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Abteilung |
| Der TVE unterbreitet
unter dem Oberbegriff "Gymnastik für Frauen" drei Sportangebote. Der
überwiegende, aber nicht ausschließliche Teil der Gruppenmitglieder ist 40
bis 60 Jahre alt. Die Gruppe "Fit ab 30" ist tendenziell etwas
jünger. Wichtiger als das Alter ist, dass sich das einzelne
Gruppenmitglied leistungsmäßig wohl fühlt. So ist es ausdrücklich
erwünscht, dass sich jede Frau individuell verhält, also durchaus die ein
oder andere Übung auslässt, die ihr nicht förderlich ist. Die inhaltliche Grundausrichtung ist in allen drei Gruppen ähnlich; die Schwerpunkte variieren jedoch abhängig von der eingesetzten Gruppenleiterin. Es ist daher nicht falsch - diese Möglichkeit bietet der TVE ausdrücklich - alle drei Sportangebote auszuprobieren und sich das persönlich geeignetste auszusuchen. Weiter ist allen drei Gruppen zueigen, dass ihre Mitglieder mit viel Spaß etwas für ihre Gesundheit tun und sich auch außerhalb ihrer Sportstunden zu geselligen Aktivitäten wie z.B. Weihnachtsfeiern, Gruppengeburtstagsfeiern, Wanderungen, Ausflügen treffen. |
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Hauptinhalte einer gesundheitsorientierten Gymnastik sind:
Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems nehmen einen hohen Stellenwert in den Statistiken der Krankheiten ein. Fast 80% der deutschen Bevölkerung leiden sporadisch oder chronisch unter Rückenschmerzen. 20% aller Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen werden mit dem Grund „Rückenschmerz“ ausgestellt und fast die Hälfte aller Rentenbescheide enthalten als Diagnose eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule. Maßnahmen zur Haltungsverbesserung und Bewegungsschulung gleichen konstitutionelle und konditionelle Schwächen aus und beugen Rückenbeschwerden vor, insbesondere wenn diese mit Maßnahmen zur Verhaltensänderung (z. B. richtiges Heben und Tragen) kombiniert werden. Beschwerden im Bereich des aktiven und passiven Bewegungsapparates sind vielfach auf Muskelfunktionsstörungen, neuromuskuläre Dysbalancen, Fehlhaltungen und Muskelschwächen zurückzuführen. Neuromuskuläre Dysbalancen sind Ungleichgewichte zwischen der Kraft und Dehnfähigkeit zusammenspielender Muskelgruppen. Daher werden die vorrangig zur Abschwächung neigenden Muskelgruppen gezielt gekräftigt und die zur Verkürzung neigenden Muskelgruppen systematisch gedehnt. Die Funktionseinheiten der Wirbelsäule bzw. die Bewegungssegmente der Wirbelsäule wie Wirbelbogengelenke, Bandscheiben, Bänder und Muskeln stehen im Mittelpunkt der Übungseinheiten zur Kräftigung und Dehnung des Muskel-Skelett-Systems.
Wirbelsäulengymnastik zielt mit ihren speziellen Bewegungsformen
allgemein auf die Vermeidung und Reduzierung von Rückenschmerzen. Durch
die gezielte Gymnastik der Funktionseinheiten der Wirbelsäule soll vor
allem die Muskulatur gekräftigt werden, die bisher wenig belastet wurde,
um so eine Präventives Ausdauertraining stellt die wichtigste Komponente in der Vorbeugung von Bewegungsmangelkrankheiten dar und ist gemessen an der Häufigkeit des Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Bevölkerung ein unverzichtbares Interventionsmedium für die Förderung der Gesundheit. Zentrale Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Bluthochdruck, erhöhter Blutfettspiegel, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress. Ein Ziel des Ausdauertrainings ist daher das Vermeiden von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch eine präventive Bekämpfung der Risikofaktoren und den Aufbau von Schutzfaktoren. Es ist z. B. bewiesen, dass erhöhter Blutdruck bei regelmäßig sportlich Aktiven deutlich geringer ist als bei Inaktiven. Bewegung gilt somit als „Rundum“-Schutzfaktor. Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Stress sind hinlänglich bekannt. Stress, z.B. Zeitmangel, Zeitdruck oder Lärm, scheint eine der elementaren Ursachen vieler chronischer Erkrankungen zu sein. Dabei ist Stress ein Bestandteil des menschlichen Lebens. Stress bezeichnet die Reaktion des Körpers auf Reize und bewirkt lebenswichtige Anpassungsprozesse. Nicht nur physische oder seelische Anstrengungen und negative Erlebnisse, sondern auch Freude, Erfolge und positive Erlebnisse „stressen“. Allerdings unterscheidet der Körper zwischen negativem Stress (Disstress), den er als bedrohend, belastend oder schädigend erlebt, und positivem Streß (Eustress), der als fördernd und belebend erlebt wird. Eustress baut Disstress ab und führt zu körperlicher und psychischer Gesundheit und Wohlbefinden. Durch eine positive Grundeinstellung und durch konsequentes Entspannungstraining kann man die Auswirkungen von Disstress bewältigen. Quelle: Deutscher Turner-Bund, www.dtb-online.de |
| www.tve-burgaltendorf.de/200_SPORTBETRIEB/201-01_sportabteilungen/201-01-217_gym_fuer_frauen.htm/aktualisiert: 25.01.2012 |