Trampolin, Rhönradturnen, Schwimmen, Rope-Skipping und vieles mehr. Von Mittwoch, 19.06., bis Sonntag, 23.06., fanden Veranstaltungen und sportliche Wettkämpfe an verschiedenen Austragungsorten im ganzen Stadtgebiet statt.

Die Leistungsturnerinnen wollten natürlich auch in diesem Jahr Teil der Veranstaltung sein und so trafen sich insgesamt 16 Turnerinnen und Trainerinnen am Mittwoch um 17.00 h auf dem Marktplatz in Burgaltendorf, um gemeinsam die Fahrt nach Hamm anzutreten. Für viele war es das erste Mal. Da neben dem Gepäck auch Kühlboxen und Sandwichtoaster an Bord waren, dauerte es eine Weile, bis alles in den vier Autos verstaut war.

Nach einer 1 ½-stündigen Autofahrt kamen wir in Hamm an und bezogen unser Quartier in einer Realschule. Sobald alles ausgepackt war und wir uns kurz gestärkt hatten, ging es auch schon direkt weiter zur Eröffnungsfeier. Mitten in der Hammer Innenstadt (Pauluskirche) wurde das Fest von mehreren tausend Besuchern/-innen eröffnet. Kurz nachdem das olympische Feuer angezündet wurde, musste die Veranstaltung allerdings aufgrund des Wetters vorzeitig beendet werden. Aber auch das starke Gewitter konnte unsere gute Laune nicht trüben und so arbeiteten die Mädels auf der Rückfahrt zur Schule an einem eigenen TVE-Turn-Song. In der Schule angekommen, wurden dann die geräumigen Flure für die wildesten Spiele genutzt.

Das größte Highlight für die Kids war die Erlebnismeile, die wir am nächsten Tag besuchten. Sie war Treffpunkt für alle, die einfach Lust auf Turnfest und gute Stimmung hatten. Auf den Wiesen eines Parks waren eine riesige Hüpfburg, ein Parcours-Gerüst, Tumblingbahnen und unzählige Stände mit Mitmachangeboten aufgebaut. Man konnte Biathlon ausprobieren, sich verkleiden oder auch an Glücksrädern drehen. Und - nach dem Gewitter am Vorabend - spielte jetzt auch das Wetter mit und beschenkte uns im Folgenden mit durchgehend strahlendem Sonnenschein. So boten bequeme Liegestühle den Trainerinnen eine kurze Verschnaufpause und die Möglichkeit, in der Sonne zu Relaxen, während sie auf die Rucksäcke der Kinder aufpassten. Unermüdlich war unsere Trainerin Sylvia, die selbst noch Rollen und Handstände turnte und ansonsten mit ihrem neuen Handy versuchte, möglichst viele tolle Schnappschüsse von unseren Mädels in Aktion zu machen. Toll war auch das Programm „Kinder stark machen“. Auf einer kleinen Bühne konnten die Kids ein paar Tricks einstudieren, welche später auf der Haupt-Bühne in der Innenstadt vor großem Publikum vorgeführt wurden.

Am Donnerstagabend ging es dann zu einem Schauwettkampf, bei dem die Sportarten Aerobic-Turnen, Trampolin, Rhythmische Sportgymnastik und Kunsturnen in einer Mischung aus Wettkampf und Show gleichermaßen präsentiert wurden. Auf der Busfahrt zur Westpress-Arena spielten wir „stille Post“ und dichteten an unserem TVE-Turn-Song weiter.

Nachdem am Donnerstag bereits drei unserer Mädels ihren eigenen Wettkampf absolviert hatten, stand am Freitag für die übrigen Turnerinnen ihr Wettkampf an. Schnell stellten die Mädels fest, dass der Wahlwettkampf auf dem Landesturnfest mit unseren Wettkämpfen Zuhause überhaupt nicht zu vergleichen ist, da man hier einfach selbständig ohne Riegeneinteilung und offiziellen Gerätewechseln von Kampfgericht zu Kampfgericht geht und seine Übung anmeldet. Der Spaß stand daher bei diesem Wettkampf an erster Stelle und der Gedanke „Dabei sein ist alles“ galt hier noch vielmehr als sonst. Dennoch muss man insbesondere Lena Niekamps Leistung an diesem Tag besonders würdigen. Sie erturnte sich in der Altersklasse der 18 bis 25jährigen den 1. Platz.

Im Anschluss ging es natürlich wieder zur Erlebnismeile, wo die Mädels bei erneut schönstem Sommerwetter sofort in alle Richtungen ausströmten. Am Abend brachte uns eine weitere Busfahrt mit „stiller Post“ und dem TVE-Turn-Song erneut zur Westpress-Arena, in der an diesem Tag die Turngala stattfand. Ein buntes Programm mit verschiedenen Artisten und Showgruppen sorgte für große Unterhaltung und eine tolle Stimmung. Erfreulich war, dass an diesem Abend auch drei der Großen zu uns gestoßen sind, die berufsbedingt nicht bereits seit Mittwoch dabei sein konnten. Die gute Stimmung nahmen wir mit zurück in die Schule, wo wir im Anschluss auf dem Flur mit einem anderen Turnverein bei Party-Musik und Disco-Kugel ordentlich feierten.

Nach einer kurzen Nacht feierten wir am Freitag Sandra Kernebecks Geburtstag, gingen einen letztes Mal zur Erlebnismeile, bevor wir dann am Abend zur Abschlussveranstaltung erneut in die Innenstadt fuhren. Dort endete das diesjährige Turnfest mit einem Rock-Konzert. Müde aber glücklich machten wir uns auf den Heimweg. Auf dem Markplatz in Burgaltendorf wurden die Kinder dann von ihren Eltern in Empfang genommen.

Das Landesturnfest bereitete uns auch in diesem Jahr wieder eine Menge Spaß, weshalb allen bereits jetzt klar ist, dass wir beim nächsten Fest in Bonn wieder dabei sein wollen!

Daggi Zedler

Jahr 2019 | 18.06.2019

60plus-Mitglieder hörten die Glocke schlagen.

Bei schönem Wetter fuhren wir mit dem Bus zur Glockenstadt nach Gescher. Dort wurde uns ab 10.30 h die Glockengießerei bei einer Führung durch ein Mitglied der Fabrikinhaber vorgestellt. Zunächst wurden uns die verschiedenen mechanischen Glockenantriebe gezeigt und in Betrieb genommen, so dass uns ein optimierter Glockenschlag vorgeführt wurde. Unter anderem konnten wir auch den 13 Tonnen fassenden Schmelzofen, das Herzstück des Betriebes kennen lernen. Dort befanden sich schon 2 gemauerte Glocken in Vorbereitung. Hier wurde uns der Ablauf des Glockenbaus und die Zusammensetzung der Metalle erklärt. Nach einigen verschiedenen Glockengeläuten erfuhren wir noch, wie eine Glocke mit Stimmgabeln überprüft wird.

Nach der Führung, die ca. 1 Std. dauerte, konnten wir noch die Innenstadt von Gescher erkunden, bevor wir zum Glockentelleressen ins Hotel Tenbrock einkehrten. Nachdem wir uns gestärkt hatten, holte uns die Stadtführerin ab und zeigte uns während eines gemütlichen Spaziergangs durch Gescher die sehenswerten alten Gebäude. Das bekannte Unikat und vieldiskutierte Wandgemälde im Rathaus konnten wir leider nicht besichtigen, weil es wegen Renovierungsarbeiten zugehangen war. Die Geschichte und die Umstände dazu wurden ausführlich erklärt. Wir konnten auch erfahren, warum der Rosenmontagszug in Gescher immer 14 Tage vor Rosenmontag stattfindet.

Nach der Kirchenbesichtigung mit eindrucksvollen Kirchenfenstern steuerten wir gegen 15.00 h die Museumsmeile an. Dort genossen während einer Pause selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Anschließend konnten noch der Bauerngarten und alte Bauernhäuser im Museumshof bestaunt werden.

Bevor wir zurückfuhren, besichtigten wir noch ab 16.00 h in einer Führung das Glockenmuseum. Rückankunft in Burgaltendorf war 18.30 h.

Hans Busch

Jahr 2019 | 16.06.2019

Verbandsgruppenauscheidung keine Hürde für die TVE-Turnerinnen

Nach den erfolgreichen Stadtmeisterschaften und der Qualifikation für die Verbandsgruppenausscheidung stellte auch diese für die meisten TVE-Turnerinnen keine Hürde dar. Am 16.06.2019 ging es für die 15 qualifizierten TVE-Turnerinnen nach Düsseldorf, um sich einen Platz im diesjährigen Landesfinale (Pflichtübungen Einzel) zu erkämpfen.

Für Anna Benda, Marlene Bauer, Paulina Hill, Luise Beselin und Rebekka van Lent war die Teilnahme an diesem Wettkampf ein großer Erfolg und für alle fünf eine Neuheit. Luise Beselin turnte erst ihren zweiten Wettkampf insgesamt, Rebekka van Lent erreichte erstmals die 2. Runde und die anderen drei waren bisher zu jung, um sich zu qualifizieren. Dennoch ließen sie sich nicht von der neuen Konkurrenz einschüchtern und turnten ihre Wettkampfübungen in gewohnter Manier.

In der Altersklasse 8/9 schafften Paulina Hill, Anna Benda und Marlene Bauer mit den Plätzen 7-9 von 25 Turnerinnen direkt im ersten Anlauf die Qualifikation für das Landesfinale. Das allein ist bereits eine super Leistung und lässt für die Zukunft auf viele weitere Erfolge hoffen.

Und auch in der Altersklasse 10/11 konnte die Konkurrenz die TVE-Turnerinnen nicht beeindrucken. Luise Beselin schaffte die Qualifikation mit einem tollen 8. Platz. Jana Köhler, Emeli Taravella und Lena Petrich ließen den Gegnerinnen derweil überhaupt keine Chance und nahmen das Podest mit den Plätzen 1 bis 3  - wie bei den Stadtmeisterschaften - für sich ein. Bei den 12/13-Jährigen verpasste Paula Szepannek mit einem 11. Platz die Qualifikation um Haaresbreite und auch für Sveja Redottée ging es nach dem 21. Platz nicht weiter. Endstation Verbandsgruppe hieß es ebenfalls für Rebekka van Lent, die mit ihrem 19. Platz bei den 14/15-Jährigen aber durchaus zufrieden sein konnte.

In der offenen Altersklasse (18+) wirkte es für die TVE-Turnerinnen erneut fast wie bei einer Vereinsmeisterschaft. Jana Schneider, Lena Niekamp, Sandra Kernebeck, Jenny Zedler und Eva Novotny belegten die Plätze 1bis 5 und schafften somit ebenfalls die Qualifikation für das Landesfinale. Nachdem es vom 19.-22.06. zum Landesturnfest nach Hamm und am 30.06. zum Get Cup Kür geht, steht am 07.07. das Landesfinale in Eschweiler statt. Dies ist für die 12 qualifizierten TVE-Turnerinnen der letzte Wettkampf, bevor es in die wohlverdienten Sommerferien geht.

Jenny Zedler  

Jahr 2019 | 16.06.2019

HipHop & Show Dance-Gruppen zeigten sich.

Unsere Hip Hop & Showdance-Gruppen sind im Jahr 2019 weiter gewachsen. Wir zählen mittlerweile über 60 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren. Wir haben fleißig geübt und im Sommer beim Burgfest war es dann soweit. Wir sind mit fast allen Kindern aufgetreten. Toll gekleidet - von Rewe-Stilleke gesponsort - war es nicht nur ein echter Hingucker in rot und schwarz, sondern auch die Menge der Kinder machte richtig was her.

Wir waren alle fürchterlich aufgeregt. Das Wetter war toll, der Burgplatz war voll mit Menschen. Nach einer kurzen Übungsrunde vor dem AKTIV PUNKT sind wir gemeinsam zum Burgfest gelaufen. Wir starteten mit Footloose, wobei die Kinder alle nach und nach erst auf die Bühne kamen. Das setzte noch ein Mal ein Ausrufezeichen, wie viele wir eigentlich sind. Wir haben über eine halbe Stunde getanzt. Das Publikum ist mitgegangen und hat uns angefeuert. Ein voller Erfolg mit ganz viel positiver Resonanz! Und das Wichtigste: Die Kinder hatten alle wahnsinnig viel Spaß (und die Trainerinnen waren sehr stolz).

Im September folgte dann ein Auftritt beim Gemeindefest. Da hatten wir dank des Vorjahres schon ein wenig Erfahrung.

Der November ist für uns sehr aufregend gewesen. Wir haben jeden Montag beim Steeler Weihnachtsmarkt den TVE vertreten.

Beim "Hühnerball" wurden wir als Showact gebucht. Dort konnten wir auch abends mit einer Auswahl von Kindern ein bisschen Stimmung machen.

Das Highlight war die Messe Mode, Heim, Handwerk. Mit fast 50 Kindern ist an dem Wochenende die große Bühne für uns reserviert gewesen.

Als Abschluss folgte der Burgaltendorfer Weihnachtsmarkt: Im heimischen Dort aufzutreten, ist für uns immer etwas Besonders.

Wir hoffen auf ein genauso aufregendes und buntes 2020 für alle Tänzerinnen und Tänzer.

Gaby Ardelmann & Katja Hoffmann  

Jahr 2019 | 22.05.2019

Der Vorstand tagte ...

am 22.05.2019,  18.00 - 20.00 h, AKTIV PUNKT

Teiln.: Eckhard Spengler, Gerhard Spengler, Stephan Semmerling, Ursula Kernebeck, Monika Spengler, Heiner Blum
Verhindert: Christiane Spengler
Beratend: --

*VORSTANDSARBEIT*
Heiner Blum wird von Eckhard als neues, von der Mitgliederversammlung 2019 zum Seniorenreferenten gewähltes Vorstandsmitglied begrüßt.

*AKTIV PUNKT: Zugang vom Bürgersteig bis zur Laufbahn*
Der TVE beschäftigt sich seit Längerem mit der Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum AKTIV PUNKT. Dazu müsste eine schräg die Laufbahn ansteuernde Rampe gebaut werden.
> Es wären vorab zu erledigen:
a) Barriere freien Zugang entwerfen
b) Genehmigung der städtischen Fachbereiche einschl. der Burgaltendorfer Schulen einholen
c) Sponsor und/oder Fördermittel finden

*AKTIV PUNKT-NUTZUNG: Anfrage des Heimat- und Burgverein*
Der Heimat- und Burgverein möchte gern am Sa. 26.10.2019, von 09.00 bis 17.00 h, den Kommunikationsraum des AKTIV PUNKT für ein Seminar nutzen.
> Dem Nutzungswunsch des HBV kann entsprochen werden.

*SPORTMATERIAL: Weiterer Mattenbedarf der Abteilung "Judo"*
Berthold Werth, Leiter der Abteilung "Judo", meldet den Bedarf von weiteren Matten (1m x 1m). Kosten: 2.500 €.
> Zur Finanzierung wurden bereits 1.000 € im Rahmen des LSB-Projekts 1.000 x 1.000 € beantragt. Außerdem wird zur Finanzierung eine Spendenaktion bei den Eltern der Judoka und bei den erwachsenen Judoka durchführt. Das von Berthold entworfene Spendenaufruf-Schreiben wurde bereits mit Mitgliedern des Vorstands abgestimmt und kann publiziert werden.

*WETTKAMPF-/SPIELBETRIEBSKOSTEN: Digitales Passwesen*
Das im Bereich Turnen bundesweit eingeführte Digitale Passwesen ist im TVE bereits umgesetzt. Die Betreuung des Verfahrens hat Bettina Weierstahl übernommen.

*TURNFESTE: 4. NRW-Landesturnfest 2019*
2019 findet das 4. NRW-Landesturnfest statt, und zwar vom 19. bis zum 23.06.2019 in Hamm. Es nehmen TVE-seitig 16 Leistungsturnerinnen einschl. Trainerinnen teil. Der  Anmeldeprozess ist abgeschlossen.

*ORGANISATION: Bessere Terminabstimmung*
Es wurde von Mitgliedern bemängelt, dass eine 50plus-Radeltour und eine 60plus-Freizeitaktivität am selben Tag (14.05.) stattfanden.
> Derartige Terminüberschneidungen sind trotz des Bemühens der betroffenen Mitarbeiter/-innen nicht immer zu vermeiden.
Unabhängig davon wird das Projektteam "60plus-Freizeitaktivitäten" an die Vereinbarung erinnert, die Wochentage bei den 60plus-Projekten zu variieren, also nicht immer Dienstage als Veranstaltungstag zu wählen, wodurch stets die selben Sportgruppen betroffen sind.

*GROSSVERANSTALTUNGEN: Burgfest 2019 am 15.+16.06.2019*
Am Bühnenprogramm beteiligt sich der TVE mit einer Hiphop & Show-Dance-Präsentation. Bei den Stationen betreut der TVE die Rollenrutsche (Eckhard kümmert sich um die Transporte) und seine Schokokuss-Wurfmaschine. Die Judoka werden bei der Betreuung der Stationen helfen. Uschi erstellt einen Mitarbeitereinsatzplan.
Ferner wird der TVE seinen Pavillon aufbauen. Uschi und Eckhard kümmern sich um den Mitarbeitereinsatz.

*ABTEILUNG JUDO: Sportangebote in zwei verschiedenen Hallen*
5 der 6 Judo-Sportangebote (Trainingstermine) finden in der Th Holteyer Str. statt - in der auch das Judomattenkontingent des TVE gelagert ist -, ein 6. Sportangebot in
der Sh Auf dem Loh. Hier hat der TVE keine eigenen Judomatten, sondern nutzt die Judomatten des Fördervereins der Comeniusschule, die im übrigen in einem nicht mehr Wettkampf gerechten Zustand sind.
Ein weiteres "Problem" ist, dass dieses Sportangebot in der Sh Auf dem Loh um 17.00 h endet, zeitgleich aber ein anderes Judo-Sportangebot in der Th Holteyer Str. beginnt, so dass der Trainer (und ggf. der/die Helfer/-in) nicht pünktlich sein können. Es wurde aus beiden Gründen (Matten und Trainingszeit) daher seitens der Abteilungsleitung Judo die Bitte an den Vorstand herangetragen, das TVE-Sportangebot so zu verändern, dass auch die 6. Judo-Gruppe in der Th Holteyer Str. trainieren kann.
Da die von der Abteilungsleitung vorgeschlagene Verlegung die Trainingszeiten mehrerer anderer Gruppen tangieren würde, stellt der Verlegungswunsch ein komplexes Problem dar.
> Stephan wird zu einer gemeinsamen Besprechung aller beteiligten Gruppenleiter/-innen einladen.

*VEREINSSPORTKLEIDUNG: Vereinszuschuss*
Eine Anfrage von Berthold Werth kann dahingehend beantwortet werden, dass das bestehende Reglement auch auf seinen speziellen Anwendungsfall (hochwertigere, teurere Judoanzüge) zutrifft. Aus dem Reglement:
"Der TVE bezuschusst die Wettkampfvereinssportkleidung (Trikots von Mannschaften, Gymnastikanzüge der Leistungsturnerinnen, TVE-Präsentationsanzüge, Judo-Anzüge ...) in Höhe von 15%, maximal 10 €, des Einkaufspreises.
Wird die Kleidung mit dem Vereinslogo bedruckt/beflockt/bestickt, werden 20%, maximal 15 € sowie zusätzlich die Kosten für die Bedruckung/Beflockung/ Bestickung übernommen.
Der Anspruch besteht nur alle 2 Jahre."
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die von REWE gesponserte HipHop-Kleidung im Vereinseigentum verbleibt.

*FINANZWIRTSCHAFT: Geldanlagen*
Die Schwierigkeit, den TVE-Etat kostendeckend zu gestalten, hängt elementar mit der gegenwärtigen Zinspolitik für Festgeldanlagen zusammen. (Dem TVE gehen seit einigen Jahren jährlich rd. 17.000 € an Zinseinnahmen gegenüber früheren Zeiten verloren.)
Die deutschen Banken geben nahezu keine Zinsen mehr, in EU-Staaten mit der 100.000 Euro-Einlagensicherung) gibt es aber sehr wohl noch Zinssätze um 1,5% für 3jährige Festgeldanlagen,... allerdings nur für natürliche Personen des Privatrechts (Ausnahmen: BMW-Bank, Denizbank, die beide gegenwärtig aber vom Zinssatz her uninteressant sind).
Gesucht werden legale, risikofreie Geldanlagemöglichkeiten. Ideen und Beratungen werden gern entgegen genommen.

*FINANZWIRTSCHAFT: Technische Änderungen im Online-Banking der Geno Bank*
Zukünftig werden alle Genossenschaftsbanken in Deutschland ein einheitliches IT-System nutzen. Die Umstellung erfolgt vom 21. bis 24.06.2019 mit Einschränkungen im Online-Banking. Durch die Umstellung wird die App "OnlineFiliale+" durch die App "VR-Banking" und die App "VR-SecureSIGN" durch die App "VR-SecureGo" ersetzt. Letztere App ist zur TAN-Generierung erforderlich.

*FINANZWIRTSCHAFT: Kommunalrichtlinie*
Die so genannte Kommunalrichtlinie ermöglicht es Betreibern von Sportanlagen, die Infrastruktur vor Ort mit der Förderung des Bundesumweltministeriums zu modernisieren und zu sanieren, z.B.: Radabstellanlagen, Warmwasseraufbereitungsanlagen, Gebäudetechnik mit Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Verschattungsvorrichtungen mit Tageslichtnutzung
Näheres:
Seite 19 der letzten Ausgabe der LSB-Zeitschrift
go.lsb.nrw/wis1902 (Informationsblatt)
go.lsb.nrw/wis1905 (Förderlotse)
go.lsb.nrw/wis1904 (Film)
Zu prüfen ist jeweils, ob verschiedene Fördermöglichkeiten, z.B. vom Land und vom Bund, für das selbe Projekt parallel genutzt werden dürfen.

*FINANZWIRTSCHAFT: Förderprojekt des Landes NRW zur Sanierung/Optimierung vereinseigener Sportanlagen*
Der TVE hat die Erneuerung der Heizungsanlage (beim ESPO) vorangemeldet und muss nun einen konkreten Förderantrag stellen.

25.05.2019
Gerhard Spengler/Geschäftsführer 

Jahr 2019 | 14.05.2019

50plus-Radeltour führte zum Phönixsee.

Bei noch etwas kühlen Temperaturen trafen sich 9 Teilnehmer/-innen am vereinbarten Treffpunkt in Bochum Langendreer. Dank Fahrgemeinschaften musste nicht jede/r allein mit seinem Auto anreisen.

Die ehemalige Bahntrasse Rheinischer Esel mit glatter Oberfläche begeisterte sofort am Anfang. Nach ca. 25 Km Fahrstrecke durch Wald, zwischen Wiesen u Feldern, dem Zoo Dortmund erreichten wir gegen 12.00 h den Phoenixsee. Von Sicherheitspersonal angesprochen über die Situation der Promenade am See, schoben wir dann auch einsichtig unsere Räder an den gesperrten Abschnitten vorbei.

Nach Umrundung des Seegeländes gönnten wir uns die Mittagsmahlzeit im "Pfefferkorn". Gestärkt und nicht mehr durstig hatten wir jetzt die Rückfahrt noch zu bewältigen. Gut, dass wir an der Uni Dortmund die Mensa für den Kaffeegenuss schnell fanden. Jetzt bekamen wir Sonnenschein zum Kaffee dazu. Die Mensa bot so allerlei Leckeres. Damit die Pause nicht zu lange ausfiel, räumte der Tourenleiter die Tabletts ab.

Ein Paar Rest Km führten uns zurück zum Ausgangspunkt. Auch in der etwas weiteren Umgebung von Essen gibt es sehr schöne Wege und Natur. Die Rückfahrt mit dem Auto, nach dem Laden der Räder, dauerte - bedingt durch den Berufsverkehr -  dann etwas länger.

Detlef Enigk

Jahr 2019 | 14.05.2019

60plus-Besichtigung "Köln unterirdisch": ein informativer Tag mit vielen, neuen Eindrücken

Vieles, was Köln an unterirdischen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, konnten wir bei dieser Führung besichtigen. Im Grabungsgelände direkt an der Domplatte stießen wir auf die Reste des römischen Nordtores und der Römermauer sowie auf einen über 1.000 Jahre alten, intakten Brunnen vom Vorgänger-Dom.

In der Kirche Groß St. Martin stiegen wir an den römischen Fundamenten dieser romanischen Kirche hinab zur Krypta. Hier befindet sich das größte römische Wasserbecken nördlich der Alpen. Diese und noch viele andere Sehenswürdigkeiten ließen die 2 Stunden der Führung wie im Flug vergehen.

in gemeinsames Mittagessen direkt am Dom rundete unser Programm ab. Danach hatten wir noch ca. 2 Stunden Zeit, bei strahlender Sonne Köln zu erkunden oder uns einfach an den Rhein zu setzen und ein leckeres Kölsch zu genießen.

Ein sehr informativer Tag mit vielen neuen Eindrücken.

Dieter Wegerhoff

Jahr 2019 | 11.05.2019

Neues aus der Abteilung "Badminton"

Stadtmeisterschaften:
 Bei der diesjährigen Essener Jugend-Stadtmeisterschaft, die am 11. + 12.05.2019 in der Sporthalle Bergeborbeck stattfand, kämpften die Teilnehmer/-innen von 6 Vereinen in den Altersklassen U11 - U19 in 5 Disziplinen um Punkte.

Vom TVE Burgaltendorf nahmen leider nur 2 Spieler teil. Linus Eicker und Julian Bruyers spielten im Jungen-Doppel U15. In dieser Disziplin ihrer Altersklasse gab es 8 Doppel. Diese mussten - in 2 Gruppen unterteilt - je 3 Gruppenspiele absolvieren. Die beiden Erstplatzierten beider Gruppen kamen dann in die Hauptrunde. Julian und Linus gewannen ihr erstes Spiel in 2 Sätzen, verloren dann das zweite Spiel in 3 Sätzen gegen die Halbfinalisten des letzten Jahres und gewannen wieder ihr drittes Spiel in 3 Sätzen gegen die Zweitplatzieren des vergangenen Jahres. Im Halbfinale verloren sie in 2 Sätzen knapp gegen die Stadtmeister von 2018 und gewannen dann beim Spiel um den 3. Platz in 3 Sätzen. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Ich hoffe, dass im nächsten Jahr mehr Mitglieder vom TVE mitmachen werden, denn wir hatten mit Abstand die wenigsten Teilnehmer/-innen. Bei der Essener Senioren-Stadtmeisterschaft 2019, die am darauf folgenden Wochenende in der Sporthalle der Goetheschule stattfand, trat leider niemand vom TVE Burgaltendorf an.

U19-Freizeitaktivitäten:

Da unsere Sporthalle von Juni bis Oktober wegen der Dachsanierung gesperrt werden sollte und in dieser Zeit wieder nur 2 Ersatz-Trainingszeiten an einem anderen Wochentag und an einem anderen Ort angeboten werden konnten, haben wir den Kindern und Jugendlichen der Abteilung Badminton vorgeschlagen, zusätzlich einige Aktivitäten anzubieten, damit man mit den Mitgliedern, die das Ersatz-Sportangebot nicht wahrnehmen können, noch ein wenig Kontakt hat und sie sich nicht wieder zahlreich aus der Abteilung Badminton abmelden, wie bei der Sperrung wegen der Bodensanierung.

Zuerst haben wir bei allen Jungen und Mädchen eine Umfrage durchgeführt, was gewünscht wird und aus dieser Auswahl 5 Aktivitäten mit jeweils rund 20 Stimmen bis zu den Sommerferien angeboten. Als bekannt wurde, dass der Beginn der Sporthallensperrung auf Mitte Juli verschoben wird, wurde trotzdem gewünscht, dass diese Aktivitäten stattfinden sollen. Auch wenn mal der eine oder andere an einem der Termine keine Zeit gehabt haben sollte, waren es jedoch letztendlich mal wieder sehr wenige Teilnehmer/-innen: Am Schwimmbadbesuch im Aquapark nahmen 4 Kinder teil, beim Minigolf spielen waren es 5 Jungen und Mädchen, der Ausflug zur Zoom-Erlebniswelt hat aufgrund nur eines Interessenten nicht stattgefunden, zum Trampolin springen im Airhop-Trampolinpark kamen dann immerhin 8 Leute und bei der Tagesfahrt zum Movie Park erschienen lediglich 2 Mitglieder.

Es hat zwar alles perfekt geklappt und den Teilnehmern/-innen und Betreuern/-innen haben die Ausflüge auch viel Spaß gemacht, aber weitere Aktivitäten für die Zeit der Sporthallensperrung nach den Sommerferien können bei so wenig Teilnehmern und Teilnehmerinnen leider nicht mehr angeboten werden, denn der Planungsaufwand dafür ist dafür einfach zu groß. Daher wurde auch ein angedachtes Abschlussgrillen mit Stockbrot backen kurz vor den Sommerferien nicht realisiert.

Marc Schäfer            

Jahr 2019 | 10.05.2019

Neues aus dem TVE-Mitarbeiterteam

Constantin Hüser (21 J.),
kein Unbekannter im TVE-Mitarbeiterteam, da er schon vor einigen Jahren als Helfer in der Abteilung "Judo" tätig war, leitet seit dem 19.03.2019 die neue Sportgruppe "Freerunning".

Renée Boltze (18 J.),
bereits Inhaberin der Übunsgleiterlizenz, ist seit Juli in der Abteilung "Turnen & Spiel für Kinder" eingesetzt  und kann auch beim Badminton aushelfen.

Wir heißen beide im TVE-Mitarbeiterteam herzlich willkommen.

SIGRID REIKAT
wurde am 02.07. 85 Jahre alt und feierte am 08.08. mit ihrer ehem. Gruppe im AKTIV PUNKT dieses Ereignis. Sigrid war die erste Übungsleiterin des 1996 neu eingeführten Wassergymnastikangebots und ist heute noch gern angesehene Vertreterin in den Wassergymnastik.

Jahr 2019 | 09.04.2019

60plus-Mitglieder nachdenklich: Der Weg vom Schmutzwasser zum Reinwasser

An diesem Tag ging es mit 20 Teil­neh­mer und Teil­neh­mer­innen zur zweit­größten Klär­an­lage nach Bottrop. Zur Ein­stim­mung für unsere Besich­tigung gab es bei Kaffee und Tee einen Film, der zeigte, welche viel­fäl­tigen Auf­gaben die Emscher­genossen­schaft hat. Sie ist für die Abwasser­reinigung, Pflege und Unterhaltung von Gewässern und naturnaher Umgestaltung offener Abwässerkanäle zuständig.

Man glaubt gar nicht, was die Leute alles in die Toiletten entsorgen: Das größte Problem der Kläranlagen sind die unfassbar vielen Wattestäbchen und die Feuchttücher. Die Feuchttücher setzen sich in den Feinrechen fest und es kommt zum Stillstand der Anlage.

In den diversen Außenbecken konnten wir bestaunen, wie in fünf Schritten das Abwasser zum Reinwasser wird. Zum Schluss ging es auf die „Faultürme“. Klärschlamm ist ein Energieträger. Mit dem Schlamm können drei Blockheizkraftwerke versorgt werden. Faulgas wird zu Strom und Wärme. Aus 45 Metern Höhe konnte man die gesamte Anlage und das Ruhrgebiet betrachten.

Fazit unseres Ausfluges: Mit der Ressource Wasser sollte man behutsam umgehen. Es ist ein weiter Weg vom Abwasser bis zum gereinigten Wasser. Das hat uns alle doch nachdenklich gemacht.

Dorothee Virnich

Jahr 2019 | 07.04.2019

Tumblingbahn bereitet den Leistungsturnerinnen Freude

Wegen der bis Ende Februar geschlossenen Sporthalle mussten wir lange warten, bis es - mit der Wiedereröffnung - dann endlich so weit war:
Die heiß ersehnte Tumblingbahn wurde geliefert!

Bei der Tumblingbahn handelt es sich um eine Boden-Unterkonstruktion, bestehend aus Spezialsperrholzplatten und Schaumstoffklötzen. Die Unterkonstruktion erzeugt eine Schwing-Wirkung, durch die die Turnerinnen insbesondere bei akrobatischen Elementen von einer höheren Federkraft profitieren und somit schwierigere Elemente ausführen können.

Auf unseren Wettkämpfen wird bereits seit vielen Jahren auf einem Federboden geturnt. Mangels Training auf einem entsprechenden Boden konnten wir die Vorteile dieses Federbodens auf Wettkämpfen bisher nicht richtig nutzen. Durch die Neuanschaffung der Tumblingbahn können wir jetzt optimal an den schwierigen akrobatischen Elementen arbeiten.

Die ersten Trainingsstunden auf dem neuen Federboden haben daher bereits für große Freude bei allen Turnerinnen gesorgt. Sofort wurden neue Elemente ausprobiert und durch die erhöhte Federkraft hat jeder das Gefühl, etwas mehr zu fliegen.

Wir bedanken uns bei unserem Verein für die Finanzierung und hoffen mit guten Wettkampfleistungen etwas zurückgeben zu können!

Jenny Zedler

Jahr 2019 | 07.04.2019

Airport Düsseldorf unterstützt Leistungs- und Rhönradturnerinnen

Für die Leistungs- und Rhönradturnerinnen war es nach 10 Jahren mal wieder an der Zeit, neue Trainingsanzüge anzuschaffen. Mit diesen wird auf Wettkämpfen der Verein repräsentiert und ein Gemeinschaftsgefühl bei den Turnerinnen erzeugt.

Ein neues Modell war schnell gefunden, kostete aber auch seinen Preis. An diesem Punkt angekommen, gilt unser großer Dank Eddy Benda, dem Vater einer unserer Turnerinnen. Er knüpfte für uns den Kontakt zum Flughafen Düsseldorf und organisierte für uns ein Sponsoring. Durch dieses Sponsoring und die Zuschüsse des TVE wurde der Trainingsanzug für unsere Turnerinnen erschwinglich, sodass der Anschafungsprozess beginnen konnte.

Zunächst wurden einige Muster bestellt, die der Größen-Orientierung dienten. Daraufhin ging es in die Bestellphase, die sich sehr in die Länge zog. Die Eltern bzw. Turnerinnen mussten über die Anschaffung informiert werden, die Muster anprobiert und die Bestellung letztlich an uns weitergegeben werden. Die teilweise Hallenschließung kam natürlich auch hier erschwerend hinzu. Nach über einem halben Jahr war es dann geschafft und die Trainingsanzüge trafen beim TVE ein.

Doch die Freude währte nicht lange, denn die Anzüge waren allesamt falsch bedruckt worden und mussten reklamiert werden. Einen Monat später hatten wir dann aber endlich unsere Trainingsanzüge in der Hand und konnten uns in der Zwischenzeit bereits auf den ersten Wettkämpfen in ihnen zeigen, sodass sie dem ein oder anderen bereits bekannt vorkommen könnten.

Wir bedanken uns nochmals bei Eddy Benda, dem Flughafen Düsseldorf und dem TVE für die Unterstützung und die Geduld während des langen Anschaffungsprozesses.

Jenny Zedler

Jahr 2019 | 03.04.2019

Premieren und Bestleistungen bei zwei Judo-Prüfungen

Dass aufgrund der großen Teilnehmerzahl zwei Kyu-Prüfungen in einer Woche durchgeführt wurden, gab es beim TVE noch nie. Dabei gab es sogar mehrere Premieren und Bestleistungen zu bestaunen!

Am Mittwoch, den 03.04.19, haben insgesamt 15 Kinder ihre Prüfung zu einer der ersten beiden Gürtelstufen bestanden. Die Teilnehmer/-innen waren zwischen 6 und 11 Jahre alt und da es ihre erste oder zweite Prüfung überhaupt war, konnte jede/r, die/der in der Halle anwesend war, die Anspannung und Nervosität bei den Kindern - oder auch bei manchen Eltern - spüren.

Alan Koch konnte mit dem Judo-Kinderpass alle Aufgaben im Training erfolgreich bewältigen und ist somit der jüngste Judoka des TVE, der einen farbigen Gürtel trägt. So jung hat das vor ihm noch keiner geschafft. Dies hat er bei der Prüfung nochmal allen Anwesenden gezeigt. Der Prüfer Marco hat es wieder geschafft, dass die Stimmung in der Halle trotz aller Aufregung sehr angenehm und freundlich war. Auch die kleine organisatorische Änderung, dass sich die wartenden Kinder auf einer zweiten Mattenfläche leise bewegen konnten, wurde gut angenommen und trug zum Gelingen bei.

Bestleistungen wurden übrigens auch in Kategorien erzielt, die nichts mit Judo zu tun haben. Es sind noch nie so viele Kinder während einer Prüfung zur Toilette gegangen. Es wurden noch nie so viele Fragen zu einzelnen Prüfungsaufgaben während der Prüfung an mich gestellt. Und es wurden noch nie so viele lustige Fehler gezeigt – diese konnten aber alle gut korrigiert werden. Es hat zum ersten mal ein TVE-Judoka in einer Prüfung einen blauen Anzug getragen – das möchte ich nicht noch ein Mal sehen.
Nicht zum ersten Mal hat ein Kind mit einer Lernbehinderung eine Judoprüfung bei uns mit Erfolg geschafft.

Besonders gute Leistungen zeigten Enny Bruns, Moritz Langer und Michael Harding. Deutlich wurde bei ihnen, dass sie gut gelernt haben und sehr sicher ihre Aufgaben bewältigten. Noch höhere Bewertungen erhielt Paula Schlede. Das war bestimmt die beste Prüfung einer achtjährigen jemals in unserem Verein. Sie wusste ganz genau, wie sie ihren tollen Partner Johan bewegen muss. Im Besonderen bei den Anwendungsaufgaben am Boden erhielt Paula die höchsten Bewertungen.

Die Krönung von Allem bei dieser Prüfung kam nicht zum Schluss, sondern in der Mitte. Von den sechs Prüfungsaufgaben erhielt Lena Schlede fünf mal die höchste Bewertung. Das hatten wir im TVE noch nie bei einer Gelbgurt-Prüfung. Dabei war die Vorbereitung alles andere als optimal. Ihre Partnerin verletzte sich eine Woche vor dem Prüfungstermin beim Schulsport schwer. Mit der neuen Partnerin Jannike konnte Lena nur dreimal trainieren. Bei der Aufgabe, die Wurftechniken in der Bewegung zu zeigen, entwickelten beide Judoka großen Spaß daran, es anders als bisher zu demonstrieren. Alle Anwesenden in der Halle merkten sofort, dass Lena und Jannike eine ganz andere Dynamik in die Techniken einbauten. Trotz des hohen Tempos wurden die Techniken sehr sauber vorgeführt. Zudem war die Mischung aus Freude am Sport und Konzentration wegen der Prüfung beeindruckend. Es sah alles so leicht und perfekt aus, dass ich mehrfach Gänsehautmomente erleben durfte.

Ich danke euch Beiden für diese Prüfungsleistung. Diese sportliche Höchstleistung hatte natürliche jede Menge Lob vom Prüfer, Applaus und „WOW – Momente“ zur Folge.

In der Prüfung am 03.04. haben folgende Teilnehmer bestanden:
8. Kyu (weiß-gelb):
Julian Herbrand, Noah Michaely, Michael Harding, Jakob Wiese, Max Siepermann, Max Böhnke, Enny Bruns, Mattes Rust und Alan Koch
7. Kyu (gelb):
Liam Lockmann, Moritz Langer, Lena Schlede, Paula Schlede, Laurin F. und Lasse Zander

Nur zwei Tage später, am Freitag, den 05.04.19, folgte die nächste Premiere. Seit September 2018 haben wir im TVE eine neue Gruppe von Erwachsenen in der Abteilung Judo. Viele von ihnen waren totale Judo-Anfänger/-innen. Acht von ihnen haben nun auch ihre erste Prüfung sehr erfolgreich geschafft. Der Prüfer Marco hat sich für diese Gruppe eine andere Form für den Ablauf überlegt. Auch wenn manche Teilnehmer/-innen zu Beginn sehr irritiert reagierten, wurde die andere Form nach einer Weile als angenehm angenommen. In dieser sehr kommunikativen Atmosphäre haben die meisten Teilnehmer/-innen gar nicht gemerkt, dass sie viel mehr Aufgaben bewältigt haben, als es eigentlich nötig war. Im besonderen bei den Aufgaben am Boden haben alle bereits das Programm der nächst höheren Stufe sicher vorgetragen. Auch ein theoretischer Teil, bei dem es um den Unterschied von zwei Wurftechniken ging, wurde souverän erledigt.
Prüfungsbeste in dieser Gruppe wurde Sandra. Ihre Körperhaltung wirkt eher so wie bei einer fortgeschrittenen Judoka. So konnte sie alle Techniken sehr sauber vorführen.

In der Prüfung am 05.04. haben folgende Teilnehmer bestanden:
8. Kyu:
Michael Bergfeld, Markus Derstroff, Björn Jörgensen, Katrin Koch, Sandra Neumann, Sven Winkelhardt, Stefan Schreyer und Barbara F.

Marco und ich haben uns über die gezeigten Leistungen von Allen sehr gefreut. Sehr lustig wurde es anschließend, da sich fast alle noch in einem Restaurant trafen, um neben dem Essen und den Getränken nett zu quatschen. Das macht Lust auf mehr.

Berthold Werth

Jahr 2019 | 30.03.2019

Mitgliederversammlung 2019:

Niederschrift siehe "Medien & Services" > "Niederschriften v. Mitgliederversammlungen"

Jahr 2019 | 30.03.2019

Ehemalige TVE-Leistungsturnerinnen und ihr Trainer trafen sich nach 25 Jahren

Vereinzelt haben wir uns im Dorf getroffen oder beim Einkaufen und schon lange schwebte die Idee in Daggis (Dagmar Zedler) Kopf „Wir müssten mal ein TVE-Alt-Turnerinnen-Treffen machen“.

Anfang 2019 ging es los: Die Idee reifte und erste Listen mit Namen, Stichworten zu Jahrgängen und ehemaligen Mannschaftskameradinnen wurden geschrieben. Eltern der Alt-Turnerinnen, die noch im Dorf wohnen, wurden spontan besucht, um neue Kontaktdaten zu bekommen. Google und diverse Online-Dienste wurden zur Recherche genutzt und die Liste wuchs. Erste Mails, WhatsApps und SMS wurden geschrieben und aus nah und fern war ein „das ist aber eine tolle Idee“ zu vernehmen.

Dann war es soweit. Nach über 25 Jahren trafen sich am Freitag, den 30. März, 18 Alt-Turnerinnen und unser Trainer Jupp Sprenger um 19 h im "Burgfreund". Einige von uns hatten eine wirklich lange Anreise (Tübingen, Oldenburg, Bremen, Hannover, Hamburg …), andere konnten es zu diesem Termin leider nicht einrichten, wollen aber beim nächsten Treffen dabei sein.

Zunächst schoss Fotografin Ute Henniger, auch eine unserer ehemaligen Turnerinnen, am Freitagabend dieses tolle Gruppenbild vor dem Burgaltendorfer Wahrzeichen der Burg.. An langen Tischen im voll besetzten Restaurant hatten wir uns anschließend viel zu erzählen: Erinnerungen über unsere Zeit in der Turnhalle und bei Wettkämpfen und natürlich auch ein Austausch über unsere heutigen Wohnorte, Berufe und Familien kam nicht zu kurz. Alte Turnanzüge wurde betrachtet und Fotos aus den aktiven Jahren 1980 bis 1990 bestaunt.

Es war eine vertraute Atmosphäre und auch Herrn Sprenger fühlte sich sichtlich wohl im Kreise „seiner Mädchen“. Er kannte natürlich noch alle und konnte mit jeder Turnerin besondere Erinnerungen teilen.

Warum ist uns das so vertraut? Vermutlich, weil uns alle für eine bestimmte prägende Zeit der Kindheit und Jugend ein Hobby verband: Das Leistungsturnen im TVE mit Herrn Sprenger. Zwei oder drei Nachmittage in der Woche verbrachten wir in der Turnhalle. Herr Sprenger hat uns zu tollen Leistungen motiviert, uns zu den Wettkämpfen gefahren, die Nervösen unter uns beruhigt, die anderen bestärkt, ein schwieriges Teil zu turnen.

Seit nunmehr fast 20 Jahren unterstützt nun Daggi das Training der Leistungsturngruppe als eine von 4 Trainerinnen. Wir möchten uns für die Organisation dieses tollen Abends vor allem bei ihr bedanken.

Bettina Weierstahl