Berichte

60plus-Mitglieder im Kanzler Bugalow

12.09.2017


Nach längerer Vorplanung war es gelungen, einen Besichtigungstermin für den Kanzler Bungalow zu bekommen, der nach seiner Renovierung in die Obhut des Hauses der Geschichte in Bonn übergeben worden war. Da nur jeweils maximal 20 Teilnehmer/-innen an einer Führung teilnehmen können, wurde unsere Gruppe - wir waren 25 Personen - aufgeteilt.

 

Beide Gruppen hatten recht gute Fremdenführer, die sich in der Materie auskannten und auch in der Lage waren, die Führung lebendig zu gestalten und Fragen zu beantworten.

 

Der Bungalow selbst liegt in dem wunderschönen Park des Palais Schaumburg, dem, ehemaligen Sitz des Bundeskanzlers. Während Adenauer als Wohnsitz noch sein Haus in Röhndorf benutzt hatte, ergab sich unter Ludwig Erhard die Notwendigkeit des Baus eines Wohn- und Repräsentationsgebäudes, da im Palais Schaumburg entsprechende Räume nicht zur Verfügung standen. So entstand dann im Park des Palais dieser Bungalow, der den auf Adenauer folgenden Kanzlern als Dienst- und Wohnort diente.

 

Die Beurteilung dieses Gebäudes war recht unterschiedlich und hat nicht immer die volle Zustimmung der Bewohner gefunden. Nach einem Umbau ist dann Bundeskanzler Kohl eingezogen und hat dort auch 16 Jahre gewohnt. Wir konnten fast alle Räume besichtigen und hatten den Eindruck, gemütlich und wohnlich ist doch etwas anders. Interessant war bei der Führung durch den wirklich sehr schönen Park der Hinweis auf den sogenannten Kanzlerwald, eine Stelle im Park, wo jeder Kanzler der Bundesrepublik einen Baum gepflanzt hat sowie der Hinweis auf einen sehr alten, ausladenden Baum, in dessen Schatten Bundeskanzler Kiesinger an einem sehr heißen Tag eine Kabinettssitzung gehalten haben soll.

 

Der Nachmittag gehörte dann einem Besuch des Rolands Bogen, einem wunderschönen Aussichtspunkt mit entsprechendem Lokal, ca. 13 km von Bonn entfernt gelegen. Vom Rolands Bogen hat man einen prächtigen Blick auf das Rheintal mit der Insel Nonnenwerth und auf das Siebengebirge, den wirklich alle Teilnehmer  und Teilnehmerinnen genossen haben. Nach einer Pause mit Stärkung traten wir dann gegen 18.00 h die Heimfahrt an mit dem Bewusstsein, einen interessanten und auch schönen Tag erlebt zu haben.

 

Heiner Blum  

 

Der TVE-Vorstand tagte...

am30.08.2017, 18.00 - 20.30 h, im AKTIV PUNKT

 

Teiln.: Eckhard Spengler, Gerhard Spengler, Stephan Semmerling, Monika Spengler

Beratend: Georg Spengler

Verhindert: Eduard Spengler, Ursula Kernebeck, Christiane Spengler, Brigitte Kambeck

 

AKTIV PUNKT (Gebäudeunterhaltung): Duschraumsanierung
Die Arbeiten konnten termingerecht begonnen werden. Da sich Mehraufwände ergeben haben, werden die Arbeiten nicht - wie geplant - zum Ferienende, sondern erst 2 Wochen später abgeschlossen sein.

 

AKTIV PUNKT: Nutzung des Kommunikationsraums

Michaela Bendel hat eine Nutzungsanfrage für einen Kurs "TranceTanz" gestellt. Eckhard und Stephan führen zunächst ein Gespräch mit Michaela Bendel zur Klärung von Kursdetails (Thematische Ausrichtung, Dauer, Lautstärke,...).

 

AKTIV PUNKT: Nutzungskonzept (Beschränkung der Personenzahl bei Veranstaltungen im Kommunikationsraum)

Aus Sicherheitsgründen wird die maximale Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen im Kommunikationsraum auf 70 begrenzt.

 

FINANZWIRTSCHAFT: Spende der Geno Bank Essen

 Die Geno Bank unterstützt die Arbeit des TVE in diesem Jahr mit 3.000 €.

 

MITGLIEDSBEITRÄGE: Mitgliedsbeitrag für Empfänger/-innen von Sozialleistungen

(Sachverhalt siehe vorausgegangene Vorstandsbesprechung).

In die TVE-Beitragsregelungen wird aufgenommen:

 

VEREINS-Mitgliedsbeitrag für Inhaber/-innen der Teilhabe-Karte (ThK) "Essen.dabei sein":

"Bei Vorlage der Teilhabe-Karte wird für Teilhabe-Karten-Inhaber/-innen auf formlosen Antrag hin der Beitrag "Einzelmitgliedsbeitrag ThK 3,50 €/Monat" eingeräumt, für Teilhabe-Karten-Inhaber/-innen, die unter die Familienbeitragsregelung fallen, der Beitrag "Familienbeitrag ThK". Hier entfällt für Karten-Inhaber/-innen der Personenzuschlag (2,50 €/Monat)."

 

(Beispiel: Vater und Mutter sind ThK-Inhaber/-in, das Kinder erhält BuT/erhält kein BuT:

Familienbeitrag: 13,00 € für 3 Personen abzügl. 2,50 für Vater, abzügl. 2,50 € für Mutter)

 

Von einer EDV-technischen Abbildung der Regelung im System wird zunächst abgesehen.

 

SPORTANGEBOT "Parkour": Gruppengröße

Der Leiter der Gruppe, Kilian Schwarz, wird gebeten, bis zum Jahresende eine Teilnehmerliste zu führen.

 

ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Projektarbeit "Aufwandsreduzierung in der TVE-Organisation", Maßnahme 01 "Anrufe und Vorsprachen im TVE-Büro"

Es wurde im Februar/März 2017 eine einmonatige Erhebung der Kontaktaufnahmen zum Büro (Anrufe + persönl. Vorsprachen) durchgeführt. Da die Datenauswertung zwar interessant ist, aber keine überraschenden/neuen Erkenntnisse beinhaltet, wird - um sie repräsentativ zu machen - auf eine ganzjährige Erfassung der Anrufe und Vorsprachen unter Aufwand/Nutzen-Gesichtspunkten verzichtet.

 

Die Auswertung ist nicht repräsentativ, weil jeder Monat im Jahresverlauf sehr unterschiedliche Schwerpunkte hat und insofern belastbare Erkenntnisse nur bei einer ganzjährigen Ist-Aufnahme zu gewinnen wären.

 

SPORTKURSPROGRAMM: Betriebsdaten zum Kursprogramm

1. Halbjahr 2016:

Ausgeschrieben: 36 Kurse

Stattgefunden: 35 Kurse

Insgesamt 558 Kursteilnahmen (171 von Nichtmitgliedern)

97 männliche Kursteilnahmen / 461 weibliche Kursteilnahmen

Die 558 Kursteilnahmen wurden von 484 Personen gebucht.

 

2. Halbjahr 2016:

Ausgeschrieben: 34 Kurse

Stattgefunden: 34 Kurse

Insgesamt 552 Kursteilnahmen (167 von Nichtmitgliedern)

 92 männliche Kursteilnahmen / 459 weibliche Kursteilnahmen

 

KRAFTGERÄTETRAINING: Trainingszeiten

Die späten Trainingsstunden am Abend weisen im Normalfall wenig bis keine Trainierenden auf, so dass diskutiert wurde, das Trainingsende zwischen 21.00 und 22.00 h flexibel zu gestalten.

Das ergäbe allerdings nur Sinn, wenn der/die Krafttrainingsbetreuer/-in nicht wegen der AKTIV PUNKT-Nutzung anderer Gruppen bis 22.00 h anwesend sein MUSS.

 

Aus pragmatischen Gründen wird auf eine GEREGELTE Flexibilisierung des Dienstendes verzichtet. *AKTIV PUNKT (Gebäudeunterhaltung): Neuanstrich des Bestandsbaus* Er erfolgte im August 2017.

 

10.09.2017

Gerhard Spengler/Geschäftsführer 

60plus-Mitglieder erkundeten Budapest.

26.-28.08.2017
 

Würde man über all' die kleinen und größeren Ereignisse der dreitägigen Reise nach Budapest einzeln berichten, würde sich sicherlich ein kleines Buch unter dem Titel "Erlebnisse in einer wunderschönen Stadt" ergeben. Das Wesentliche sei hier zusammen gefasst:


In aller Frühe um 04.30 h startete am 26.08. unsere Reise mit dem Bus zum Flughafen. Nach einem etwas trickreichen Überwinden des Staus bei der Sicherheitskontrolle dank Dorothees Initiative gelang es uns, rechtzeitig am Abflugschalter zu sein und so konnte Eurowings Flug Nr. 9784 pünktlich um 06.50 h mit 21 Teilnehmern und Teilnehmerinnen starten um nach einem ruhigen Flug bei strahlendem Wetter, das uns die ganzen Tage gleitete, pünktlich in Budapest zu landen. In der Ankunftshalle erwartete uns unser Guide mit einem unübersehbaren Schild "Gruppe Blum". Nach einer herzlichen Begrüßung stand auch schon die erste Änderung des Programms an. Unser ursprünglicher Plan, zuerst dem Burgviertel einen Besuch abzustatten, konnte wegen einer verkehrsbehindernden Veranstaltung am ersten Tag nicht durchgeführt werden.

 

Also schnell umplanen und zunächst den auf der rechten Seite der Donau gelegenen Stadtteil "Pest" besichtigen! Zuvor führte uns unser Weg aber hinauf zur Zitadelle, die in den Budaer Bergen liegt, weil man von dort aus einen sehr schönen Blick über die Stadt mit der Donau, den Brücken, dem Parlament und dem Burgviertel hat. Dann gings hinab auf die Pester Seite, wo wir in einer fast vierstündigen Rundfahrt mit vielen Fotostopps einen Überblick erhielten. Einen ausführlichen Stop machten wir am Parlamentsgebäude, das wirklich beeindruckend ist.

 

Der Weg weiter führte entlang der Donau und endete an der großen Markthalle. Hier meldete sich dann doch langsam unser Hunger - immerhin waren wir ja nun schon recht lange unterwegs. 1 1/2 Stunden Pause waren hier angesagt um zu staunen über das reichhaltige Angebot- im Untergeschoss gibt es sogar ALDI - und sich ein wenig zu stärken Als Gesamteindruck konnte man an den doch recht gut erhaltenen Bauten feststellen, dass die Zeiten der österreich- ungarischen Monarchie und der Jugendstil ihre Spuren hinterlassen haben.

 

Am Hotel wartete schon unser Bus mit unserem Gepäck. Recht schnell verzog sich die Gruppe in die Zimmer. Der Tag endete mit einem sehr netten gemeinsamen Abendessen in einem typisch ungarischem Lokal und zwar müden aber doch recht zufriedenen Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

Der Sonntag war dann dem Besuch des Burgviertels, dem eigentlichen Herz von Budapest, gewidmet. Das Burgviertel liegt auf den Budaer Bergen, einer geringen Erhöhung auf der linken Seite der Donau. Unter Nutzung von Tram, Metro und Bus erreichten wir unser Ziel recht schnell. Der Zugang zum Burgviertel erfolgt durch das Wiener Tor und über den Wiener Platz. Der Weg führte dann weiter an der Ruine der Maria Magdalenen Kirche vorbei, über den Dreifaltigkeits-Platz mit der Matthias Kirche, der Fischerbastei, über den Paradeplatz, das Präsidenten Palais bis zum Burgpalast, einem riesigen Gebäudekomplex, der heute Museen beherbergt.

 

Natürlich wurden auch hier eine Pause eingelegt; leider nicht in der berühmten Konditorei Ruszwurm, einem kleinen Kaffeehaus im Biedermeier Stil. Es soll wohl das bekannteste Kaffeehaus in Budapest sein und war daher auch entsprechend stark besucht. Zurück ging es dann zunächst mit einer Standseilbahn, die wohl noch aus Zeiten der Donaumonarchie stammte aber immerhin noch funktionierte, zu Fuß über die Kettenbrücke und dann wieder mit der Tram zum Hotel.


Den Abschluss dieses Tages bildete die Abendfahrt auf der Donau mit einem reichhaltigem Buffet, das gut und gerne für die doppelte Anzahl der Teilnehmer gereicht hätte. Die Fahrt vorbei an den festlich angestrahlten Gebäuden, dem Parlament den Brücken und dem Burgviertel war der absolute Höhepunkt der Reise, den man nur staunend genießen konnte. Nach so viel Schönem, das wir gesehen und erlebt hatten, war es fast schon zwingend, auch diesen Abend mit einem gemeinsamen Absacker ausklingen zu lassen.


Der dritte Tag war der Eigeninitiative der Teilnehmer und Teilnehmerinnen vorbehalten und wurde auch von allen entsprechend genutzt. Um 17.00 h hieß es dann "Ade Budapest" und das letzte Mal brachte uns unser Bus, wieder mit dem jetzt schon bekanntem Schild "Gruppe Blum" an der Frontscheibe, zum Flughafen.


Heiner Blum

 

Neues aus dem TVE-Mitarbeiterteam


ELISA RÖSNER,
vielversprechende neue, lizenzierte Übungsleiterin, seit Anfang des Jahres in der Abteilung "Turnen & Spiel für Kinder" tätig, hat leider "nur" einen Studienplatz in Köln bekommen und muss ihre Tätigkeit im TVE bereits wieder einstellen. Ob wir sie in einigen Jahren wiedersehen? Es wäre schön.

ANDREA DÖRENDAHL,

hat ihre Tätigkwir in der Abt. "Turnen & Spiel für Kinder" nach 23 Jahren beendet. Die Bambini-Schwimmkurse wird sie aber noch weiterhin leiten. Wir danken Andrea für ihre excellente Arbeit und hoffen auf bleibenden Kontakt.
MELANIE HOHMANN
wird die Arbeit von Andrea Dörendahl übernehmen. Wir begrüßen sie herzlich im TVE-Mitarbeiterteam.